Wuelfrath

 

 

Wülfrath – Stadt Wülfrath – Informationen – Unternehmen – Wülfrath

 

Das Foto basiert auf dem Bild "Wülfrath, Altstadt-Ansicht" aus dem zentralen Medienarchiv Wikimedia Commons und steht unter der unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Der Urheber des Bildes ist Hans Peter Schaefer.

Wülfrath, Altstadt-Ansicht, Urheber ThomasSD.

Herzlich willkommen auf der Seite über Wülfrath. Der im Bundesland Nordrhein-Westfalen liegende Ort erstreckt sich über eine Fläche von 32,2 Quadratkilometern. Die Einwohnerzahl von Wülfrath liegt momentan bei ungefähr 21.218 womit die durchschnittliche Einwohnerzahl pro Kilometer bei 658 liegt. Hier gilt das Autokennzeichen ME. Der Verwaltungssitz von Wülfrath befindet sich Am Rathaus 1, 42489 Wülfrath.

Zu erreichen ist diese auch über die Domain www.wuelfrath.de. Der zuständige Regierungsbezirk für Wülfrath ist der Regierungsbezirk Düsseldorf. Auf dieser Seite über Wülfrath finden Sie nicht nur geschichtliche Informationen oder die Chronik von Wülfrath, sondern auch die von uns empfohlenen Unternehmen aus der umliegenden Region.

Restaurant Kutscherstuben Café

Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel die Wasserburg Düssel, das Niederbergische Museum und das Kaiser-Wilhelm-Denkmal machen Wülfrath noch weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt. Desweiteren bestehen Partnerschaften von Wülfrath mit Ware im Vereinigten Königreich und mit Bondues in Frankreich.

 Monika Philipps

Weitere Informationen finden Sie auch über www.wuelfrath.de. Erreichen können Sie Wülfrath über gängige Verkehrswege. Der Gemeindeschlüssel lautet 05 1 58 036. Die Gemeinde Wülfrath liegt auf einer Höhe von 262 Metern über dem Meeresspiegel. Über die Koordinaten: 51° 17′ N, 7° 2′ O ist Wülfrath auch erreichbar.

Eis Cafe 

Suchen Sie eine Arbeitsstelle, planen eine Umschulung oder einen Berufswechsel? In unserem Stellenmarkt finden auch Sie die passenden Stellenangebote ( Stellenmarkt Wülfrath ). Auch für Sparfüchse empfehlen wir Ihnen Unternehmen und Angebote aus dem ganzen Landkreis und auch aus Wülfrath ( Sonderangebote Wülfrath ).

 

Wo knüpft man schon besser Kontakte als auf einem Event? Ob Discos, Partys, Events, Messen, Ausstellungen oder Märkte, die Veranstaltungen Wülfrath finden Sie immer brandaktuell in unserem Veranstaltungskalender ( Veranstaltungen Wülfrath ) der auch für den gesamten Landkreis gilt.

Rommerskirchen Steuerberatungsgesellschaft mbH Haan Rommerskirchen Steuerberatungsgesellschaft mbH Haan

Wülfrath ist eine deutsche Stadt im Niederbergischen Land und ist das kleinste Mittelzentrum des Kreises Mettmann. Die Stadt liegt an den Ausläufern des Bergischen Landes zwischen Rhein, Ruhr und Wupper. Der alte Ortskern liegt in einem kleinen Tal, das vom Flüsschen Angerbach durchflossen wird. An den Hängen des Tales breiten sich die neueren Ortsteile aus.

Marianne Schulz Heilpraktikerin Physiotherapeutin Haan Marianne Schulz Heilpraktikerin Physiotherapeutin Haan

Das Wülfrather Stadtgebiet grenzt im Norden an die Städte Velbert und Heiligenhaus im Osten und Süden an die Stadt Wuppertal und im Westen an die Kreisstadt Mettmann und die Stadt Ratingen. Neben dem Zentrum gibt es die vorgelagerten Stadtteile Flandersbach, Rohdenhaus, Kocherscheidt, Schlupkothen und Düssel (von Nordwesten nach Süden im Uhrzeigerserinn) sowie mehrere Außenbürgerschaften.

Spanischer Garten J. Fonseca Hilden 

Wülfrath war eine der ersten Rodungssiedlungen im großen frühmittelalterlichen Reichsforst. Die Grenzen wurden in einer Schenkungsurkunde Kaiser Heinrichs IV. vom 16. Oktober 1165 mit den Flussläufen Rhein, Ruhr und Düssel (Tussella) eingegrenzt.

Autowaschpark Mettmann

Die Ostgrenze war der alte Höhenweg der „Kölnischen Straße“ (strata colonensis). Dieser verlief von der Werdener Ruhrbrücke über Velbert und Wülfrath entlang der Düssel weiter in Richtung Köln. Das Zentrum des mittelalterlichen Dorfes war ein Herrenhof (Mollmershof), der im Zusammenhang mit der Herrschaft Hardenberg an den Grafen von Berg verkauft wurde.

Haar Studio Agatina Matera Agatina Velbert 

Mit dem Besitz des Hofes, zu dem ein ausgedehnter Hofverband mit vielen Einzelhöfen gehörte, insbesondere in den Honnschaften Erbach und Püttbach, war das Recht verbunden, den Pfarrer zu bestimmen.

Brautmode Hohrath Velbert

Das Dorf Wülfrath wurde gegen Ende des 11. Jahrhunderts als Wolverothe (= Rodung des Ansiedlers namens Wolf) erstmals schriftlich in einem Pergament des Stiftes Kaiserswerth erwähnt. Die Ursprünge liegen viel weiter zurück.

Traditionelle Thai Massage Haan Traditionelle Thai Massage Haan

Ausgehend von der Sage um den von seiner Sippe ausgestoßenen Siedler Wolf, der an der Stelle der heutigen Stadtmitte den damals reichlich vorhandenen Wald gerodet haben soll, um sich dort niederzulassen, lässt sich die Stadtgeschichte bis etwa in das Jahr 713 zurück verfolgen.

Landtechnik Printz - Velbert

Zu diesem Zeitpunkt könnte bereits der erste Kirchenbau (eine kleine, frühmittelalterliche Saalkirche mit Rechteckchor) an der Stelle des heutigen Kirchplatzes gestanden haben. Dort steht seit dem 11. Jahrhundert eine romanische Kirche, die im 15. Jahrhundert durch gotische Elemente erweitert wurde.

Mitte des 15. Jahrhunderts wird sie als St. Corneliuskirche bezeichnet. Turm und nördliches Seitenschiff mit Scheidemauer zum Mittelschiff sind romanisch und wahrscheinlich aus dem 12. Jahrhundert. Das Mittelschiff ist gotisch aus dem 14. Jahrhundert. Das südliche Kirchenschiff in spätgotischem Stil wurde laut Schlussstein 1524 vollendet.

Elektreo Service Martin

Die Kirche ist mit Wohnhäusern und Geschäften ringförmig umbaut und Mittelpunkt eines in seiner Geschlossenheit einmalig schönen altbergischen Kirchplatzes. Diese Wohnhäuser bestehen zum größten Teil heute noch im Originalzustand und stehen unter Denkmalschutz, andere wurden wieder aufgebaut.

Schröder Graviertechnik

Jedes dieser Häuser hatte (und hat auch heute noch) neben der Hausnummer einen Namen: Auf’m Keller (1678), Hamels (1678), Melanders (1678), Op der Ley (etwa 1600 – ausgebaut 1911), Auf’m Haus (1678), Großer Klaus (1686 – wiederaufgebaut 1964), Kleiner Klaus (1678), Scholle (1678), Hinter’m Turm (1678), Jostenhaus (erbaut etwa 1738), Hechtsteinhaus (1678), Op de Trapp (1678) und Leonhards (wiederaufgebaut 1955).

Zweiradshop Tüller

875 werden die Honnschaften und heutigen Stadtteile Flandersbach (Flatmarasbeki = der Bach, an dem Flattmar sich niederließ) und Rützkausen (Hrotsteninghuson = bei den Häusern der Sippe des Hrotsen) in der Beschreibung des Zehntbezirks des Klosters Werden an der Ruhr genannt.

Alma-Sports-Club

1256 wird die katholische Kirche St. Maximin in Düssel (Dussela) erwähnt, doch lassen sich die ältesten Teile der romanischen Pfeilerbasilika in das frühe 12. Jahrhundert datieren. Um das Jahr 1100 findet sich schließlich erstmals der Ortsname Wülfrath (Wolverothe) in einem von Mönchshand geschriebenen Pergament des Stiftes Kaiserswerth.

Rahmen Handlung - Mettmann

Bereits für das Jahr 1265 lässt sich anhand der Steuer- und Zinsregister ein Schmied bezeugen. Das Gut Püttbach in der gleichnamigen Wülfrather Honnschaft ist im Jahr 1392 im Besitz des Deutschen Ritterordens. Es wurde der Oberhof für den Streubesitz des Ordens, in dem alljährlich auch das Hofgericht abgehalten wurde.

Restaurant Bergische Stube Velbert 

1578 kam es im Dorf zu einem Großbrand, der die Siedlung in Asche legte und das Dach mitsamt dem Turmhelm der Kirche in Flammen aufgehen ließ. Um den schwer geschädigten Einwohnern zu helfen, erließ der Landesfürst, Herzog Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg, genannt Wilhelm der Reiche, im Jahr 1579 einen Marktbrief welcher seinem „Dorff und Kirspel Wulfrod“ vier freie Jahrmärkte verlieh.

 Cafeteria Bellami

Doch kaum war dieser Brand vergessen, wurde das Dorf genau einhundert Jahre später wieder von einem Großbrand verwüstet. Der gesamte Ortskern mit über 70 Häusern wurde in ein Trümmerfeld verwandelt.

Nach dem Übergang des Herzogtums Berg 1806 an die Franzosen und der Ausrufung des Großherzogtums Berg wurde 1808 aus den Honnschaften Erbach, Püttbach, Obschwarzbach, Niederschwarzbach (vorher alle Amt Mettmann), Flandersbach, Rützkausen (vorher Amt Angermund) und Oberdüssel (vorher Herrschaft Schöller) die Munizipalität (Mairie) Wülfrath gebildet. 1809 wurden Obschwarzbach und Niederschwarzbach Mettmann angegliedert. Dafür kam die Honnschaft Unterdüssel mit dem Dorf Düssel nach Wülfrath.

Gajda Garten und Landschaftsbau

Nach den Befreiungskriegen kam der Ort – als Teil der neugebildeten Rheinprovinz – 1815 zu Preußen. Durch Verordnung wurde Wülfrath 1827 zur Vertretung im Stande der Städte in den Rheinischen Provinziallandtag berufen. 1856 erhielt es durch die Verleihung der Städteordnung für die Rheinprovinz endgültig die vollen Stadtrechte.

 

Im Jahre 2001 wurde ein Teil der historischen Altstadt wieder ein Raub der Flammen. In der Nacht zum 21. Januar brach im Kern der Altstadt ein Feuer aus, dem drei alte Fachwerkhäuser zum Opfer fielen. Die völlig zerstörten Häuser mussten abgerissen werden und wurden mittlerweile durch moderne Neubauten ersetzt.

 Raumausstattung Berger - Heiligenhaus

Die kommunale Neugliederung im Jahr 1975 bescherte der Stadt einen großen Gebiets- und Bevölkerungsverlust. Die Einwohnerzahl sank um über 5.000. Gebietsteile der Oberen Flandersbach mussten nach Velbert, Gebietsteile der Düsseler Höhe und Hahnenfurth sowie der Ortsteil Dornap nach Wuppertal abgegeben werden.

Hörgeräte Tilenius

Das Wülfrather Stadtwappen, das sich nach 1840 aus einem alten Kirchsiegel der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde entwickelte, wurde durch den Düsseldorfer Heraldiker und Kunstmaler Wolfgang Pagenstecher im Jahre 1938 neu gestaltet und durch den Oberpräsidenten der Rheinprovinz offiziell anerkannt.

Grimberg Couture

Es zeigt einen Hirten, der einem ihn angreifenden Wolf seinen Stecken (Stab) in den Rachen stößt. Diese Darstellung soll einerseits den Sieg des Guten über das Böse symbolisieren und andererseits auf das entstehen des Ortskernes verweisen. An den Siedler Wolf, von dem angenommen wird, dass er der Begründer der Stadt ist, erinnert sie allerdings kaum.

DSI-CNC-Technik

Die Stadt Wülfrath unterhält folgende Partnerschaften:
* Ware, Vereinigtes Königreich, seit 1971
* Bondues, Frankreich, seit 2003

 

Wülfrath besitzt einen sehenswerten historischen Kirchplatz und eine ebenso schöne Altstadt mit Fussgängerzone. Das Wohngebiet „Düsseler Tor“ mit Kindergarten in der Formensprache Friedensreich Hundertwassers sollte genau so auf einer Besichtigungstour stehen wie das Naturerlebnis Steinbruch Schlupkothen mit Lehr- und Erlebnispfad (EUROGA 2002 plus) und der Radwander- und Kunstweg (EUROGA 2002 plus). Außerhalb der Stadt befindet sich das Kaiser-Wilhelm-Denkmal.

 

Regelmäßige Veranstaltungen
* jeden Samstag von 7 bis 12 Uhr Wochenmarkt mit über 50 Beschickern auf dem Parkplatz „Am Diek“
* Rosenmontagszug der „Kalkstadtnarren“
* Schützenfest mit Kirmes (meist am zweiten Septemberwochenende)

 

* jährliches Stadtfest, genannt „Kartoffelfest“; im September
* jährlicher Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz, genannt „Herzog-Wilhelm-Markt“ (Beginn am Freitag vor dem 1. Advent)

 

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts hatten sich mehr als 100 Handels- und Gewerbebetriebe niedergelassen. Es handelte sich hierbei um größere Hausbetriebe – meistens Heimwebereien. Nach 1850 wurden die ersten größeren Betriebe mit Dampfkraft gegründet.

 

Trotz der damaligen starken Industrialisierung ging der landwirtschaftliche Charakter nicht ganz verloren. Heute bestehen nur noch vereinzelte landwirtschaftliche Betriebe. Prägend für Wülfrath war die Gründung der Rheinisch-Westfälischen Kalkwerke Dornap im Jahre 1887 und der Rheinischen Kalksteinwerke Wülfrath im Jahre 1903 (heute gemeinsam als Rheinkalk zur belgischen Lhoist-Gruppe gehörig).

 

Das Rheinkalk-Werk Flandersbach bildet als größter Kalksteinbruch Europas bis heute den Schwerpunkt der Wülfrather Industrie. Daneben gab es noch zahlreiche Webereien, Lederverarbeitungsbetriebe, einen Zweigbetrieb der Ford-Werke Köln, das aus dem 1889 gegründeten Karosseriewerk Josef Hebmueller Söhne hervorging und auch heute noch existiert (tedrive Steering GmbH) und viele Kleinbetriebe.

Architekturbüro Brombeis

Wülfrath hat im Ortstteil Aprath Anschluss an die S9 auf der Bahnstrecke Wuppertal-Vohwinkel–Essen-Überruhr.

Das einzige Krankenhaus der Stadt, das Ev. Krankenhaus Herminghaus-Stift, wurde nach Übernahme durch die Kliniken St. Antonius Ende 2006 geschlossen und zu einem „Gesundheitszentrum“ umgewandelt, eine Notfallambulanz (tagsüber) jedoch zunächst fortgeführt.

 

Eine Versorgung ist durch nahe gelegene Kliniken in Wuppertal, Velbert und Mettmann gewährleistet. Seit April 2008 sind wieder 7 Ärzte in diesem Gesundheitszentrum an bestimmten Tagen zu sprechen. Die Ärzte kommen aus den benachbarten Städten.

Spiel + Bahn

Das Bergische Land ist eine bis 519 m ü. NN hohe Region in Nordrhein-Westfalen (Deutschland), welche neben dem Städtedreieck Remscheid–Solingen–Wuppertal auch den Kreis Mettmann, die kreisfreie Stadt Leverkusen, den Rheinisch-Bergischen und den Oberbergischen Kreis sowie Teile des Rhein-Sieg-Kreises umfasst. Es bildet somit den südöstlichen Teil des nordrheinischen Landesteils, ist aus dem historischen Territorium Herzogtum Berg hervorgegangen und ist geologisch betrachtet Teil des Rheinischen Schiefergebirges.

 Haarmoden Schade

Das historische Herzogtum Berg umfasste im Wesentlichen das heutige Städtedreieck Remscheid-Solingen-Wuppertal, den Kreis Mettmann, die kreisfreie Stadt Leverkusen, den Rheinisch-Bergischen Kreis, einen Großteil des Oberbergischen Kreises, sowie den rechtsrheinischen Teil des Rhein-Sieg-Kreises.

 

Zu dem historischen Territorium des Bergischen Landes gehören auch die Städte Düsseldorf, Mülheim an der Ruhr und Teile von Köln, Duisburg und Oberhausen. Die ehemaligen Herrschaften Gimborn und Homburg im heutigen Oberbergischen Kreis kamen in der Zeit Napoleons zum Großherzogtum Berg.

 

Das Bergische Land bildet den südöstlichen Teil des nordrheinischen Landesteils. Geologisch ist das Bergische Land ein Teil des rechtsrheinischen Schiefergebirges. Die Grenzen des Bergischen Landes bilden im Norden die Ruhr, im Westen die Kölner Bucht und im Süden die Sieg.

Gajda Garten und Landschaftsbau 

Die östliche Grenze bilden die Bergisch-Märkischen Hochflächen, die bei Schwelm und Ennepetal zuerst die Grenze zum Sauerland sind und sich dann über 60 km weit nach Süden fortsetzen, bis bei Reichshof das Dreiländereck aus Bergischem Land (Rheinland), Sauerland (Westfalen) und Rheinland-Pfalz erreicht wird. Der tiefste Punkt liegt bei 29 m am Rhein, der höchste auf 519 m über NN (Homert).

 

Im Gegensatz zur schrofferen, vulkanischen Eifel ist das Bergische Land eher durch vorwiegend sanfte Hügel geprägt. Der Südwesten des Bergischen Landes, der an Köln grenzt, gilt als beliebtes Wohngebiet für die Pendler der umliegenden Großstädte. Der Naturpark Bergisches Land definiert das Gebiet darüber hinaus als Erholungsgebiet, das vorwiegend kleinteilig untergliedert ist, größere zusammenhängende Waldgebiete gibt es nur wenige.

 

Der Nutscheid am Südrand des Bergischen ist eines der größten Forstgebiete, weitgehend unbewohnt und beliebt bei naturnahen Wanderern. Ein weiteres großes Waldgebiet ist das Heck zwischen Engelskirchen, Drabenderhöhe und Federath.

Das Bergische Land bildet zusammen mit dem Sauerland die Naturräumliche Haupteinheit D38.

Karosserie Busch

Im heutigen Sinne, vor allem im Bewusstsein der Bevölkerung, ist die historische Zugehörigkeit zum Bergischen Land aber teilweise nicht mehr vorhanden. Vor allem bei den Orten in der Kölner Bucht oder an der Ruhr ist dies der Fall. Man sieht sich in diesen Orten heute mehrheitlich nur noch als Rheinländer oder zum Ruhrgebiet zugehörig.

St. Elisabeth Mettmann

Das Verhältnis von Düsseldorf zum Bergischen Land ist etwas kompliziert: Historisch war Düsseldorf lange Zeit die Hauptstadt des Bergischen Landes, und ein einziger Blick auf das Düsseldorfer Stadtwappen (den Bergischen Löwen) genügt, um zu beweisen, dass Düsseldorf eine Bergische Stadt war. Gleichwohl hat sich Düsseldorf seit der Gründung NRWs dem Rheinland zugewandt.

Thiesen Treppen

Das Bergische Land entspricht im heutigen Regionalbewusstsein der „Mittelgebirgsregion Bergisches Land“.

Gleich hinter Gerresheim beginnt das Niederbergische mit seinen sanft geschwungenen Hügeln und dem Neandertal, dem Fundort des gleichnamigen Eiszeitmenschen. In Städten wie Mettmann und Wülfrath ist der alte Stadtkern mit Fachwerkhäusern, die einen Ring um die Kirche oder den Markt bilden, erhalten geblieben.

Jürgen Lutterklas Malerbetrieb

Auf der östlichen Seite des Bergischen Landes liegt das Oberbergische. Der Oberbergische Kreis bildet den größten und landschaftlich schönsten Teil des Oberbergischen Landes. Orte hier sind Gummersbach, Bergneustadt, Hückeswagen, Lindlar, Marienheide Wipperfürth und Radevormwald.

Nail Lounge Monheim 

Ebenfalls zur oberbergischen Region gehört der Rheinisch-Bergische-Kreis. Orte hier sind Bergisch Gladbach, Burscheid, Overath, Rösrath und Wermelskirchen. Schließlich gehört zu dieser Oberbergischen Region auch noch ein weiter Teil des rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis.

Benninghofen Kfz

Das Herz des Bergischen Landes bilden Lennep, Burg und das etwas nördlicher gelegene Bergische Städtedreieck. Wuppertal liegt in einer schmalen, lang gezogenen Schlucht. Das Wahrzeichen der Stadt ist die bekannte Schwebebahn.

Umzug mit Umsicht Gilbert Pötke 

Bereits um die Mitte des 19. Jahrhunderts lebten im Stadtgebiet über 100.000 Menschen an einem der wichtigsten Bank- und Handelsplätze Preußens; nur wenige Städte Deutschlands waren größer. In Barmen fuhr die erste elektrische Zahnradbahn der Welt, in Elberfeld wurde das Aspirin erfunden und Bayer gegründet. Barmen und Elberfeld sind heute Stadtteile Wuppertals.

Mobile Tierheilpraxis

Auch heute noch beheimatet Wuppertal mit der Barmer Ersatzkasse, Vorwerk und Erfurt Raufaser bekannte Unternehmen. Das Briller Viertel in Elberfeld ist eines der größten Villenviertel Deutschlands. Remscheid ist auf die Innenstadt bezogen die höchstgelegene Großstadt nördlich der Donau, dort liegt mit 24 Prozent Steigung auch die steilste innerörtliche Straße Europas.

Aus Solingen kommen die weltberühmten Klingen ebenso wie der Knirps-Schirm. Lennep weist ein gut erhaltenes Ensemble bergischer Fachwerkhäuser auf. Die Müngstener Brücke, Deutschlands höchste Eisenbahnbrücke, liegt mitten im Bergischen Städtedreieck. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist Burg an der Wupper.

Mit westlichen Luftströmungen treffen feuchte atlantische Luftmassen im Bergischen Land erstmals auf ein Hindernis und werden gestaut (Luvlage). Folge sind Steigungsregen, die auf relativ kurzer Distanz von 800 mm im Westen auf über 1350 mm im Osten im Jahresmittel ansteigen.

Die Jahresmitteltemperatur beträgt 7-10°C und die Anzahl der Tage mit einer Temperatur >10°C (Vegetationszeit) liegt zwischen 150 und 180 Tagen. In der Vegetationszeit beträgt die mittlere Temperatur 13-16°C.

Für die natürliche Vegetation sind mit diesen Klimamerkmalen sehr günstige Wuchsbedingungen gegeben. Durch die Gefahr von Starkregenfällen und Spätfrösten sind die Bedingungen für die Landwirtschaft in diesem Klima schwierig.

Eine vollständige Auflistung der heutigen bergischen Städte und Gemeinden mit einer chronologische Auflistung der Stadtwerdungen findet sich unter: Bergische Städte und Gemeinden.

Der ausgestorbene Mensch der Eiszeit – der Neandertaler – wurde nach seinem ersten Fundort im bergischen Neandertal benannt. Auf der Suche nach Jagdbeute zog er sicherlich durch die damalige Tundra des Gebietes.

Er wurde vor etwa 30.000 Jahren vom modernen Menschen (Homo sapiens sapiens) abgelöst. Für die Kulturepochen von der Steinzeit über die Bronze- bis zur Eisenzeit liegen für das Bergland nur vereinzelte Funde vor, die den Schluss nahelegen, dass die Hochflächen in dieser Zeit nicht dauerhaft besiedelt waren, sondern lediglich als Jagd- und Weideland genutzt wurden.

Das Rheintal des Bergischen Landes wurde jedoch bereits im frühen Neolithikum besiedelt. Es ist wahrscheinlich, dass in der Nähe der wenigen Wege, die vom Rhein durch das dicht bewaldete Bergland führten, zur Zeit der Römer vereinzelte Einödhöfe germanischer Bauern lagen, in denen sich die Menschen vor römischen Übergriffen in Sicherheit bringen konnten.

Die dauerhafte Besiedlung der Schiefergebirges zwischen Ruhr und Sieg begann jedoch erst vergleichsweise spät zwischen dem späten 7. und 9. Jahrhundert. Da das regenreiche und kühle Klima und die schweren, steinigen Lehmböden denkbar schlechte Voraussetzungen für den Feldbau boten, war das Schiefergebirge bis dahin kein attraktives Siedelland.

Nach der Völkerwanderung zur Zeit der Franken nahm die Bevölkerungszahl im Altsiedelland des Rheintales deutlich zu. In Verbindung mit deutlichen Verbesserungen in Landwirtschaft und Handel setzte eine langsame Besiedlung des Berglandes vom Rhein ausgehend ein. Der wirtschaftliche Schwerpunkt lag aus genannten Gründen auf der Tierhaltung.

Den endgültigen Ausschlag gab jedoch wahrscheinlich Karl der Große, der den Adel der Rhein- und Ruhrfranken während der Sachsenkriege anwies, im Niemandsland zwischen den Sachsen und dem Frankenreich einige Herrenhöfe anzulegen, um davon ausgehend das Waldland fränkisch zu besiedeln. Zu diesen Herrenhöfen gehörten u.a. Haan, Elberfeld und Schwelm.

Nach der Gründung des Deutschen Reiches im 10. Jahrhundert setzte die große Rodungszeit im Bergischen ein, die bis ins 16. Jahrhundert dauerte. Damit verbunden waren viele neue Siedlungen und ein Ausbau der Herrenhöfe zu hölzernen Burgen.

Dabei konnten die Herren der Burg Berge im heutigen Altenberg ihre Macht auf das Gebiet ausdehnen, dass schließlich durch Adolf von Berg im Jahr 1101 zur Grafschaft erhoben wurde (daher der Name „Bergisches Land“). Ebenfalls begann zu dieser Zeit der Aufschwung des Wupper-Raumes als Zentrum der Kleineisenindustrie.

Um 1150 wurde Schloss Burg an der Wupper Sitz der Grafen von Berg. Von dort aus dehnte das Haus seine Macht nach Süden bis zur Sieg und nach Osten bis zur Grafschaft Hückeswagen aus. Während Hückeswagen 1260 friedlich an das Haus Berg ging, kam es mit den (verwandten) Märkern (Grafschaft Mark) zu langanhaltenden und gewalttätigen Konflikten, die bis ins 15. Jahrhundert schwelten.

(Bezeichnenderweise war die Grenze zwischen Berg und Mark nahezu deckungsgleich mit der frühmittelalterlichen Grenze zwischen den rheinischen Franken und den westfälischen Sachsen.) Im 14. Jahrhundert hatte das Land unter Überschwemmungen, Missernten, Pest und dem Krieg zwischen Friedrich von Österreich und Ludwig von Bayern zu leiden.

1385 wurde Düsseldorf die Residenz der Herzöge von Berg, die durch geschickte Heiratspolitik die Herzogtümer Jülich und Kleve mit dem ihren zum Tripelherzogtum Jülich-Kleve-Berg vereinigten.

Insbesondere unter Wilhelm dem Reichen wurde das Herzogtum zu einem Zentrum humanistischer Wissenschaft. Kriegsgefahr bestand in dieser Zeit nicht. Jedoch plünderten entlassene Söldner im Herzogtum.

Hinzu kamen Konflikte zwischen Katholiken und Protestanten, bis Wilhelm 1565 die freie Religionswahl gestattete. Dies verhindere allerdings nicht, dass auch das Bergische Land blutiger Schauplatz des 30-jährigen Krieges wurde, der auch als Religionskonflikt begonnen hatte. In den ersten 50 Jahren des 17. Jahrhunderts kämpften und plünderten Spanier, Schweden, Holländer und Bayern. Zudem wüteten die Ruhr und die Pest.

Anfang des 18. Jahrhunderts folgte ein starker Aufschwung, der bis in die untersten Schichten Wohlstand brachte. Im siebenjährigen Krieg war das Herzogtum neutral. Der Aufschwung hielt an, denn die ersten Fabrikanten verkleideten ihre Fachwerkhäuser mit Schiefer. Der typisch bergische Haustyp war entstanden.

Ende des 18. Jahrhunderts begann auch hier die Industrielle Revolution, bei der einige bergische Bauern Fabrikarbeiter wurden. Erste befestigte Straßen wurden gebaut, bis Napoleon dem Frieden und dem freien Herzogtum Berg ein jähes Ende setzte. In den 15 Jahren französischer Besetzung kamen fast 5.000 bergische Soldaten beim Russlandfeldzug ums Leben.

Mit Hilfe der Kosaken wurde das Land von den Franzosen befreit, um anschließend 1822 Teil der preußischen Rheinprovinz zu werden. In den bergischen Großstädten lebten und arbeiteten zu dieser Zeit immer mehr Menschen unter unmenschlichen Bedingungen. Aufgrund der mangelhaften Hygiene in den Arbeitervierteln verbreitete sich die Cholera und tötete viele Menschen.

Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Tal der Wupper zum größten Wirtschaftszentrum des Kaiserreiches. Mit dem Bau der ersten elektrischen Zahnrad-Bergbahn in Barmen, Deutschlands höchster Eisenbahnbrücke bei Müngsten, dem Wiederaufbau von Schloss Burg, sowie der Barmer- und Ronsdorfer Talsperre strebte das Industriezeitalter seinem Höhepunkt entgegen.

Bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges stand das Bergische Land in voller Blüte. Nach dem Krieg wurden Elberfeld und Barmen, sowie einige umliegende Städte zur Großstadt Wuppertal vereint. Im Zweiten Weltkrieg wurden die bergischen Großstädte mehrmals Ziel der alliierten Bomberverbände.

Eine erneute (im Vergleich zum ehemaligen Herzogtum allerdings wesentlich kleinere) Grenzziehung erhielt das Bergische Land durch die Gründung des gleichnamigen Naturparks im Jahre 1973, der die ländlich geprägten Mittelgebirgsbereiche südlich der Wupper zwischen Rhein und Sauerland umfasste. 2006 erfolgte eine Ausweitung auf die Freiräume der drei bergischen Großstädte.

Als größtes inneres Fließgewässer durchquert die Wupper das Bergische Land. Rhein, Ruhr, Deilbach und Sieg bilden dagegen die Grenzflüsse. Durch die über den Fluss hinausgehende Territorialausdehnung in Mülheim an der Ruhr und Oberhausen lag die Ruhr abschnittsweise aber auch innerhalb des Bergischen Landes.

Das Bergische Land ist ein beliebtes Ziel für Touristen, sowohl für Naherholungssuchende als auch für Kurzurlauber. Seit 2005 vermarkten der Rheinisch-Bergische und der Oberbergische Kreis die Tourismusregion durch die Naturarena Bergisches Land GmbH.

Hohe Niederschläge und ein starkes Gefälle zum nahen Rhein, wie auch zu Ruhr und Emscher hin, bieten dem Bergischen Land günstige Bedingungen für die Nutzung der Wasserkraft. Dies bot der Kleineisenindustrie die Grundlage für eine frühzeitige wirtschaftliche Entwicklung des Bergischen Landes.

Viele Orte spezialisierten sich auf die Produktion einer einzelnen Produktgruppe. So ist Velbert das Zentrum der Schloss-Industrie. Maschinenbau und Metallverarbeitung bestimmen das Leben in der „Werkzeugstadt“ Remscheid und in der vormaligen Stadt Cronenberg, die heute ein Stadtteil von Wuppertal ist.

Rund 440 Millionen Euro, das sind 44 Prozent des gesamten Jahresumsatzes der Republik, werden in der Schneidwaren- und Besteckindustrie der Stadt Solingen erwirtschaftet. Dagegen waren das Tal der Wupper von Radevormwald aus Wupper abwärts, Wuppertal selbst, sowie der Osten von Remscheid stärker von der Textilindustrie geprägt.

Der Waldreichtum infolge guter Niederschlagsbedingungen und vieler Hanglagen, die für andere Landwirtschaft weniger geeignet waren, sorgte für ein gutes Angebot an Grubenholz. Das unterstützte vielerorts das frühe Entstehen kleinerer Bergwerke, in denen vor allem Metallerze und Schiefer gebrochen wurden; später auch den Ausbau der großen Kohlezechen im Norden des Bergischen und in Westfalen.

Als Spezialität gilt die Bergische Kaffeetafel, die man nicht mit Bergischen Waffeln verwechseln darf, auch wenn letztere zur Kaffeetafel dazu gehören. Die Kaffeetafel ist eine sehr umfangreiche Mahlzeit, die man in den meisten Gaststätten sogar vorbestellen muss.

Neben den Waffeln mit Kirschen, Vanilleeis und Milchreis gehören diverse Sorten Brot (vor allem auch Schwarzbrot und Semmel, dem sog. Platz), Zwieback, Wurst, Schnittkäse, Honig, Quark, Butter, Burger Brezeln und Apfelkraut dazu und nicht zu vergessen ist der Kaffee aus der so genannten Dröppelminna, einer Zinnkanne mit Hahn, ähnlich dem für Tee gedachten Samowar.

Der Bergische Pillekuchen ist ein Kartoffelpuffer in Pfannkuchengröße, der mit Apfelmus serviert wird. Gewissermaßen das Gegenstück zum Schweizer Rösti.

Kottenbutter nennt man ein mit Wurst und Zwiebelringen belegtes Schwarzbrot, das als kleine Zwischenmahlzeit gegessen wird.

Früher nahmen im Bergischen Land die Schmiede die Kottenbutter als Frühstücksbrot mit zur Arbeit in die als „Kotten“ bezeichneten Werkstätten, Schmieden, Schleifereien oder kleinen Gießereien, in denen die Bergischen Stahlwaren (Werkzeuge, Bestecke usw.) hergestellt wurden.

Bekannt ist auch der Rheinische Sauerbraten, möglichst als Pferde-Sauerbraten; die Soße ist durch Rosinen und Rübenkraut süß-sauer.

Der Panhas ähnelt dem bayerischen Leberkäse: ein kastenkuchenförmiger Kloben aus Speck, Buchweizenmehl, Gewürzen, kleinen Fleischstücken; diese werden in Scheiben geschnitten und in schwimmendem Fett gebraten.

Rivkooche (Reibekuchen) sind kleine, kross gebratene Kartoffelpuffer. Je nach Vorliebe mit Zuckerrübersirup (Rübenkraut) übergossen oder pur verzehrt; in der Edelvariante auch mit Crème fraîche und Kaviar belegt oder wieder mit Lachs, welcher früher ein Essen für arme Leute war.

In Lieberhausen, einem Stadtteil von Gummersbach, kann man den Lieberhäuser Eierkuchen essen. In Niederrengse wird diese Spezialität ebenfalls serviert.


Dieser Artikel basiert auf dem Artikeln Wülfrath aus der freien Enzyklopädie Wikipedia.
Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Einzelheiten sind in den Nutzungsbedingungen beschrieben.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Dem Artikeln Bergisches Land aus der freien Enzyklopädie Wikipedia.
Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Einzelheiten sind in den Nutzungsbedingungen beschrieben.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Das Foto basiert auf dem Bild “ Wülfrath, Altstadt-Ansicht “ aus dem zentralen Medienarchiv Wikimedia Commons und steht unter der unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Der Urheber des Bildes ist Hans Peter Schaefer.