Florstadt

 

Florstadt – Stadt Florstadt – Informationen – Unternehmen – Florstadt

 

Das Foto basiert auf dem Bild "Florstadt-Stammheim um 1910" aus dem zentralen Medienarchiv Wikimedia Commons. Diese Bilddatei ist gemeinfrei, weil ihre urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist. Der Urheber des Bildes ist Enslin.

Florstadt-Stammheim um 1910, Urheber Enslin.

Herzlich willkommen auf der Seite über Florstadt. Der im Bundesland Hessen liegende Ort erstreckt sich über eine Fläche von 39,6 Quadratkilometern. Die Einwohnerzahl von Florstadt liegt momentan bei ungefähr 8.814 womit die durchschnittliche Einwohnerzahl pro Kilometer bei 223 liegt. Hier gilt das Autokennzeichen FB. Der Verwaltungssitz von Florstadt befindet sich in der Freiherr-vom-Stein-Straße 1, 61197 Florstadt.

Zu erreichen ist diese auch über die Domain www.florstadt.de. Der zuständige Regierungsbezirk für Florstadt ist der Regierungsbezirk Darmstadt. Florstadt grenzt an Reichelsheim, Ranstadt, Glauburg, Altenstadt, Niddatal und Friedberg. Auf dieser Seite über Florstadt finden Sie nicht nur geschichtliche Informationen oder die Chronik von Florstadt, sondern auch die von uns empfohlenen Unternehmen aus der umliegenden Region.

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Desweiteren bestehen Partnerschaften von Florstadt mit Izbicko in Polen, mit Staden in Belgien und mit Le Val-Andre in Frankreich.

Weitere Informationen finden Sie auch über www.florstadt.de. Erreichen können Sie Florstadt über gängige Verkehrswege. Die Gemeinde Florstadt liegt auf einer Höhe von 156 Metern über dem Meeresspiegel. Über die Koordinaten: 50° 18′ 57″ N, 8° 51′ 47″ E ist Florstadt auch erreichbar.

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Florstadt ist eine Stadt im Wetteraukreis im Regierungsbezirk Darmstadt (Hessen).

Geografie

Die Stadt liegt circa 28 km nord-östlich von Frankfurt am Main in der Wetterau. Durch das Stadtgebiet fließen Nidda und Horloff.

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Nachbargemeinden

Florstadt grenzt im Norden an die Stadt Reichelsheim, im Nordosten an die Gemeinde Ranstadt, im Osten an die Gemeinde Glauburg, im Süden an die Gemeinde Altenstadt und die Stadt Niddatal sowie im Westen an die Stadt Friedberg.

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Stadtgliederung

Die Stadt Florstadt besteht aus den Stadtteilen Leidhecken, Nieder-Florstadt, Nieder-Mockstadt, Ober-Florstadt, Staden, und Stammheim.

Geschichte

  • um 90 n. Chr. wird während der Chattenkriege vom römischen Kaiser Domitian im Ortsteil Ober-Florstadt das Kastell Ober-Florstadt angelegt.
  • Nieder-Mockstadt wird 930 erstmals urkundlich erwähnt.

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  • 1150 wird der heutige Ortsteil Staden erstmals in einer Urkunde für die Stadt Goslar erwähnt und erhält 1304 die Stadtrechte.
  • 1244 wird der heutige Ortsteil Stammheim erstmals urkundlich erwähnt.
  • Leydthecken (Leidhecken) wird im 12. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt.
  • 1365 erhält Nieder-Florstadt von Kaiser Karl IV. die Stadtrechte.
  • Seit dem 27. März 2007 besitzt Florstadt wieder Stadtrechte.

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Eingemeindungen

Am 1. Juli 1970 werden die bis dahin selbständigen Gemeinden Nieder-Florstadt und Ober-Florstadt in die neue Gemeinde Florstadt eingegliedert. Staden kam am 31. Dezember 1971 hinzu. Leidhecken folgte am 1. Februar 1972. Mit der Eingliederung von Nieder-Mockstadt und Stammheim wurde die Reihe der Eingemeindungen am 1. August 1972 abgeschlossen.

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Städtepartnerschaften

  • Izbicko / Polen
  • Staden / Belgien
  • Pléneuf-Val-André / Frankreich

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Wirtschaft

Florstadt ist überwiegend ein Wohnort für Pendler, die vor allem im Rhein-Main-Gebiet Arbeit finden. Örtliche Wirtschaftsbetriebe gibt es in der Landwirtschaft, im Handwerk, Handel und Dienstleistungsgewerbe.

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Verkehr

Verkehrstechnisch ist das Stadtgebiet erschlossen durch die Bundesstraße 275 und die Bundesautobahn 45 mit der Anschlussstelle Florstadt (an der B 275 zwischen den Stadtteilen Nieder-Mockstadt und Staden).

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Bildungseinrichtungen

  • Karl-Weigand-Schule in Nieder-Florstadt
  • Grundschule Stammheim
  • Volkshochschule Friedberg Außenstelle Florstadt

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Betreuungseinrichtungen

  • Kommunale Kindertagesstätte Staden
  • Krabbelgruppe „Kleine Schloßgespenster“ Staden
  • Kindertagesstätte „Sonnenschein“ Stammheim
  • Krabbelstube Stammheim

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  • Kindergarten Lummerland Nieder-Florstadt
  • Kindergarten An der Nachtweide Nieder-Florstadt
  • Betreuungsschule an der Karl-Weigand-Schule NFl
  • Schülerbetreuung Stammheim
  • Kinderbetreuungskartei Florstädter Kindergruppen e.V./Bürgerhilfe Florstadt.

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Freizeit und Sportanlagen

  • Hessischer Radfernweg R4
  • Limesradweg
  • Niddaradweg
  • Trimm-Dich-Pfad NFl
  • Ökologischer Lehrpfad

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Wetterau

Die Wetterau ist eine Landschaft in Hessen in Deutschland. Naturräumlich wird sie zum Rhein-Main-Tiefland gezählt und bildet die Haupteinheit.

Die Ausdehnung der Wetterau wurde in Mittelalter und früher Neuzeit wesentlich umfangreicher begriffen, als dies in der Gegenwart der Fall ist:

Die Bezeichnung Wetter(g)au bzw. Wetereiba oder Wettereiba erfasste als ein Gau im Mittelalter einen Raum, der vor allem nach Osten weit über den heute so bezeichneten Raum hinausragte. Westlich an den Wettergau grenzte der Niddagau, südlich der Maingau und östlich der Kinziggau. Der Rheingau lag weiter westlich.

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Noch in der frühen Neuzeit wurde die Ausdehnung der Wetterau viel weiter gefasst als heute. Erasmus Alberus beschreibt sie 1552 als das Gebiet zwischen Gelnhausen und Mainz-Kastel und zwischen Gießen und Seligenstadt, lässt die Wetterau also südlich über den Main hinausgreifen und westlich bis an den Rhein reichen.

Als Wetterau gilt heute der Raum nördlich von Frankfurt am Main, östlich des Taunus und südwestlich des Vogelsbergs. Die südliche Begrenzung ist in etwa die Hohe Straße. Den Hauptteil dieser Landschaft nimmt der Wetteraukreis (Kreisstadt Friedberg) ein. Ihr Namensgeber ist der Fluss Wetter, sie wird aber, von ihren Nebenflüssen wie der Usa abgesehen, auch von ihrem Vorfluter Nidda und anderen von deren Nebenflüssen, insbesondere der Horloff und der Nidder, durchflossen; insofern ist der Name etwas irreführend. Die Landschaft umfasst letztlich einen Großteil des Einzugsbereichs der Nidda, in die bei Assenheim die Wetter mündet.

Die Nordwestliche Wetterau umfasst das Gebiet vom östlichen Taunusrand im Westen bis einschließlich der Wetteraue zwischen Ober-Hörgern und östlich Bad Nauheims als Ostgrenze und schließt die Aue der Usa zwischen Obermörlen und Bad Nauheim ein. Wichtigster Ort ist Butzbach; die nicht linienhaft festlegbare Nordgrenze zum Gießener Becken folgt in etwa der Wasserscheide zwischen Main und Lahn bzw. Wetter und Kleebach. Nach Osten schließt sich der Münzenberger Rücken an, der sich von südlich Lichs über Münzenberg nach Süden bis Assenheim zieht; östlich dessen schließt sich die Horloffsenke an der Horloff von Villingen über Hungen bis Reichelsheim an.

Der Süden der Wetterau wird durch Nidda und Nidder gegliedert. Die Friedberger Wetterau in deren Westen zieht sich von Friedberg im Norden bis Bad Vilbel im Süden und enthält auch den Mündungslauf der Wetter in ihrem äußersten nördlichen Osten sowie den der Usa in die Wetter. Östlich schließt sich die Nidda-Aue von unmittelbar unterhalb Stadens bis zur Niddermündung an, im Südosten dann die Heldenbergener Wetterau bei Heldenbergen, die von der Nidda-Aue bis zu der der Nidder ab Altenstadt reicht. Südlich der Unterläufe von Nidder und Nidda zieht sich schließlich der Berger Rücken von südlich Windeckens über südlich Bad Vilbels nach Südwesten bis in die Frankfurter Kernstadt.

Die Wetterau gehört zu einer Schwächezone der Erdkruste, die in der Tertiärzeit eingesunken ist. Sie gehört zu der Einheit des Oberrheingrabens, der sich an seinem nördlichen Ende fächerförmig aufspaltet. Im Westen ist dies das Mainzer Becken und im Osten die Hessische Senke, zu der auch die Wetterau gehört. Das Grundgebirge bilden Sedimente aus dem Rotliegenden, die aber nicht zu Tage treten und nur bei Bohrungen angetroffen wurden. Seit dem Paläozoikum werden vom westlich gelegenen Taunuskamm Sedimente abgelagert. Ab dem Känozoikum gehören auch Basaltgerölle aus dem östlichen Vogelsberg dazu. Mit Einsetzen des Vulkanismus im Vogelsberg sind einige Basaltströme durch die Wetterau geflossen. Im Quartär – während der letzten Eiszeit – bildete sich ein Lössboden durch Ablagerungen eines feinen schluffigen Staubs. Seine Fruchtbarkeit hat die Landschaft am nachhaltigsten geprägt, die Wetterau wird bis heute intensiv landwirtschaftlich genutzt. Bis zum Zweiten Weltkrieg wurde auch vereinzelt bergmännisch Braunkohle abgebaut (vor allem in dem Gebiet um Roßdorf und Wölfersheim), im Mittelalter auch Eisenerz. Einige Geländebezeichnungen deuten darauf noch heute hin, so z. B. an der Ludwigshütte.

Die Wetterau gehört zu den ältesten Kulturlandschaften Deutschlands. Wegen ihrer auch unter den damaligen einfachen Bedingungen ertragreichen Böden weist sie bereits im Altneolithikum (Bandkeramische Kultur) eine dichte Besiedlung auf. Die darauf folgenden Kulturen haben ebenso zahlreiche Spuren hinterlassen. Als herausragende Funde sind die Gräber der Bronzezeit Stufe Wölfersheim zu nennen oder die keltischen Funde vom Glauberg. Viele kulturgeschichtliche Fundstücke dieser Zeit sowie aus anderen historischen Epochen sind im Wetterau-Museum in Friedberg ausgestellt.

In römischer Zeit besaß die Wetterau eine hohe strategische Bedeutung für das Vordringen ins unbesetzte Germanien. Die alte Siedlungskammer scheint jedoch zur Zeit der Ankunft der Römer am Rhein nicht mehr dicht besiedelt, die zahlreichen oppida der La-Tène-Zeit waren größtenteils verlassen. Stattdessen sind im ersten Jahrhundert einige Germanengruppen in der Wetterau fassbar. Nach dem Ende der Germanenfeldzüge des Augustus wurden ab der vespasianischen Zeit (69 bis 79 n. Chr.) in der Wetterau verstärkt Kastelle und Straßen angelegt. Eine flächendeckende Aufsiedlung der Wetterau mit zivilen vici und Villae rusticae begann wenig später um 100 n. Chr. In einem weiten Bogen schloss der Limes die fruchtbare Wetterau mit ein. Die Region gehörte zur Civitas Taunensium mit dem Hauptort Nida (Frankfurt-Heddernheim). Die Wetterau blieb bis zum Limesfall im 3. Jahrhundert Teil des Reichsgebietes.

Die urkundliche Ersterwähnung erfolgte im Jahr 779 im Lorscher Codex, als Frau Meginburc ihren gesamten in Arilbach (heute: Frankfurt-Nieder-Erlenbach) gelegenen Besitz dem Kloster Lorsch vermachte, wobei Arilbach im Gau Wetteraiba (Wetterau) lag. Der Wettergau war einer der Gaue, welcher im Frankenreich im Auftrag des Königs durch Grafen verwaltet wurden. In der südlichen Wetterau ist im 12. Jahrhundert ein größeres Gebiet im Besitz der Grafen von Nürings fassbar, das als Grafschaft Malstatt bezeichnet wird.

Die landwirtschaftliche Ertragskraft der Wetterau war weithin bekannt. Erasmus Alberus lobt gerade diese landwirtschaftliche Ertragskraft in seiner Kurzen Beschreibung der Wetterau 1552. Die Ertragskraft der Wetterau wurde seit der Zeit Friedrichs I. durch die gezielte Förderung der städtischen Zentren, Frankfurt am Main, Wetzlar, Gelnhausen und Friedberg erhöht. Die Wetterauer Städte mit ihren repräsentativen Bauten waren bei der königlichen Reisetätigkeit wichtige Stützpunkte und zentrale Orte für die Wahrnehmung königlicher Rechte auf den Gebieten der Wirtschaft und der Rechtsprechung. Spiegel der Wirtschaftskraft waren die königliche und später ministeriale Münzprägung durch Kuno I. von Hagen-Münzenberg und der städtische Marktbetrieb, aus dem mit herrscherlicher Privilegierung seit dem 13. Jahrhundert eine feste Abfolge der Wetterauer Messen in Frankfurt und Friedberg erwuchs. Die Frankfurter Messe besteht bis heute in ungebrochener Tradition.

Der so entstandene Wirtschaftsraum nahm nach Ausweis des Reichssteuerverzeichnisses von 1241, an dessen Spitze die Städte und Juden der Wetterau standen, eine herausragende Rolle ein. Deshalb fand auch das Königtum in der Krise der Jahre 1241 bis 1254 dort Rückhalt.

Mit dem Ende der Staufer im Reich und mit dem Aussterben der Münzenberger 1255 traten die unterschiedlichen politischen Kräfte der Wetterau deutlicher hervor, vor allem die großen Familien derer von Hanau, Eppstein, Falkenstein und Isenburg-Büdingen, die Friedberger Burgmannschaft, die sich vielfach in Ganerbengemeinschaften konstituierenden niederadeligen Verbände, die Freigerichte (insbesondere Kaichen) und die Städte. Dort erlangten bürgerliche Eliten trotz andauernder Bindung an das Königtum in spät- und nachstaufischer Zeit größere Autonomie und sicherten diese im 13. und 14. Jahrhundert in regionalen und überregionalen Städtebünden. Wegen einer fehlenden Hegemonialmacht konnte das Königtum seinen gestaltenden Einfluss in der Wetterau lange erhalten. Dazu diente die in ihren Kompetenzen noch undeutliche Beauftragung Gerlachs von Büdingen durch Friedrich II. seit 1219, Grundlage der vom römisch-deutschen König Rudolf I. wieder belebten Landvogtei als Zusammenfassung und Verwaltung der königlichen Rechte und Besitzungen in der Wetterau. Allerdings nutzten die bis 1419 nachweisbaren Landvögte ihre Stellung auch zunehmend, um eigene territoriale Interessen durchzusetzen.

Die regionale Einheit der Wetterau war also nicht das primäre politische Handlungskonzept, aber das Ergebnis. Die spätmittelalterliche Landfriedenspolitik führte seit 1422 zu zunächst gemischtständischen Einungen von Rittern, Herren und Grafen der Wetterau. Diese Einungen stifteten regionale Identität, die selbst bei zunehmender ständischer Abgrenzung nicht aufgelöst wurde.

Vier stabilisierende Elemente lassen sich so ab dem Übergang von Mittelalter zu Neuzeit in der Wetterau ausmachen:

  • Die vier Reichsstädte (Frankfurt, Friedberg, Gelnhausen, Wetzlar), von denen letztlich aber nur Frankfurt auf die Dauer Bedeutung zukam;
  • ein Verbund von Rittern und Niederadeligen, die sich in der Burgmannschaft der Reichsburg Friedberg konzentrierende Wetterauer Ritterschaft;
  • sich vom Niederadel absetzend, das Wetterauische Reichsgrafenkollegium, in dem etwa 20 gräfliche Linien vertreten waren;
  • eine Reihe von Ganerbschaften (Reifenberg, Kronberg, Falkenstein, Lindheim, Dorheim, Staden), zum Teil personenidentisch mit den beiden vorgenannten Gruppen.

Die Ertragskraft der Wetterau wurde ihr im Dreißigjährigen Krieg allerdings auch zum Verhängnis. Durchziehendes Militär verheerte immer wieder Dörfer und Städte des Gebiets, das zum Teil dramatische Bevölkerungsverluste erlitt.

Die Vielschichtigkeit von Herrschaft in der Wetterau erhielt sich trotz des Bedeutungsverlustes vieler kleinerer Territorien bis zur Mediatisierung am Ende des Alten Reiches, als weite Teile der Wetterau an das Großherzogtum Hessen-Darmstadt fielen.

Eine weiträumige Auenlandschaft durchzieht die Täler der Wetterau. Sie sind zumeist im „Auenverbund Wetterau“ zusammengeschlossen und als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Der „Auenverbund Wetterau“ hat eine Gesamtgröße von ca. 7369 ha und beinhaltet Flächen im Wetteraukreis, sowie kleinere Teilflächen im Landkreis Gießen und im Main-Kinzig-Kreis. Im Verbund eingebettete Naturschutzgebiete mit europaweiter Bedeutung bilden die Kernzonen der Wetterauer Auenlandschaft. Sie bieten zahlreichen Arten Rastplatz, Winterquartier, Lebensraum und Heimat.

Im Osten reicht die Wetterau über die Ausläufer des Vogelsbergs hinauf. Während im Kernland Aue-Täler und landwirtschaftliche Nutzflächen dominieren, herrschen weiter östlich ausgedehnte Buchen-Mischwälder und von Hecken durchsetzte Weideflächen und Streuobstbestände vor. Sie beherbergen standorttypische Lebensformen und Lebensgemeinschaften. Insgesamt verfügt die Wetterau damit über vielfältige Habitate die zahlreichen, darunter auch selten vorkommende Tier- und Pflanzenarten, eine Heimat bieten.


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Florstadt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia .
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Das Foto basiert auf dem Bild “ Florstadt-Stammheim um 1910 “ aus dem zentralen Medienarchiv Wikimedia Commons . Diese Bilddatei ist gemeinfrei, weil ihre urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist. Der Urheber des Bildes ist Enslin.