Monheim

 

 

Monheim am Rhein – Stadt Monheim am Rhein – Informationen – Unternehmen – Monheim am Rhein

 

Urheber Oliver Hess, Proweb Consulting GmbH.

Herzlich willkommen auf der Seite über Monheim am Rhein. Der im Bundesland Nordrhein-Westfalen liegende Ort erstreckt sich über eine Fläche von 23,1 Quadratkilometern. Die Einwohnerzahl von Monheim am Rhein liegt momentan bei ungefähr 43.353 womit die durchschnittliche Einwohnerzahl pro Kilometer bei 1.877 liegt. Hier gilt das Autokennzeichen ME. Der Verwaltungssitz von Monheim am Rhein befindet sich Rathausplatz 2, 40789 Monheim am Rhein.

Zu erreichen ist diese auch über die Domain www.monheim.de. Der zuständige Regierungsbezirk für Monheim am Rhein ist der Regierungsbezirk Düsseldorf. Auf dieser Seite über Monheim am Rhein finden Sie nicht nur geschichtliche Informationen oder die Chronik von Monheim am Rhein, sondern auch die von uns empfohlenen Unternehmen aus der umliegenden Region.

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Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel die historische Altstadt, die restaurierte Wassermühle am Goldberger Teich und eine historische Straßenbahn machen Monheim am Rhein noch weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt. Desweiteren bestehen Partnerschaften von Monheim mit der Wiener Neustadt in Österreich, mit Tirat Carmel in Israel, mit Delitzsch in Sachsen, mit Bourg-la-Reine in Frankreich und mit Malbork (Marienburg) in Polen.

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Weitere Informationen finden Sie auch über www.monheim.de. Erreichen können Sie Monheim am Rhein über gängige Verkehrswege. Der Gemeindeschlüssel lautet 05 1 58 026. Die Gemeinde Monheim am Rhein liegt auf einer Höhe von 125 Metern über dem Meeresspiegel. Über die Koordinaten: 51° 15′0″N, 6° 58′0″E ist Monheim am Rhein auch erreichbar.

Suchen Sie eine Arbeitsstelle, planen eine Umschulung oder einen Berufswechsel? In unserem Stellenmarkt finden auch Sie die passenden Stellenangebote ( Stellenmarkt Monheim am Rhein ). Auch für Sparfüchse empfehlen wir Ihnen Unternehmen und Angebote aus dem ganzen Landkreis und auch aus Monheim am Rhein ( Sonderangebote Monheim am Rhein ).

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Wo knüpft man schon besser Kontakte als auf einem Event? Ob Discos, Partys, Events, Messen, Ausstellungen oder Märkte, die Veranstaltungen Monheim am Rhein finden Sie immer brandaktuell in unserem Veranstaltungskalender ( Veranstaltungen Monheim am Rhein ) der auch für den gesamten Landkreis gilt.

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Die Stadt Monheim am Rhein liegt in Nordrhein-Westfalen und ist eine Mittlere kreisangehörige Stadt des Kreises Mettmann im Regierungsbezirk Düsseldorf.

Urheber Oliver Hess, Proweb Consulting GmbH.

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Monheim liegt am Rhein und grenzt im Norden an Düsseldorf, im Osten an Langenfeld (Rheinland), im Westen – durch den Rhein getrennt – an Dormagen und Köln sowie im Süden an Leverkusen und ist mit ca. 43.000 Einwohnern die sechstgrößte Stadt im Kreis Mettmann.

Der Stadtteil Baumberg im Norden gehört ebenfalls der Stadt an. In Monheim befinden sich mehrere Siedlungen, wie die Blee, Zaunswinkel, die Henkelsiedlung, die LEG (Monheim Süd/ Berlin-Viertel), oder das Musikantenviertel.

Monheim hat eine rund 850-jährige Geschichte. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahre 1150. Während der Herrschaft des Herzogtums Berg befand sich in Monheim der Sitz der Verwaltung des bergischen Amtes Monheim.

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Monheim wird 1390 zur Freiheit erhoben und dürfte im Spannungsfeld der Kölner Erzbischöfe und der Bergischen Grafen wegen der strategisch wichtigen Lage am Rhein erfolgt sein. 1275 erhält Monheim von Graf Adolf eine Stadtbefestigung, im Gegenzug zur Befestigung von Worringen durch den Erzbischof.

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Schon vier Jahre später muss Graf Adolf die Befestigung wieder schleifen, erst 1415 erhält Monheim eine erneute Befestigung die nur zwei Jahre Bestand hat. Die letzte Befestigung erfolgte 1423, davon ist der Schelmenturm heute noch erhalten.

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Seit 1960 besitzt Monheim den Status einer Stadt. Am 1. Januar 1975 wurde Monheim im Rahmen der landesweiten Gebietsreform nach Düsseldorf eingemeindet. Nach erfolgreicher Klage vor dem Landesverfassungsgerichtshof in Münster wurde die Stadt am 1. Juli 1976 wieder selbständig. Dabei verlor Monheim allerdings den früheren Stadtteil Hitdorf, der Leverkusen zugeschlagen blieb. Seit 19 94 lautet der offizielle Name „Monheim am Rhein“.

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Monheim am Rhein trägt seit 1939 eine Gänseliesel im Wappen, welches von Heraldiker Wolfgang Pagenstecher nach dem Vorbild des Siegels von Amtsvogt Johann Wilhelm Aschenbroich 1791 entworfen wurde.

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Partnerstädte
* Wiener Neustadt (Österreich), seit 1971
* Tirat Carmel (Israel), seit 1989
* Delitzsch (Sachsen), seit 1990
* Bourg-la-Reine (Frankreich), seit 2000
* Malbork (Marienburg) (Polen), seit 2005Sehenswürdigkeiten

* Schelmenturm: Das 26 Meter hohe Monheimer Wahrzeichen wurde um 1400 erbaut und war das östliche Stadttor der ehemaligen Befestigungsanlagen der Grafen von Berg. Im 16. und 17. Jahrhundert diente er als Stadtgefängnis. 1972 wurde der Turm saniert und wird seither als kulturelle Begegnungsstätte genutzt.

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* Deusserhaus: Das um 1848 erbaute Herrenhaus beheimatet heute das Museum des Heimatbundes Monheim e.V.

* Haus Bürgel: Das 1019 erstmals als castrum in Burgela erwähnte Bauwerk ist ein Rest eines spätrömisches Kastells Burungum aus dem 4. Jahrhundert. Einige Mauerreste aus römischer Zeit sind erhalten geblieben.

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Interessanterweise stand Haus Bürgel früher auf der anderen Rheinseite, bevor sich der Fluss ein neues Bett suchte. Es gehörte zur Stadt Zons. Im Hof des Haus Bürgel stand die Maternuskirche, die für den Bereich Zons zuständig war. Heute werden im Haus Bürgel römische Fundstücke ausgestellt. Außerdem befindet sich dort die biologische Station für das Naturschutzgebiet Urdenbacher Kämpe.

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* Marienburgpark: Der öffentliche Park um die in Privatbesitz befindliche Marienburg wurde im Rahmen der grenzüberschreitenden Euroga plus 2002 saniert. Er wurde 2004/2005 schließlich als besonders exzellentes Beispiel in die Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas aufgenommen.
* Gänselieselbrunnen: Der Gänselieselbrunnen mit zwei wasserspeienden Gänsen steht vor dem Rathaus. Er wurde 1937 vom Düsseldorfer Bildhauer Julius Haigis aus Bronze gestaltet. Seit 1955 bildet jährlich eine lebendige Gänseliesel zusammen mit der Sagengestalt des Spielmann das Traditionspaar der Rheingemeinde.

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* Josefskapelle: Die aus dem Jahre 1707 stammende und seit 1983 unter Denkmalschutz stehende St. Josefskapelle am Vogtshof an der Bleer Straße 2 ist die kleinste Kirche in Monheim und die einzige nutzbare Hofkapelle im Rheinland. Dank des im Jahre 2000 gegründeten Fördervereins und einer umfassenden Restaurierung ist sie seit 2002 wieder für die Bürger geöffnet.

Im Öffentlichen Personennahverkehr verkehren in Monheim einige Buslinien: z. B. 777 (Richtung Langenfeld); 788, 789 (Richtung Düsseldorf), 791 (Richtung Langenfeld und Solingen), 233 (Richtung Leverkusen). Sie werden von den Bahnen der Stadt Monheim betrieben.

Die Haltestellen Langenfeld (Rhld), Langenfeld-Berghausen und Düsseldorf-Hellerhof der S-Bahn-Linie S 6 (Köln – Düsseldorf – Essen) befinden sich in der Nachbarstadt und sind jeweils mit einer der Buslinien 791 / 777 / 789 erreichbar.

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Die Stadt Monheim und ihr Verkehrsunternehmen, die Bahnen der Stadt Monheim gehören sowohl zum Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) als auch zum Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS). Bei Fahrten in Richtung Leverkusen und Köln gilt der Tarif des VRS, bei Fahrten Richtung Düsseldorf und den Nachbarorten im Kreis Mettmann der Tarif des VRR.

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Es gibt in Monheim das Archäologische Museum Haus Bürgel, in dem Ausstellungen über die römische Geschichte Monheims stattfinden. Außerdem gibt es verschiedene Veranstaltungsstätten für Kulturelles:

* Das Sojus 7 ist ein Veranstaltungsort für die Jugendkultur.
* Auf der Freilichtbühne finden Open-Air-Kino und Freilichttheateraufführungen statt.

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* Im Marienburgpark sieht man Freilichtopern und kann das Festival im Spiegelzelt besuchen.
* Die Aula am Berliner Ring bietet Theateraufführungen von Tourneetheatern, die angrenzende „Kulisse“ dient der Bewirtschaftung der Gäste, kann aber auch gemietet werden.

* Im Schelmenturm finden Konzerte und Kunstausstellungen statt, das Standesamt führt hier auch Trauungen durch.
* Im Bürgerhaus Baumberg werden Tauschbörsen und Bürgerfeste veranstaltet.

Es gibt in Monheim verschiedene Grünflächen, die der Erholung, der Freizeitgestaltung und Sport dienen. Am Neuverser Hof ist ein Hundefreilaufgebiet ausgewiesen.

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Der Knipprather Wald, der an Langenfeld grenzt, eignet sich für Reiten (eigene Reitwege), Fahrradfahren, Joggen und Spaziergänge. Er ist von einer Bahnstrecke der Bahnen der Stadt Monheim durchzogen, die von ihrem ursprünglich Verlauf nördlich der neuen Siedlung Monheim-Süd dorthin verlegt worden ist.

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Außerdem wird der Rheindeich gerne von Spaziergängern, Fahrradfahrern und Joggern genutzt.

Wie überall im Rheinland feiern in Monheim und im Stadtteil Baumberg viele Menschen Karneval. Es gibt mehrere Vereine. Der größte und älteste ist die Große Monheimer Karnevalsgesellschaft 1902 e.V., auch als Gromoka bekannt.

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Baumberg erlebt am Karnevalssonntag einen Veedelszoch, in dem wie bei den Kölner Veedelszöch die Fußgruppen dominieren und den die Baumberger unter sich feiern. Durch Monheim fährt am Folgetag der Rosenmontagszug mit mehreren Karnevalswagen und vielen auswärtigen Besuchern.

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Die Geschäfte in Monheim am Rhein konzentrieren sich hauptsächlich im Rathaus-Center und dessen näherer Umgebung: dem Ernst-Reuter-Platz, der Krischer Straße und der Alten Schulstraße. Im Stadtteil Baumberg gibt es das Einkaufszentrum am Holzweg sowie die Hauptstraße als Haupteinkaufstraße.

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Bekannte Unternehmen in Monheim am Rhein sind die apt Hiller GmbH, die apt RhenAL GmbH, die Konzernzentrale der Bayer CropScience AG (das ehemalige Landwirtschaftszentrum der Bayer AG), die Cognis GmbH & Co. KG, die EPLAN Software & Service GmbH & Co. KG, die ROBOT Visual Systems GmbH, der belgische Pharma-Konzert UCB (ehemals Schwarz Pharma AG), die Thum+Mahr GmbH, die UNIFERM GmbH & Co. KG sowie die Odermath Stahlwerkstechnik GmbH.

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Schon seit 1993 am Ort ist die TCL Technik GmbH, die u.a. Teleskop-Bagger und Spezialmaschinen für die Stahlindustrie herstellt. Weltweite Niederlassungen und Vertriebspartner sichern den Kontakt zu den großen Stahlproduzenten dieser Welt, so z.B. zur indischen Tata Gruppe.

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Das Herzogtum Berg (lateinisch Ducatus Montensis) war ein Territorium des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation im östlichen Rheinland. Es zählte zum niederrheinisch-westfälischen Reichskreis und war landständisch verfasst.

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Es bestand vom 11. Jahrhundert (bis 1380 als Grafschaft) bis 1806 als Herzogtum Berg, danach noch wenige Jahre in stark veränderter Form als Großherzogtum. Berg war lange mit dem Herzogtum Jülich und wechselweise mit verschiedenen anderen Territorien in Personalunion vereint. Hauptstadt war Düsseldorf.

 

Das Herzogtum Berg umfasste um 1800 ein Areal von 2.975 km² mit 262.000 Einwohnern und lag auf der rechten Rheinseite zwischen dem Vest Recklinghausen, dem Reichsstift Essen, der Reichsabtei Werden, der Grafschaft Mark, der Reichsherrschaft Homburg, der Grafschaft Gimborn, dem Herzogtum Westfalen, dem Kurfürstentum Köln, dem Fürstentum Moers und dem Herzogtum Kleve.

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Seine Grenze verlief im Westen entlang des Rheins, mit Ausnahme der Kurkölnischen Orte Deutz, Poll, Vingst und Kalk, den Gebieten um Burg Drachenfels und die Wolkenburg sowie zweier kleinerer Teile rechts und links der Siegmündung bei Beuel (Kloster Villich).

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Im Norden endete das Territorium etwa auf Höhe der Ruhr, im Süden verlief es vom Petersberg bei Bad Honnef (Rheinbreitbach) in ostnordöstlicher Richtung (südlich der Sieg). Die Ostgrenze ergab sich durch den geographisch relativ offenen Übergang zur Grafschaft Mark, in Höhe von Waldbröl, etwa auf der Linie Schwelm–Wipperfürth–Gummersbach.

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Heute decken die Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln in etwa das historische Territorium des Herzogtums. Dieses gesamte Gebiet der Mittelgebirgsregion Bergisches Land, bestehend aus dem Niederbergischen und dem Oberbergischen Land, wobei hier die Wupper als geographische Grenze herangezogen wird, sowie den Städten Wuppertal, Solingen, Remscheid, Leverkusen, Bergisch Gladbach, Rösrath, Bensberg, Overath, Siegburg und eine Vielzahl bergischer Gemeinden verdanken ihren Namen einer fast 1000-jährigen Zugehörigkeit zum Herzogtum Berg.

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Heute wird der Begriff Bergisches Land vornehmlich geographisch für die höher gelegenen Regionen des ehemaligen Herzogtums verwendet. Als Bezeichnung des historischen Gebietes, das vor 900 Jahren seinen Ausgang von der Burg Berge an der Dhünn nahm, wird dieser Landesbegriff kaum noch benutzt. Oft wird er fälschlich als das „Land der Berge“ verstanden.

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Das Rheintal war beim ersten Erscheinen der Römer von Ubiern, später von Tenkterern und Sugambrern bewohnt, während die höher gelegenen Teile des Landes nahezu unbewohnt waren. Noch während der Römerzeit am Rhein schlossen sich die im Rheinland angesiedelten Stämme zu den ripuarischen Franken zusammen.

In dieser Zeit war das Gebiet Grenzland zu den Sachsen. Die bis dahin stark bewaldeten Hochlagen des Landes wurden erst nach den Sachsenkriegen Karls des Großen vom Rhein und von der Ruhr kommend besiedelt. Das Christentum fand im nördlichen Bergischen Land zuerst um 700 Eingang durch Suitbert, einen Schüler Bedas, der auf einer Rheininsel bei Düsseldorf das Stift Kaiserswerth gründete.

Die weitere Christianisierung ging im südlichen Teil des Landes von Kölner und Bonner Stiften aus und dauerte im Bergland noch bis ins 10. Jahrhundert. Nach fränkischer Gaueinteilung bestand das Bergische Land im Altsiedelland an Rhein und Ruhr aus dem Ruhrgau, Keldachgau, Deutzgau und dem Auelgau.

Hatte Kaiser Otto der Große (936–973) ein festgefügtes Reich mit einer straffen Reichsverwaltung gegründet, in der die Bischöfe das hohe Beamtentum stellten und Herzöge und Grafen belehnte Vasallen waren, so trat unter den salischen Kaisern (1024–1125) allmählich ein Wandel ein, bis unter Heinrich IV. (1056–1106) das Zeitalter der Territorial-Fürstentümer begann, was zur Verdrängung der Gaugrafen führte.

Die Abseitsstellung des Bergischen Landes, bedingt durch die gebirgige Bodengestaltung, die immer die Bildung kleinerer Territorien begünstigte, ließ aus dem zunächst kleinen Allod aus dem Königsgut oder Reichsgut an der Dhünn, aus den durch Erbschaft hinzuerworbenen Besitzungen zwischen Rhein und Westfalen, aus den Vogteien von Essen, Werden, Gerresheim, durch den Besitz der Deutzer Vogtei auch in den Besitz der Abtei Deutz, den Königsforst und Siegburg, und dem Waldbezirk Miselohe etwa seit der Mitte des 11. Jahrhunderts die Grafschaft Berg entstehen.

Unter den anarchischen Zuständen in der Mitte des 11. Jahrhunderts, als sich der Besitz emporstrebender Adliger durch Erbe, Eroberung sowie durch Kauf und Pfandschaften über alte gegebene Grenzen hinweg ausdehnte, lösten sich mit dem Abstieg der Gaugrafen auch die Grenzen der alten Gauaufteilung auf. Auch die Pfalzgrafen der Ezzonen versuchten jetzt, sich vom Königsdienst zu lösen und eigene Macht zu entfalten. Dies scheiterte am Widerstand des Kölner Erzstuhls. Im Jahre 1060 unterlag Pfalzgraf Heinrich dem Kölner Erzbischof Anno II. in einer Fehde. Dadurch änderten sich die Besitz- und Pfandschaftsverhältnisse im Raum zwischen Sülz und Wupper. Allode und Gerechtsame gingen den Pfalzgrafen verloren. Anno konnte seine Interessen um die Neuvergabe der rechtsrheinischen Königslehen mit Hilfe seiner Vormundschaft über den unmündigen König Heinrich IV. durchsetzen.

Gerade in diesem Gebiet, durch das die Straßen nach Westfalen zu Besitzungen der Kirche führten, brauchte Anno einen treuen und zuverlässigen Gewährsmann als Nachfolger des Ezzonen. Nach Urkundenlage war in diesem Raum ein Adelsgeschlecht ansässig, das zwischen Erft und Rhein über einigen allodialen Besitz verfügte und dort verschiedene Gerechtsame wahrnahm, jedoch keinen Stammsitz oder Burg besaß. Die neu zu vergebenden Königslehen lagen nicht nur dem erzbischöflichen Besitz, sondern auch dem meist verstreut liegenden Besitz des noch am linken Rheinufer sesshaften Grafengeschlechtes gegenüber.

Diese Familie war durch Verwandtschaft mit angesehenen linksrheinischen Grafengeschlechtern verbunden, die in der Gunst des Kölner Erzstuhls standen. Der aus diesem Hause stammende Adolf sah eher auf der rechten Seite des Rheines Möglichkeiten zum Aufstieg. So befand sich seine erste Burg, Burg Berge bei Altenberg, inmitten seines dortigen Lehngutes. In dieser Befestigungsanlage liegen die Anfänge der Grafen von Berg.


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Das Foto basiert auf dem Bild “ Schelmenturm 2 “ aus dem zentralen Medienarchiv Wikimedia Commons und ist unter der Creative Commons -Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.5 US-amerikanisch (nicht portiert) lizenziert. Der Urheber des Bildes ist Norbert Angermann noebse.