Namborn

 

Namborn – Stadt Namborn – Informationen – Unternehmen – Namborn

Das Foto basiert auf dem Bild "Hofeld-Schlossberg" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Urheberrechtsinhaber dieses Werkes, veröffentlicht es als gemeinfrei. Dies gilt weltweit. Der Urheber des Bildes ist Speifensender.

Kirche „Mariä Himmelfahrt“ in Namborn, Urheber: Speifensender

Herzlich willkommen auf der Seite über Namborn. Der im Bundesland Saarland liegende Ort erstreckt sich über eine Fläche von 26 Quadratkilometern. Die Einwohnerzahl von Namborn liegt momentan bei ungefähr 7.242 womit die durchschnittliche Einwohnerzahl pro Kilometer bei 279 liegt. Hier gilt das Autokennzeichen WND. Der Verwaltungssitz von Namborn befindet sich in der Schloßstraße 13, 66640 Namborn.

Zu erreichen ist diese auch über die Domain www.namborn.de. Auf dieser Seite über Namborn finden Sie nicht nur geschichtliche Informationen oder die Chronik von Namborn, sondern auch die von uns empfohlenen Unternehmen aus der umliegenden Region.

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Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel der Premium-Wanderweg „Schmuggler-Pfad“ oder die Straße der Skulpturen machen Namborn noch weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt.

Weitere Informationen finden Sie auch über www.namborn.de. Erreichen können Sie Namborn über gängige Verkehrswege. Der Gemeindeschlüssel lautet 10 0 46 113. Die Gemeinde Namborn liegt auf einer Höhe von 348 Metern über dem Meeresspiegel. Über die Koordinaten: 49° 31′ N, 7° 8′ O ist Namborn auch erreichbar.

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Namborn ist eine saarländische Gemeinde im Zentrum des Landkreises St. Wendel und liegt etwa 40 km nordöstlich von Saarbrücken an der B 41 und der Bahnlinie Saarbrücken – Bingen/Mainz. Bekanntestes Wahrzeichen der Gemeinde ist die Ruine der Liebenburg auf dem Schloßberg im Ortsteil Eisweiler.

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Der Verwaltungssitz der Gemeinde befindet sich wegen der günstigen Verkehrsanbindung und der zentralen Lage im Ortsteil Hofeld-Mauschbach. Die Entfernung zum Bostalsee beträgt ca. 10 km und zur Kreisstadt St. Wendel ca. 7 km.

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Geographie

Lage
Namborn befindet sich in waldreicher Mittelgebirgslandschaft zwischen den Flüssen Nahe und Blies im Naturpark Saar-Hunsrück. Höchste Erhebung ist der Friedenberg (Hirstein) mit 509 m; die tiefste Stelle mit 298 m ist die Stelle, an der der Todbach das Gemeindegebiet nach St. Wendel (Urweiler) verlässt. Anerkannte Naturdenkmäler finden sich in Baltersweiler (Wendalinushöhle), in Furschweiler (Linde), in Namborn (Felswand Allerbach) und in Roschberg (3 Eichen).

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Gemeindegliederung
Die Gemeinde Namborn umfasst folgende 10 Ortsteile: Baltersweiler, Eisweiler, Furschweiler, Gehweiler, Heisterberg, Hirstein, Hofeld-Mauschbach, Namborn, Pinsweiler und Roschberg.

Naturschutz

Ein etwa 10 ha großes Areal Schlossberg im Ortsteil Eisweiler ist wegen Vorkommen mehrerer seltener Pflanzenarten seit Februar 1937 bzw. November 1957 als Naturschutzgebiet geschützt und ist damit das älteste Naturschutzgebiet des Saarlandes.

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Seit November 1983 gibt es mit dem Gebiet Weiherbruch und Rohrbachwiesen im Ortsteil Namborn gemeinsam mit der Nachbargemeinde Oberthal (Saar) ein zweites Naturschutzgebiet mit einer Größe von 19,68 ha. Des Weiteren gehören Teile der Gemarkungen Heisterberg, Hirstein, Hofeld-Mauschbach, Namborn und Pinsweiler zum Landschaftsschutzgebiet des Landkreises St. Wendel. Das gesamte Gemeindegebiet liegt im Naturpark Saar-Hunsrück.

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Die Verordnung zur Festsetzung des Überschwemmungsgebietes am Todbach und die Wasserschutzgebietsverordnung „Rohrbacher Wiesen“ schützen weitere Teilbereiche.

Geschichte

Zahlreiche Bodenfunde aus der Kelten- bzw. Römerzeit, die in den Orten Baltersweiler, Eisweiler, Furschweiler, Bornerhof, Heisterberg, Hirstein, Namborn und Roschberg entdeckt bzw. teilweise freigelegt wurden, belegen eine frühe Besiedlung des Gemeindegebietes. Auch die 1220 urkundlich erstmals erwähnte und vermutlich um 1200 erbaute Liebenburg auf dem Schloßberg (Eisweiler) ist ein weiterer Beweis für die Bedeutung unseres Gebietes.

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Seit dem frühen Mittelalter (um ca. 1300) bis zum 1. Juli 1952 ist die geschichtliche Entwickelung der 10 Ortsteile teilweise unterschiedlich verlaufen. Die 8 Orte Baltersweiler, Eisweiler, Furschweiler, Gehweiler (teilweise), Heisterberg, Hofeld-Mauschbach, Pinsweiler und Roschberg gehörten bis 1794 zum Amt St. Wendel bzw. zeit- und teilweise zum Amt Liebenberg (Liebenburg) im Kurfürstentum Trier.

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Hirstein gehörte zunächst zur Grafschaft Veldenz, die im 15. Jahrhundert im Wege der Erbfolge an Pfalz-Zweibrücken übergegangen ist. Ebenso der Teil des Ortes Gehweiler oberhalb des Eichertsbaches.

Namborn gehörte dagegen zum Amt Schaumburg im Herzogtum Lothringen, das im Jahre 1766 an das Königreich Frankreich fiel. Mit Vertrag vom 15. November 1786 wurde dieses Amt im Tauschwege an Pfalz-Zweibrücken übertragen. Der tatsächliche Übergang erfolgte erst im März 1787.

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Durch die Französische Revolution und die folgende Besetzung des gesamten linken Rheinufers im Jahre 1794 sind das Kurfürstentum Trier und das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken untergegangen. Unter französischer Herrschaft wurden neue Verwaltungseinteilungen vorgenommen. Die 10 Ortsteile der Gemeinde Namborn waren folgenden Mairien (Bürgermeistereien) zugeordnet:

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a) Mairie Walhausen = Baltersweiler, Eisweiler, Furschweiler, Gehweiler, Heisterberg, Hirstein, Hofeld-Mauschbach und Pinsweiler sowie Asweiler, Eitzweiler, Gonnesweiler, Mosberg-Richweiler, Steinberg-Deckenhardt und Walhausen

b) Mairie Oberkirchen = Roschberg sowie Grügelborn, Haupersweiler, Oberkirchen, Reitscheid und Leitersweiler

c) Mairie Namborn = eigene Mairie im Moseldepartement

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Die Vereinigung des Moseldepartements mit Frankreich erfolgte am 14. Februar 1793; die Vereinigung des Saardepartements, zu dem u.a. die Mairien Walhausen und Oberkirchen gehörten, erfolgte am 9. Februar 1801 mit dem Abschluss des endgültigen Friedensvertrages. Mit diesem Vertrag wurde Frankreich das gesamte linksrheinische Gebiet überlassen.

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Nach der Niederlage Napoleons in der Schlacht bei Leipzig im Oktober 1813 wurde mit Friedensvertrag vom 31. Mai 1814 Frankreich auf seine ehemaligen Grenzen zum 1. Januar 1792 zurück verwiesen. Gleichzeitig begann mit dem Wiener Kongress (18. September 1814 bis 9. Juni 1815) eine Neuordnung der Herrschaftsgebiete. In Artikel 49 und 50 der Wiener Schlussakte wurde das Königreich Preußen verpflichtet, bestimmte Teile der erhaltenen Gebiete u.a. an das Herzogtum Sachsen-Coburg und das Herzogtum Oldenburg abzutreten.

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In einer Übergangslösung wurden aus „Mairie Walhausen“ bzw. „Mairie Oberkirchen“ ohne Änderung der Zugehörigkeit der einzelnen Gemeinden nunmehr Bürgermeisterei Walhausen bzw. Bürgermeisterei Oberkirchen. Namborn wurde hierbei der Bürgermeisterei Tholey zugeordnet. Die Entlassung o.a. Gebiete an das Herzogtum Sachsen-Coburg und Herzogtum Oldenburg wurde mit dem Königlich Preußischen Entlassungs-Patent vom 9. September 1816 ausgesprochen. Durch das Herzoglich Sachsen-Coburgische Besitzergreifungs-Patent vom 11. September 1816 kamen damit 9 Orte (außer Hirstein) unserer heutigen Gemeinde zum Herzogtum Sachsen-Coburg. Hirstein dagegen kam durch Patent über die Besitznahme des Fürstentums Birkenfeld vom 16. April 1817 an das Herzogtum Oldenburg.

Mit der Bildung von 3 Kantonen (St. Wendel, Baumholder und Grumbach) und 15 Bürgermeistereien unter Sachsen-Coburg durch Verordnung vom 11. Januar 1817 entstand u.a. erstmals die Bürgermeisterei Namborn, die folgende Orte umfasste: Namborn, Baltersweiler, Eisweiler, Furschweiler und Born (Bornerhof), Gehweiler, Heisterberg, Hofeld und Mauschbach sowie Pinsweiler. Roschberg kam zur Bürgermeisterei Oberkirchen. Gemäß Verordnung vom 6. März 1819 benannte Sachsen-Coburg das am 11. September 1816 in Besitz genommene Gebiet nunmehr als Fürstentum Lichtenberg (Sitz in St. Wendel). Im Rahmen der Vergrößerung mit nur noch 7 Bürgermeistereien gemäß Verordnung vom 22. September 1823 wurde zum 1. Oktober 1823 u.a. auch die Bürgermeistereien Namborn und Oberkirchen aufgelöst. Im Kanton St. Wendel entstanden dafür nur noch 2 Bürgermeistereien, und zwar die Bürgermeisterei St. Wendel, zu der nunmehr Roschberg (neben 16 anderen Orten) gehörte sowie die Bürgermeisterei Bliesen mit den Orten Bliesen, Oberthal (Saar), Güdesweiler, Gronig, Namborn, Eisweiler, Gehweiler, Heisterberg, Pinsweiler, Hofeld und Mauschbach, Baltersweiler, Furschweiler und Bornerhof, Alsweiler, Winterbach und Marpingen.

Durch Staatsvertrag vom 31. Mai 1834 trat das Herzogtum Sachsen-Coburg das Fürstentum Lichtenberg an das Königreich Preußen ab, das durch das Königlich Preußische Besitzergreifungs-Patent vom 15. August 1834 hiervon Besitz nahm. Mit Anordnung vom 25. März 1835 wurde bestimmt, dass mit dem 1. April 1835 das bisherige Fürstentum Lichtenberg dem Regierungsbezirk Trier der Rhein-Provinz einverbleibt und nunmehr als Kreis St. Wendel geführt wird. Unter preußischer Regentschaft erfolgte zum 1. Januar 1836 wieder eine Neuordnung der Bürgermeistereien des Kantons St. Wendel in die 3 Bürgermeistereien St. Wendel, Alsweiler und Oberkirchen. Nach der Verfügung vom 23. September 1836 gehörten zur Bürgermeisterei Oberkirchen folgende 17 Orte: Alsfassen und Breiten (bis 1843), Baltersweiler, Eisweiler, Furschweiler, Gehweiler, Grügelborn, Haupersweiler und Seitzweiler, Heisterberg, Hofeld, Leitersweiler, Mauschbach, Namborn, Oberkirchen, Pinsweiler, Reitscheid, Roschberg sowie Urweiler. Seit etwa Mitte des 19. Jahrhunderts wurde teilweise die Ortsbezeichnung „Hofeld-Mauschbach“ verwandt, die jedoch erst in den Personenstandsbüchern ab 16. Oktober 1947 ihren dauernden Niederschlag fand.

Der am 10. Januar 1920 in Kraft getretene Friedensvertrag vom 28. Juni 1919 hatte sowohl eine Verwaltungstrennung auf Kreisebene (Kreis St. Wendel-Süd und Kreis St. Wendel-Nord) als auch auf Bürgermeistereiebene (Oberkirchen-Süd und Oberkirchen-Nord) zur Folge (Saargebietsgrenze). Die endgültige Verwaltungstrennung auf Kreisebene erfolgte zum 23. März 1920 mit der Bildung des „Stammkreises“ St. Wendel (St. Wendel-Süd im Saargebiet) und des „Restkreises“ St. Wendel-Baumholder (St. Wendel-Nord in der Rheinprovinz). Bei der am 7. Mai 1920 vollzogenen Verwaltungstrennung der Bürgermeisterei Oberkirchen in Oberkirchen-Süd und Oberkirchen-Nord kamen Gehweiler und Roschberg neben Oberkirchen, Reitscheid, Grügelborn, Leitersweiler und Haupersweiler zu Oberkirchen-Nord. Zum 1. Januar 1921 wurde Roschberg wiederum Oberkirchen-Süd zugeteilt, so dass diese nunmehr die Orte Baltersweiler, Eisweiler, Furschweiler, Heisterberg, Hofeld-Mauschbach, Namborn, Pinsweiler, Roschberg sowie Urweiler umfasste. Mit Erlass der Regierungskommission des Saargebietes vom 7. Mai 1921 wurde die Bezeichnung Bürgermeisterei Oberkirchen-Süd in Bürgermeisterei Namborn (Sitz in St. Wendel) geändert. Die Einführung der Preußischen Amtsordnung im Saarland (ab 1. März 1935 Rückgliederung des Saarlandes) durch Verordnung vom 31. Juli 1935 wandelte zum 1. August 1935 nunmehr die Bezeichnung Bürgermeisterei Namborn in Amt Namborn um. Zum 1. April 1937 ist der oldenburgische Landesteil Birkenfeld (1817 bis 1918 Fürstentum Birkenfeld) auf das Land Preußen übergegangen und bildete mit dem Restkreis St. Wendel-Baumholder ab diesem Zeitpunkt den Landkreis Birkenfeld. Hirstein gehörte somit rd. 120 Jahre zum Fürstentum/Landesteil Birkenfeld (Oldenburg) in der Bürgermeisterei bzw. dem Amt Nohfelden. Gehweiler (ab 1920 Oberkirchen-Nord) kam zunächst zur Bürgermeisterei Oberkirchen (Sitz in Oberkirchen) bzw. Amt Oberkirchen, das zum 1. April 1939 mit dem Amt Burglichtenberg zum neuen Amt Freisen mit Sitz in Berschweiler (seit Sommer 1944 in Freisen) vereinigt wurde. Die Personenstandsbücher wurden vom 1. April 1939 bis 31. Juli 1946 beim Standesamt Berschweiler, jetzt Baumholder, geführt.

Ab 1943 wurden kriegsbedingt die 3 Ämter Alsweiler, St. Wendel-Land und Namborn (alle Sitz in St. Wendel) gemeinsam verwaltet. Im März 1945 verlor Heisterberg auf Anordnung der amerikanischen Militärregierung seine Selbständigkeit und wurde Namborn zugeschlagen. Die gemeinsame Verwaltung der 3 Ämter wurde zum 1. April 1945 durch die Abtrennung des Amtes Alsweiler aufgehoben und beschränkte sich nur noch auf das Amt Namborn und Amt St. Wendel-Land. Durch Verfügung vom 6. Mai 1946 wurde Heisterberg mit Wirkung vom 14. Mai 1946 wieder als selbständige Gemeinde erklärt. Zum 20. Juli 1946 wurden die bisher dem Kreis Birkenfeld angehörenden Gemeinden Gehweiler, Grügelborn, Leitersweiler und Reitscheid dem Amt Namborn und Hirstein dem Amt Türkismühle eingegliedert und gehörten damit erstmals dem Saarland an. Durch Anordnung vom 26. Februar 1947 wurde die Bezeichnung Amt Namborn durch die Bezeichnung Verwaltungsbezirk Namborn ersetzt. Mit Wirkung vom 1. Mai 1947 wurde Hirstein vom Verwaltungsbezirk Türkismühle dem Verwaltungsbezirk Namborn zugewiesen. Zu diesem Zeitpunkt endete auch die gemeinsame Verwaltung der beiden Ämter (Verwaltungsbezirke) Namborn und St. Wendel-Land in Verbindung mit dem Zusammenschluss der Ämter (Verwaltungsbezirke) Alsweiler und St. Wendel-Land zu dem neuen Amt (Verwaltungsbezirk) St. Wendel-Land. Gleichzeitig wurden Baltersweiler, Haupersweiler, Leitersweiler und Urweiler aus dem Verwaltungsbezirk Namborn ausgegliedert und in den neuen Verwaltungsbezirk St. Wendel-Land eingegliedert. Der Trennung der beiden Ämter (Verwaltungsbezirke) folgte vom 8. Mai 1947 bis 20. Oktober 1950 eine vorübergehende Verlegung des Verwaltungssitzes des Verwaltungsbezirkes Namborn nach Namborn, Heisterberger Straße (Gasthaus Sesterheim) mit anschließender Rückkehr nach St. Wendel, Julius Bettingen-Str. 5. Die Gemeindeordnung vom 10. Juli 1951 wandelte mit Wirkung vom 1. September 1951 die Bezeichnung Verwaltungsbezirke wieder in Ämter (Amt Namborn) um. Mit Wirkung vom 1. Juli 1952 wurden die Gemeinden Baltersweiler, Haupersweiler, Leitersweiler, Oberkirchen, Schwarzerden und Urweiler aus dem Amt St. Wendel-Land ausgegliedert und ins Amt Namborn eingegliedert. Gleichzeitig wurde die Bezeichnung von Amt Namborn in Amt Oberkirchen-Namborn geändert. Dem Amt Oberkirchen-Namborn gehörten somit folgende 17 Gemeinden an: Baltersweiler, Eisweiler, Furschweiler, Gehweiler, Grügelborn, Haupersweiler, Heisterberg, Hirstein, Hofeld-Mauschbach, Leitersweiler, Namborn, Oberkirchen, Pinsweiler, Reitscheid, Roschberg, Schwarzerden und Urweiler.

Durch das Gesetz zur Vorbereitung der kommunalen Gebiets- und der Verwaltungsreform im Saarland vom 17. Dezember 1970 wurde mit § 2 Abs. 3 Satz 1 „Bei der Neugliederung der Gemeinden sind Einheitsgemeinden zu bilden“ die Auflösung der seit Jahrhunderten bestehenden selbständigen Gemeinden und Ämter in die Wege geleitet. Mit dem Neugliederungsgesetz vom 19. Dezember 1973 wurden schließlich zum 1. Januar 1974 die bisherigen selbständigen Gemeinden zu Einheitsgemeinden zusammengeschlossen und die bisherigen Ämter aufgelöst.. Als Rechtsnachfolger des Amtes Oberkirchen-Namborn wurde die neue Gemeinde Namborn mit den 10 Ortsteilen (Gemeindeteilen) Baltersweiler, Eisweiler, Furschweiler, Gehweiler, Heisterberg, Hirstein, Hofeld-Mauschbach, Namborn, Pinsweiler und Roschberg bestimmt. Die restlichen 7 ehemaligen Gemeinden Leitersweiler und Urweiler wurden der Stadt St. Wendel und die Gemeinden Grügelborn, Haupersweiler, Oberkirchen, Reitscheid und Schwarzerden der Gemeinde Freisen zugeordnet. Mitte August 1975 erfolgte schließlich die Verlagerung der Amtsgeschäfte von St. Wendel, Julius Bettingen-Str. 5 zum Rathaus im Ortsteil Hofeld-Mauschbach, Schloßstr. 13, dem neuen Verwaltungssitz der Gemeinde Namborn.

Ortsteile

Für alle 10 Ortsteile der Gemeinde Namborn bestehen eigene Seiten mit ihren jeweiligen Ortsnamen; beim Ortsteil Namborn mit dem Zusatz „(Ort)“.

Einwohnerentwicklung

Zusammenfassung der Einwohner der ehemaligen Gemeinden (siehe Einzelergebnisse bei den 10 Ortsteilen):

Wappen

Seit 1976 führt die Gemeinde ihr Wappen, auf dem in Rot auf einem goldenen Dreiberg ein gezinnter goldener Turm mit zwei schwarzen Fenstern, begleitet rechts und links von je einer goldenen heraldischen Lilie abgebildet ist. Gleichzeitig wurde ihr das Recht verliehen, die Farben „Rot-Gelb“ als Gemeindefarben zu führen.

Der Turm mit den drei Zinnen und zwei Fenstern symbolisiert die Liebenburg auf dem Schlossberg. Für die Darstellung wurde eine Abbildung eines ehemaligen Amtsschreibers von 1613 als Vorlage genutzt. Die Lilien wurden u. a. in Anlehnung an das Wappen der ehemals kurtrierischen Stadt, heute Kreisstadt St. Wendel aufgenommen. Die Farben Rot und Gold sind die des ehemaligen Herzogtums Lothringen, dem der Ortsteil Namborn angehörte; auch im Wappen der ehemaligen Lehnsherren der Liebenburg finden sich die beiden Farben wieder.

Städtepartnerschaften

Seit 1987 besteht eine Partnerschaft zwischen Namborn und der rund 800 km entfernten französischen Stadt Langeac, Departement de la Haute-Loire, in der Auvergne.

Wirtschaft und Infrastruktur

Der namensgebende Gemeindeteil Namborn hat zwar die meisten Einwohner und der Ortsteil Hirstein ist flächenmäßig gesehen das größte Dorf, Zentrum des öffentlichen Lebens ist jedoch der Ortsteil Eisweiler, wo sich neben einem viergliedrigen Einkaufszentrum (mit Postagentur) die Liebenburghalle und das Seniorenzentrum „St. Laurentius“ befinden.

Schulen

Kindergärten

In Namborn, Furschweiler und Hirstein bestehen Kindertageseinrichtungen in der Trägerschaft der Gemeinde.

Verkehr

Namborn liegt an der Bundesstraße 41. Diese bildet von Nohfelden her kommend die Ortsdurchfahrt Hirstein und durchquert im weiteren Verlauf die Orte Pinsweiler, Eisweiler, Hofeld-Mauschbach und Baltersweiler (in Richtung St. Wendel). Die Regionalbahn auf der Nahetalbahnstrecke verbindet die Gemeinde bzw. ihre drei Bahnhöfe/Haltepunkte Baltersweiler, Hofeld-Mauschbach und Namborn mit Orten zwischen Bingen/Mainz und Saarbrücken. Die im Gemeindegebiet verkehrenden Buslinien bedient seit 1. Januar 2012 die Firma Behles Bus GmbH, St. Wendel (Saarländischer Verkehrsverbund). Die Landesstraßen L 132, L 133 und L 320 stellen die Verbindungen zur angrenzenden Stadt St. Wendel bzw. den angrenzenden Gemeinden Freisen und Oberthal (Saar) her.

Abwasserentsorgung

Im Jahre 1980 hat der Abwasserverband Saar mit dem Bau des ca. 18 km langen Hauptsammlers bis zur geplanten Kläranlage in Baltersweiler begonnen. Die Kläranlage Baltersweiler ist letztlich Ende 1990 in Betrieb gegangen. An diese Kläranlage mit mechanisch-biologischer Reinigung sind alle Ortsteile der Gemeinde Namborn außer Heisterberg angeschlossen. Die Abwässer von Heisterberg werden seit Ende 2006 durch eine sog. mischwasserbeschickte Pflanzenkläranlage (für 100 Einwohnergleichwerte) entsorgt.

Energieversorgung

Die Gemeindewerke Namborn GmbH (GWN), eine gemeinsame Gesellschaft der Gemeinde Namborn und der VSE bzw. Energis GmbH Saarbrücken, wurde am 13. August 1991 gegründet. Gegenstand des Unternehmens ist die Gasversorgung im Gemeindegebiet, die Erbringung von Ver- und Entsorgungsdienstleistungen sowie eine darüber hinausgehende Umsetzung des kommunalen Energiekonzeptes.

In den Ortsteilen Baltersweiler, Eisweiler, Furschweiler, Hofeld-Mauschbach und Namborn besteht die Möglichkeit der Versorgung mit Erdgas. Die Wasserversorgung liegt seit 1. Januar 2003 in den Händen der WVW Wasser- und Energieversorgung Kreis St. Wendel GmbH.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sehenswert sind des Weiteren die Pfarrkirchen Mariä Himmelfahrt in Namborn und St. Willibrord in Baltersweiler. Eine ähnliche Kirche wie Mariä Himmelfahrt ist St. Markus in Braunshorn.


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Das Foto basiert auf dem Bild “ Hofeld-Schlossberg “ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia . Der Urheberrechtsinhaber dieses Werkes, veröffentlicht es als gemeinfrei. Dies gilt weltweit. Der Urheber des Bildes ist Speifensender.