Limeshain

 

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Das 1999 sanierte ehemalige Rathaus Himbach, Urheber RealProperty.

Herzlich willkommen auf der Seite über Limeshain. Der im Bundesland Hessen liegende Ort erstreckt sich über eine Fläche von 12,52 Quadratkilometern. Die Einwohnerzahl von Limeshain liegt momentan bei ungefähr 5.415 womit die durchschnittliche Einwohnerzahl pro Kilometer bei 433 liegt. Hier gilt das Autokennzeichen FB. Der Verwaltungssitz von Limeshain befindet sich Am Zentrum 2, 63694 Limeshain.

Zu erreichen ist diese auch über die Domain www.limeshain.de. Der zuständige Regierungsbezirk für Limeshain ist der Regierungsbezirk Darmstadt.

Auf dieser Seite über Limeshain finden Sie nicht nur geschichtliche Informationen oder die Chronik von Limeshain, sondern auch die von uns empfohlenen Unternehmen aus der umliegenden Region.

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Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel der Obergermanisch-Raetische Limes und das Kleinkastell Auf dem Buchkopf machen Limeshain noch weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt.

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Weitere Informationen finden Sie auch über www.limeshain.de. Erreichen können Sie Limeshain über gängige Verkehrswege. Der Gemeindeschlüssel lautet 06 4 40 014. Die Gemeinde Limeshain liegt auf einer Höhe von 127 Metern über dem Meeresspiegel. Über die Koordinaten: 50° 15′ 38″ N, 8° 59′ 26″ E ist Limeshain auch erreichbar.

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Limeshain ist eine 1972 geschaffene hessische Gemeinde in der Wetterau.

Die Gemeinde Limeshain besteht aus den Ortsteilen Hainchen, Himbach und Rommelhausen. Sie grenzt im Westen und Norden an die Gemeinde Altenstadt, im Osten an die Stadt Büdingen, im Süden an die Gemeinde Hammersbach (Main-Kinzig-Kreis) sowie im Südwesten an die Stadt Nidderau (Main-Kinzig-Kreis).

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Der Ort Rommelhausen wurde im Jahr 930 n. Chr. als Ruommothusen erstmals urkundlich erwähnt. Die erste Erwähnung des Ortes Himbach findet sich in einer Urkunde Heinrichs IV. aus dem Jahr 1057. Hainichen wird erst 1367 als „Zu dem Hain“ erwähnt. Ebenso wie Himbach gehörte es zu dieser Zeit zum Gericht Eckartshausen.

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Die drei bis dahin verschiedenen Landratsbezirken zugeordneten Ortschaften gehörten ab dem Jahr 1874 zum Landkreis Büdingen. Im Rahmen der Gebietsreform 1972 wurden sie zusammengefügt und die Großgemeinde Limeshain geschaffen. Das Rathaus und damit der Sitz der Gemeindeverwaltung befindet sich seit dem im Ortsteil Himbach. Im selben Jahr wurde der Landkreis Büdingen aufgelöst und die neue Gemeinde dem Wetteraukreis zugeordnet.

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Durch das Gemeindegebiet verläuft der Obergermanisch-Raetische Limes, eine von den Römern bis etwa 260 n. Chr. unterhaltene Grenzanlage mit Kastellen und Beobachtungstürmen. Noch heute im Gelände sichtbare Reste dieser Befestigungsanlagen sind westlich bis südlich von Rommelhausen erhalten und können über zu diesem Zweck angelegte Wanderwege erkundet werden.

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Ein 25 Meter langes rekonstruiertes Teilstückes des Limes zeigt den Ausbauzustand um 200 n. Chr. Die Rekonstruktion wurde im Zusammenhang mit einem archäologischen und naturkundlichen Wanderlehrpfad nach der Idee von Bürgermeister a. D. Klaus Hühn während seiner Amtszeit errichtet.

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Der Obergermanisch-Raetische Limes (abgekürzt: ORL) ist ein 550 km langer Abschnitt der ehemaligen Außengrenze des Römischen Reichs zwischen Rhein und Donau. Er erstreckt sich von Rheinbrohl bis zum Kastell Eining an der Donau. Der Obergermanisch-Raetische Limes ist ein Bodendenkmal und seit 2005 Weltkulturerbe der UNESCO.

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Der Begriff Limes bedeutete im Lateinischen ursprünglich „Grenzweg“ bzw. „Schneise“. In Deutschland ist mit „Limes“ in der Regel der raetische Limes und der obergermanische Limes gemeint, gemeinsam als Obergermanisch-Raetischer Limes bezeichnet. Die beiden Limesabschnitte sind nach den angrenzenden römischen Provinzen Raetia (Rätien) und Germania Superior (Obergermanien) benannt.

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Die römischen Limites stellten in der Geschichte erstmals räumlich klar definierte und visuell im Gelände für Freund und Feind eindeutig erkennbare Außengrenzen eines Herrschaftsbereichs dar. Der Obergermanisch-Raetische Limes hält sich dabei wenig an Flüsse oder Gebirgszüge, die eine natürliche Abgrenzung des Gebietes darstellen könnten. Er umfasst die längste Landgrenze im europäischen Abschnitt des Limes, unterbrochen nur auf wenige Kilometer durch eine Strecke, die zwischen Großkrotzenburg und Miltenberg dem Main folgt. Der Limes wird in Europa sonst weitgehend durch die Flüsse Rhein und Donau (Donaulimes) gebildet.

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Die Funktion der römischen Militärgrenzen wird seit geraumer Zeit verstärkt diskutiert. Die neueste Forschung geht zumeist davon aus, dass zumindest der Obergermanisch-Raetische Limes nicht primär eine militärische Demarkationslinie war, sondern eher eine überwachte Wirtschaftsgrenze zum nichtrömischen Raum darstellte. Zur Abwehr systematischer äußerer Angriffe war der Limes kaum geeignet.

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Das römische Imperium dehnte durch eine geschickte Wirtschaftspolitik seinen Einflussbereich weit nach Nordosten, über die Grenze hinaus, aus. Zeugnis davon geben die vielen Grenzübergänge, die zwar von römischen Soldaten gesichert wurden, aber dennoch einen regen wirtschaftlichen Austausch ermöglichten, und die zahlreichen römischen Funde auch im „freien Germanien“ (bis nach Jütland und Skandinavien). Auch versuchte man mitunter, jenseits des Limes römische Legionäre anzusiedeln oder, sehr viel häufiger, Auxiliarsoldaten anzuwerben. Damit reichte die Romanisierung der Bevölkerung über den Limes hinaus.

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Die Vorgeschichte des Limes geht bis in das Jahr 9 n. Chr. zurück, als die Römer unter ihrem Feldherrn Varus in der so genannten Varusschlacht eine vernichtende Niederlage durch Germanen unter ihrem Anführer Arminius erlitten. Insgesamt drei römische Legionen gingen bei diesem Versuch der Römer unter, die Reichsgrenze in Richtung Elbe vorzuschieben. Nach dieser Katastrophe zogen sich die Römer auf die linke Seite des Rheins und die rechte Seite der oberen Donau zurück.

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Ein knappes Jahrhundert später entschloss Rom sich aber, die Grenzlinie zwischen Rhein und Donau zu verkürzen und dabei auch (land)wirtschaftlich interessantes Territorium, etwa die Wetterau, zu annektieren. Unter Kaiser Domitian (81-96) entstand der Plan, eine zusammenhängende Grenzanlage zu errichten.

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Der ORL entwickelte sich in mehreren Stufen aus einem reinen Postenweg, einer Schneise, die in die germanischen Wälder geschlagen wurde. Um das Jahr 100 herum folgten in einem zweiten Schritt kleinere Wachtürme von etwa zehn Meter Höhe aus Holz, in Sichtweite voneinander, die von Erdwällen umgeben waren, in einem durchschnittlichen Abstand von 800 Metern. Um 130 wurde der obergermanische Limes mit einer Palisade aus halbierten Eichenstämmen befestigt. Um 170 ersetzte man die verwitterungsanfälligen Holztürme durch Türme aus Stein. Und schließlich wurde die nach ca. 30 – 50 Jahren verwitterte Palisade durch Wall und Graben ersetzt. Analog entwickelte sich der raetische Limes. Nur dort wurde statt Palisade, Wall und Graben eine durchgehende massive, bis zu drei Metern hohe Mauer errichtet. Aus diesem baulichen Unterschied leitet die Forschung ab, dass der Bauunterhalt für die Grenzanlagen offensichtlich bei der jeweiligen Provinzverwaltung lag.

Neben der Hauptlinie des Obergermanisch-Raetischen Limes gibt es durch verschiedene Verlegungen der Limes-Linie in römischer Zeit in Deutschland und Großbritannien Vorgänger- und Nachfolger-Limites. Die Ursachen für diese Grenzverschiebungen sind nicht überliefert. Es wird vermutet, dass es sich zum Teil um nachträgliche Begradigungen handelt. So wurde etwa die Grenze des rund 60 Jahre als römische Grenzbefestigung genutzten „Odenwaldlimes“ nachträglich um einige Kilometer nach Osten verschoben.

Hainchen

Hainchen ist ein Ortsteil der Gemeinde Limeshain im Wetteraukreis, Hessen.

Hainchen liegt zwischen der inneren und äußeren Wetterau auf einer Höhe von 140 m über NN, 8,5 km südwestlich von Büdingen.

Erstmals urkundlich erwähnt wird Hainchen am 7. Oktober 1322 als zum Heyne (bei) Lintheim. Damals war der Ortsname Zu dem Hain. 1319 wird ein Pfarrer erwähnt, also existierte eine Kirchengemeinde. Deren Kirche war der Heiligen Margarethe geweiht. Das Patronat lag bei den Grafen von Hanau. Zum Kirchspiel gehörte auch Höchst an der Nidder. Die Kirchengemeinde gehörte zum Erzbistum Mainz. Kirchliche Mittelbehörde war vor der Reformation das Archidiakonat des Propstes von St. Maria ad Gradus in Mainz, Landkapitel Roßdorf.

Das Dorf gehörte zur Kellerei Naumburg, die Graf Philipp III. von Hanau-Münzenberg 1561 kaufte. Als Dorf der Grafschaft Hanau-Münzenberg wurde Erbstadt in der Reformation zunächst lutherisch und mit der „Zweiten Reformation“ in der Grafschaft unter Graf Philipp Ludwig II. 1597 reformiert.

1643 wurde die Kellerei – und somit auch Hainchen – seitens der Grafschaft Hanau an die Landgrafschaft Hessen-Kassel verpfändet. Grund waren finanzielle Forderungen von Hessen-Kassel an die Grafschaft Hanau-Münzenberg aus der Befreiung der Stadt Hanau durch Truppen der Landgrafschaft 1636. Das Pfand wurde nicht mehr ausgelöst. 1736, nach dem Tod des letzten Hanauer Grafen, Johann Reinhard III., fiel die gesamte Grafschaft Hanau-Münzenberg an Hessen-Kassel, wurde aber noch 50 Jahre lang als Sekundogenitur für jüngere Prinzen des Hauses Hessen-Kassel, zunächst für Wilhelm (VIII.) 1736–1751, dann für Wilhelm (IX.) 1760–1786, genutzt. Während dieser Zeit verblieb Hainchen außerhalb dieser Sekundogenitur weiter bei der Landgrafschaft Hessen-Kassel. Erst 1786 kam es zur administrativen Wiedereingliederung der Kellerei Naumburg in die nun hessen-kasselische Grafschaft Hanau. 1803 wurde die Landgrafschaft Hessen-Kassel zum Kurfürstentum Hessen erhoben. Während der napoleonischen Zeit stand Hainchen ab 1806 unter französischer Militärverwaltung, gehörte 1807 bis 1810 zum Fürstentum Hanau, und dann von 1810 bis 1813 zum Großherzogtum Frankfurt, Departement Hanau. Anschließend fiel Hainchen an das Großherzogtum Hessen und wurde dort dem Amt Ortenberg eingegliedert, das 1821 im Landratsbezirk Nidda, ab 1832: Kreis Nidda aufging. Durch die Revolution von 1848 gehörte Hainchen kurzfristig bis 1852 zum Regierungsbezirk Nidda, anschließend zum Landkreis Büdingen. Im Zuge der Gebietsreform in Hessen kam Hainchen zum 31. Dezember 1971 als Ortsteil zu Limeshain. Am 1. August 1972 ging der Landkreis Büdingen im Wetteraukreis auf.

 


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