Solingen

 

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Solingen – Stadt Solingen – Informationen – Unternehmen – Solingen

 

Das Foto basiert auf dem Bild "Museum Plagiarius im Südpark" aus dem zentralen Medienarchiv Wikimedia Commons. Diese Datei ist unter den Creative-Commons-Lizenzen „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert“, „2.5 generisch“, „2.0 generisch“ und „1.0 generisch“ lizenziert. Der Urheber des Bildes ist A.Savin.

Museum Plagiarius im Südpark Urheber: A.Savin

Herzlich willkommen auf der Seite über Solingen. Der im Bundesland Nordrhein-Westfalen liegende Ort erstreckt sich über eine Fläche von 89,55 Quadratkilometern. Die Einwohnerzahl von Solingen liegt momentan bei ungefähr 155.768 womit die durchschnittliche Einwohnerzahl pro Kilometer bei 1.739 liegt. Hier gilt das Autokennzeichen SG. Der Verwaltungssitz von Solingen befindet sich am Rathausplatz 1 in 42651 Solingen.

Zu erreichen ist diese auch über die Domain www.solingen.de. Der zuständige Regierungsbezirk für Solingen ist der Regierungsbezirk Düsseldorf. Auf dieser Seite über Solingen finden Sie nicht nur geschichtliche Informationen oder die Chronik von Solingen, sondern auch die von uns empfohlenen Unternehmen aus der umliegenden Region.

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Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel die St.-Clemens-Kirche, die Festhalle Ohligs, das Deutsche Klingenmuseum oder die Gesenkschmiede Hendrichs machen Solingen noch weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt.

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Desweiteren bestehen Partnerschaften von Solingen seit 1955 mit Złotoryja (Goldberg) (Polen), seit 1957 mit Gouda (Niederlande), seit 1960 mit Chalon-sur-Saône (Frankreich), seit 1962 mit Blyth (Großbritannien), seit 1986 mit Ness Ziona (Israel) und seit 1990 mit Aue.

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Weitere Informationen finden Sie auch über www.solingen.de. Erreichen können Sie Solingen über gängige Verkehrswege. Der Gemeindeschlüssel lautet 05 1 22 000. Die Gemeinde Solingen liegt auf einer Höhe von 221 Metern über dem Meeresspiegel. Über die Koordinaten: 51° 10′ N, 7° 5′ O ist Solingen auch erreichbar.

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Solingen ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen mit ca. 155.000 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2013) und ein Mittelzentrum des Landes Nordrhein-Westfalen. Solingen ist Mitglied im Landschaftsverband Rheinland und Bestandteil der Metropolregion Rhein-Ruhr.

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Die Stadt Solingen ist das Zentrum der deutschen Klingen-, Messer- und Schneidwarenindustrie. Ihr Name ist als Herkunftsangabe für diese Erzeugnisse durch die Solingenverordnung geschützt. Seit dem 19. März 2012 führt Solingen den offiziellen Zusatz Klingenstadt.

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Geographie

Solingen liegt südwestlich von Wuppertal und westlich von Remscheid. Das Stadtgebiet hat eine Größe von 89,45 km², davon rund 50 % landwirtschaftlich, gärtnerisch oder forstwirtschaftlich genutzt. Die Länge der Stadtgrenze beträgt 62 km, die größte Ost-West-Ausdehnung 15,6 km und die größte Nord-Süd-Ausdehnung 11,7 km.

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Die Länge des Hauptflusses Wupper im Stadtgebiet beträgt 26 km. Mit 276 m über NN liegt der höchste Punkt im Stadtgebiet am ehemaligen Gräfrather Wasserturm, dem heutigen Lichtturm. Der tiefste Punkt befindet sich westlich von Götsche und südlich von Verlach in der Ohligser Heide und liegt 53 m über NN.

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Nachbargemeinden und Städte

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Solingen, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Nordosten genannt:

Wuppertal und Remscheid (beides kreisfreie Städte), Wermelskirchen, Burscheid und Leichlingen (Rheinland) (alle Rheinisch-Bergischer Kreis) sowie Langenfeld (Rheinland), Hilden und Haan (alle Kreis Mettmann).

Stadtgliederung und Bezirksvertretungen

Das Stadtgebiet Solingens besteht heute aus fünf Stadtbezirken. Jeder Stadtbezirk hat eine eigene Bezirksvertretung, die aus bis zu 15 Mitgliedern besteht. Die Mitglieder dieser Vertretung nennt man Bezirksvertreter. Die Solinger Bezirksvertretungen wurden am 25. Mai 2014 gewählt.

Die aktuelle Legislaturperiode für die Bezirksvertretungen beträgt (einmalig) 6 Jahre und endet im September 2020. Sie werden von den Wahlberechtigten des Stadtbezirks gewählt. Der Vorsitzende einer Bezirksvertretung ist der Bezirksbürgermeister. Die Bezirksvertretungen sind für bestimmte Aufgaben des Bezirks zuständig und haben ein Anhörrecht zu allen relevanten Angelegenheiten des Stadtbezirks.

Wohngebiete

Innerhalb der fünf Stadtbezirke gibt es noch viele Wohngebiete (oft auch in Form kleinerer, wenig bebauter Hofschaften) mit eigenem Namen, deren Grenzen aber nicht genau festgelegt sind. Hierzu gehören:

Balkhausen, Brabant, Broßhaus, Bünkenberg, Burg (aufgeteilt in Unterburg und Oberburg), Buschfeld, Central, Dahl, Demmeltrath, Dorperhof, Entenpfuhl, Eschbach, Eick, Eigen, Flachsberg, Fürk, Fürkeltrath, Fuhr, Friedrichstal, Glüder, Grünewald, Gönrath, Gosse, Haasenmühle, Hackhausen, Hästen, Hasseldelle, Horn, Höhrath, Höhscheid, Ittertal, Josefstal, Kannenhof, Katternberg, Ketzberg, Keusenhof, Kohlfurth, Kohlsberg, Kotzert, Krahenhöhe, Külf, Landwehr, Lochbachtal, Löhdorf, Mangenberg, Mankhaus, Maubes, Meigen, Müngsten, Monhofer Feld, Nacken, Nümmen, Papiermühle, Pfaffenberg, Piepersberg, Pilghausen, Rathland, Rölscheid, Rüden, Rupelrath, Schaberg, Scheuren, Schellbergtal, Schieten, Schlagbaum, Schlicken, Schnittert, Schrodtberg, Siebels, Siebelskamp, Stielsteich, Stöcken, Theegarten, Unnersberg, Unterland, Untenscheid, Vogelsang, Vormeiswinkel, Vorspel, Wehr, Weegerhof, Weyer, Widdert, Wiefeldick, Wilzhaus, Wippe, Zum Holz.

Geschichte

Die erste Besiedelung auf heutigem Solinger Stadtgebiet fand wahrscheinlich im 8. oder 9. Jahrhundert statt. Erste Erwähnung fand der Ort in einem Dokument aus dem Jahre 1067.

Mitte des 12. Jahrhunderts siedelten sich die Grafen von Berg auf dem neu errichteten Schloss Burg im Tal der Wupper an und herrschten fortan von dort über das nach ihnen benannte Bergische Land. Ab Beginn des 13. Jahrhunderts ist in Solingen darüber hinaus das Klingenhandwerk nachweisbar. In dieser Zeit erlangte auch das Nonnenkloster in Gräfrath zu großer Berühmtheit. Die Schleifer und Härter organisierten sich Anfang des 14. Jahrhunderts in Zünften und festigten so ihren Stand. Am 23. Februar 1374 erhielt Solingen die Stadtrechte.

Die heutigen Stadtteile Gräfrath und Burg wurden in dieser Zeit zu Freiheiten erhoben, die Stadt Solingen Mitte des 15. Jahrhunderts durch einen Wall befestigt. 1492 und 1535 wüteten in der Stadt zwei verheerende Brände; die Pest brach in Solingen im Jahre 1614 aus. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde überdies Schloss Burg nahezu vollständig zerstört. Zwischen 1756 und 1763 zogen wiederholt Truppen durch die Stadt, aber auch durch den Siebenjährigen Krieg bedingt, wurde das Wirtschaftsleben zu dieser Zeit empfindlich gestört.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts fiel das Bergische Land an Preußen; Solingen wurde zur Kreisstadt erhoben. Nach der preußischen Städteordnung erhielten 1856 die Städte Burg, Dorp, Gräfrath, Höhscheid, Merscheid und Wald die Stadtrechte. Am 1. April 1896 wurde Solingen schließlich zur kreisfreien Stadt. Der erste Oberbürgermeister war von 1896 bis 1928 August Dicke.

1897 wurde die Müngstener Brücke, seitdem mit 107 Metern Höhe die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands, eingeweiht. Der Erste Weltkrieg von 1914 bis 1918 traf besonders die Solinger Wirtschaft schwer. Die Städte Gräfrath, Höhscheid, Ohligs, Solingen und Wald wurden am 1. August 1929 durch das Gesetz zur kommunalen Neuordnung zur Großstadt Solingen vereinigt.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Solinger Altstadt Anfang November 1944 durch Bombenangriffe der Alliierten zum größten Teil zerstört.

1993 geriet Solingen durch einen Brandanschlag, bei dem fünf türkische Mädchen und Frauen getötet wurden, weltweit in die Schlagzeilen, siehe Brandanschlag von Solingen.

Herkunft des Namens

Der Name der späteren Stadt soll erstmals 1067 von einem westfälischen Schreiber in Form von Solonchon benutzt worden sein. Ab diesem Zeitpunkt sollen drei Abwandlungen belegt sein:

Mundart

Die in Solingen gesprochene Mundart wird Solinger Platt genannt. Sie zählt zu den (west-)bergischen oder auch niederbergischen Mundarten, die zur Südniederfränkischen Dialektgruppe gehören, welche wiederum Teil der Limburgischen Dialektgruppe ist.

Das Solinger Platt gehört zum Ost-Limburgisch/Ripuarischen Übergangsgebiet. Damit gehört es weder eindeutig zur niederdeutschen, noch zur mitteldeutschen Sprachgruppe, sondern teilt sich Spracheigenschaften beider Gruppen. So wird in Solingen das Wort „ich“ als „iech“ bzw. als hochdeutsches „ich“ ausgesprochen, was auf die mitteldeutsche Sprachgruppe hindeutet. Das Wort „machen“ wird jedoch „maken“ ausgesprochen wie bei den niederdeutschen Dialekten.

Religionen

In Solingen sind aktuell etwa 30 Prozent der Bevölkerung evangelisch und etwa 28 Prozent römisch-katholisch. Der Großteil (ca. 42 Prozent) hat eine andere Konfession oder ist konfessionslos (Stand 2013).

Die Stadt Solingen gehörte schon von Anfang an zum Gebiet des Erzbistums Köln beziehungsweise zu dessen Archidiakonat des Propstes von St. Kunibert, Dekanat Deutz. Obwohl in Solingen unter den Grafen von Berg nach und nach die Reformation Einzug hielt, gab es in der Stadt auch weiterhin Katholiken, deren Gemeinde ab 1658 vom Landesherrn neu dotiert wurde. 1701 erhielten sie auch wieder eine eigene Kirche. 1827 wurde Solingen Sitz eines eigenen Dekanats (heute Stadtdekanat Solingen) innerhalb des neu umschriebenen Erzbistums Köln, zu dem heute alle zwölf Pfarrgemeinden in der Stadt gehören.

Wie oben erwähnt fasste die Reformation in Solingen nur Zug um Zug Fuß. 1590 entstand eine reformierte Gemeinde, die der Bergischen Synode angeschlossen wurde. Erst 1649 wurde die Pfarrkirche der Stadt den Reformierten übergeben. Lutherische Gemeindeglieder gab es seit Anfang des 17. Jahrhunderts, 1635 wurde eine lutherische Gemeinde gegründet. 1672 wurden die religiösen Verhältnisse in einem Religionsvergleich geregelt. In Gräfrath wurde 1590 ebenfalls die Reformation eingeführt. 1629 ist dort ein Konsistorium nachgewiesen und ab 1716 gab es auch einige Lutheraner. Beide Konfessionen vereinigten sich ab 1838 zu einer unierten Gemeinde. In ganz Preußen war bereits 1817 die Union zwischen lutherischen und reformierten Gemeinden eingeführt worden.

Gehörten die protestantischen Gemeindeglieder Solingens anfangs zur Kreissynode Lennep (heute ein Stadtteil von Remscheid), so wurde in Solingen 1843 eine eigene Synode eingerichtet und die Stadt Sitz eines eigenen Superintendenten. Hieraus entstand der heutige Kirchenkreis Solingen innerhalb der Evangelischen Kirche im Rheinland, zu dem die meisten Gemeinden Solingens gehören, sofern es sich nicht um Freikirchen handelt. Lediglich die Gemeinde Burg an der Wupper gehört noch zum Kirchenkreis Lennep.

Heute gibt es in der Stadt zehn evangelische und 15 katholische Kirchengemeinden sowie eine griechisch-orthodoxe Kirche. Ferner sind verschiedene Freikirchen in Solingen ansässig, darunter mehrere Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden, (Baptisten- und Brüdergemeinden), eine Evangelisch-methodistische Kirche, die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, eine Gemeinde der Christen Ecclesia, mehrere Freie evangelische Gemeinden (FeG) und die Heilsarmee.

Weitere Religionsgemeinschaften in Solingen sind die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, die Zeugen Jehovas und die Neuapostolische Kirche.

Wappen

Das Wappen der Stadt Solingen zeigt in Blau zwei silberne, schräg gekreuzte, gestürzte Schwerter mit goldenen Griffen, mit denen ein goldener Anker verschränkt ist. Dabei steht der Anker als Symbol für den Schutzheiligen der Stadt, Clemens, der der Legende nach den Märtyrertod durch Ertränken fand. Über dem Schild ist eine goldene Mauerkrone mit fünf Zinnentürmen, je mit Durchlass und zwei Zinnen. Die fünf Türmchen symbolisieren nicht – wie oft fälschlicherweise angenommen – die fünf Städte, aus denen 1929 Solingen gebildet wurde, sondern geben nur an, dass Solingen eine Großstadt ist, also mehr als 100.000 Einwohner hat. Am 17. Juli 1935 erhielt die Stadt Solingen das Recht zum Führen dieses Wappens. Der Entwurf des Wappens stammt vom Kunstmaler und Heraldiker Wolfgang Pagenstecher.

Städtepartnerschaften und Städtefreundschaften

Solingen unterhält eine Städtepartnerschaft mit folgenden Städten:

Solingen unterhält zudem Städtefreundschaften mit den folgenden zwei Städten:


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