Hilden

 

 

Hilden – Stadt Hilden – Informationen – Unternehmen – Hilden

 

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Urheber: Oliver Hess, Proweb Consulting GmbH

Herzlich willkommen auf der Seite über Hilden. Der im Bundesland Nordrhein-Westfalen liegende Ort erstreckt sich über eine Fläche von 26 Quadratkilometern. Die Einwohnerzahl von Hilden liegt momentan bei ungefähr 55.508 womit die durchschnittliche Einwohnerzahl pro Kilometer bei 2.164 liegt. Hier gilt das Autokennzeichen ME. Der Verwaltungssitz von Hilden befindet sich Am Rathaus 1, 40721 Hilden.

Zu erreichen ist diese auch über die Domain www.hilden.de. Der zuständige Regierungsbezirk für Hilden ist der Regierungsbezirk Düsseldorf. Auf dieser Seite über Hilden finden Sie nicht nur geschichtliche Informationen oder die Chronik von Hilden, sondern auch die von uns empfohlenen Unternehmen aus der umliegenden Region.

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Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel die aus dem 13. Jahrhundert stammende Reformationskirche, das alten Rathaus und eine historische Kornbrennerei machen Hilden noch weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt. Desweiteren bestehen Partnerschaften von Hilden mit Nové Město nad Metují in Tschechien, mit Warrington in England und mit Wołów in Polen.

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Weitere Informationen finden Sie auch über www.hilden.de. Erreichen können Sie Hilden über gängige Verkehrswege. Der Gemeindeschlüssel lautet 05 1 58 016. Die Gemeinde Hilden liegt auf einer Höhe von 50 Metern über dem Meeresspiegel. Über die Koordinaten: 51° 10′ N, 6° 56′ O ist Hilden auch erreichbar.

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Suchen Sie eine Arbeitsstelle, planen eine Umschulung oder einen Berufswechsel? In unserem Stellenmarkt finden auch Sie die passenden Stellenangebote ( Stellenmarkt Hilden ). Auch für Sparfüchse empfehlen wir Ihnen Unternehmen und Angebote aus dem ganzen Landkreis und auch aus Hilden ( Sonderangebote Hilden ).

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Die Stadt Hilden liegt im Bundesland Nordrhein-Westfalen, Deutschland, und ist eine Mittlere kreisangehörige Stadt des Kreises Mettmann im Regierungsbezirk Düsseldorf. Hilden liegt 10 km westlich der Stadt Solingen und 15 km südöstlich der Landeshauptstadt Düsseldorf und ist mit knapp 57.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt im Kreis Mettmann. Das Stadtgebiet grenzt im Norden an Erkrath, im Nordosten an Haan, im Osten und Südosten an Solingen, im Süden an Langenfeld und im Westen an Düsseldorf. Der größte Teil der Stadt liegt auf einer Niederterrasse, die den Übergang vom Niederrhein in das Bergische Land markiert.

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Hilden Oliver Hess

Urheber: Oliver Hess, Proweb Consulting GmbH

Während der im Westen gelegene Bahnhof auf 48 Meter über Normalnull liegt, erhebt sich der höchste Punkt der Stadt, der Jaberg an der Grenze zu Haan, bereits auf 106 Meter. Durch das nach Osten ansteigende Relief ergeben sich Niederschlagsmengen, die mit über 800 mm pro Jahr bereits relativ hoch ausfallen. In einer der dichtest besiedelten Städte Deutschlands sind Frei- oder Grünflächen extrem knapp.

Hilden hat ein in sich stark geschlossenes Stadtgebiet, das von Autobahnen umgeben ist. Vororte oder eingemeindete Gebiete gibt es nicht, die Bevölkerungsdichte ist daher relativ hoch.

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Das größte unbebaute Gebiet ist der Hildener Stadtwald im Nordosten, nachdem die Giesenheide, eine der letzten großen Flächen im Hildener Norden, für die Bebauung freigegeben wurde. Da sich die Stadt sternförmig in die Haupthimmelsrichtungen ausgedehnt hat, sprechen die Hildener gemeinhin von Mitte, Nord, Süd, Ost und West, wenn sie ihre Wohngegend benennen möchten.

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Die teilweise in Registern geführten landschaftlichen Bezeichnungen (Meide, Karnap, Trotzhilden etc.) waren nie mehr als Flurnamen oder Einzelhöfe und werden daher meist nicht in der Bedeutung von Stadtteilen verwendet.

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Hilden Oliver Hess

Urheber: Oliver Hess, Proweb Consulting GmbH

Die erste urkundliche Erwähnung fand Hilden im Jahr 985 als Dorf, das zum Gebiet des Erzbistums Köln gehörte. Während des Mittelalters blieb der Flecken abgesehen von einigen Grenzstreitigkeiten zwischen den Erzbischöfen und dem Grafen von Berg jahrhundertelang unbedeutend.

Im 13. Jahrhundert wurde die romanische Kirche (heute: Reformationskirche) errichtet, die gemessen an der damaligen Einwohnerzahl von wenigen Hundert eine beachtliche Größe erreichte.

In der Zeit der Reformation traten die meisten Hildener Bürger zum Calvinismus über. Noch heute übersteigt die Zahl der Protestanten diejenige der Katholiken, was für das Rheinland ein relativ ungewöhnlicher Fall ist.

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Hier zeigten sich deutliche Einflüsse aus dem mehrheitlich protestantisch orientierten Bergischen Land, zu dem es gleichwohl nie offiziell gehörte.

Einen gewaltigen Schub an Einwohnern und wirtschaftlicher Bedeutung erhielt Hilden mit der Industrialisierung. Entlang der Itter, die Hilden durchzieht, siedelten sich schon früh Betriebe der Textilindustrie an. Später folgten Lederindustrie und metallverabeitende Betriebe, schließlich auch die chemische Industrie und der Stahlbau.

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Der Aufschwung führte dazu, dass Hilden bereits 1861 Stadtrechte erlangte. Es folgten der Bau von Straßenbahnlinien, die Einrichtung öffentlicher Beleuchtung und des Krankenhauses. 1900 zog die Stadtverwaltung in ein großzügiges Rathaus um und Hilden bekam sein Stadtwappen, das bis heute unverändert geblieben ist.

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Die rasante Industrialisierung führte zu verstärkter Zuwanderung, so dass sich neben dem alteingesessenen Bürgertum zunehmend ein breites industrielles Proletariat bildete. In den zwanziger Jahren, als Hilden auf über 20.000 Einwohner angewachsen war, zeigte sich eine Dreiteilung in gänzlich verschiedene und unversöhnlich gegenüber stehende politische Lager: Die Arbeiterschicht war kommunistisch geprägt und verschaffte der KPD regelmäßig Wahlergebnisse von über 30 Prozent.

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Ein weiteres Drittel wählte Zentrum, während das restliche Drittel in viele verschiedene Strömungen aufgespalten war. Die SPD wurde nach der Abspaltung der USPD im ersten Weltkrieg bei den ersten Reichstagswahlen mit einem reichsweiten negativen Rekordergebnis bedacht und zur Ein-Prozent-Partei degradiert.

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Später pendelte sie sich zwischen acht und zehn Prozent ein. Erstaunlich hohe Ergebnisse erzielten rechtsliberale Splittergruppierungen, wie zum Beispiel die Wirtschaftspartei.

Während der Weltwirtschaftskrise spitzte sich das politische Klima zu. Die NSDAP erhielt zwar deutlich geringere Stimmenanteile als im Reichsdurchschnitt, lieferte sich aber mit den kommunistischen Gruppierungen regelmäßige Straßenschlachten, für die sogar Gesinnungsgenossen beider Seiten aus umliegenden Gemeinden herbeigeholt wurden.

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Diese „Blutsonntage“ forderten regelmäßig Verletzte und selbst Tote auf beiden Seiten und unter den Polizeikräften. Als schließlich die nationalsozialistische Machtergreifung folgte, tobten sich die SA-Trupps in Hilden brutal aus.

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Ein besonders schändliches Fanal erfolgte in der Reichspogromnacht vom 9. November 1938, als in Hilden nicht nur die Synagoge brannte, sondern die SA auch gezielte Jagd auf jüdische Bürger betrieb. Während die Zahl der Todesopfer im gesamten Reich etwa 100 betrug, kam Hilden allein auf sieben, was die höchste Zahl an Todesopfern war in Relation zur Einwohnerzahl aller Städte im Deutschen Reich.

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In der Gesamtzahl wurde es nur noch vom weitaus größeren Innsbruck übertroffen. Erst in den achtziger Jahren rang sich der Stadtrat zu einem Gedenkstein an die Opfer dieses Blutrausches durch. Während des zweiten Weltkriegs lebten rund 3.000 Zwangsarbeiter in der Stadt.

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Im Jahr 2000 beschloss der Rat der Stadt, über die gesetzliche Regelung zur Entschädigung von Zwangsarbeitern hinaus, zusätzliche Gelder zur Verfügung zu stellen, unter anderem zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der Geschehnisse.

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Von Bombenangriffen im zweiten Weltkrieg blieb Hilden relativ verschont. Unmittelbar nach Kriegsende strömten verstärkt Heimatvertriebene, vor allem aus Schlesien, in die Stadt, so dass die Bevölkerung in kürzester Zeit auf über 30.000 schnellte und große Wohnungsnot herrschte.

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Ein jahrzehntelanger Bauboom entstand in Folge dieser und späterer Zuwanderungen, während dem sich die bebaute Fläche erheblich nach Norden und Süden, in den siebziger Jahren schließlich nach Osten ausdehnte. Ungehemmte Bau- und Verkehrsplanung bis in die achtziger Jahre hinein veränderten das innerstädtische Bild, das den Krieg gut überstanden hatte, drastisch.

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Von Hausbesetzungen begleitete, vehemente Bürgerproteste haben nur einzelne wenige Bauten vor dem Abriss bewahren können. Auch die damalige Apfelstraße, die von zahlreichen gründerzeitlichen Bauten gesäumt war, verschwand beim Bau der Berliner Straße, heute eine der Hauptverkehrsadern und Teil der B 228. Verschont blieb der innerste Stadtkern, wo heute die letzten Fachwerkhäuser stehen und die verbliebenen Altbauten in den neunziger Jahren eine gewisse Aufwertung erfuhren.

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Das Stadtwappen wurde als Allegorie auf die Hildener Geschichte entworfen. Die befestigten Türme auf der Wappenkrone symbolisieren die Herrschaft der Kölner Erzbischöfe (anderen Quellen zufolge weisen sie auf die Stadtrechte hin).

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Der rote Zinnenbalken erinnert an die Grafen von Berg, während im unteren Segment ein silbernes Band die Itter darstellt. Zu der Zeit, als Hilden das Wappen erhielt, war die Wirtschaft zu etwa gleichen Teilen von Landwirtschaft und Industrie geprägt, was durch eine Sichel und ein Zahnrad zu beiden Seiten des Flusses verdeutlicht werden sollte.

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Partnerschaften

Hilden bietet ein breites Freizeit-Angebot. Außer vielen Parks und Spielplätzen besitzt Hilden zwei große Schwimmbäder: das Hildorado, ein überregional bekanntes Hallenschwimmbad, und das Waldbad in naturnaher Lage Wald. Weiterhin gibt es ein kleines Kino mit drei Sälen, einen Minigolfplatz sowie mehrere Jugendtreffs und Kegelbahnen.

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Hilden hat nur wenige herausragende Baudenkmäler. Darunter fallen die aus dem 13. Jahrhundert stammende Reformationskirche mit den umliegenden Fachwerkhäusern, größtenteils aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, und den Marktplatz. Die Mittelstraße, die in der Vergangenheit mit PKW befahrbar war und über die eine Straßenbahn führte, ist als Haupteinkaufsstraße vollständig zur Fußgängerzone umgestaltet worden.

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Neben dem alten Rathaus (nach dem Verwaltungsneubau 1990 zum Bürgerhaus umgestaltet) und der katholischen Kirche St. Jakobus steht dort noch eine ansehnliche Zahl von Bürgerhäusern, die um 1900 errichtet worden waren. Interessant ist ein Besuch im Wilhelm-Fabry-Museum, das in einer historischen Kornbrennerei eingerichtet worden ist und sich sowohl dem Leben und Wirken des berühmtesten Bürgers von Hilden – Wilhelm Fabry – als auch medizinhistorischen Themen in Wechselausstellungen widmet.

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Regelmäßig finden dort auch künstlerische Themenausstellungen statt, die weit über Hilden hinaus Beachtung finden. Einen guten Einblick in die zeitgenössische Sakralkunst gewährt die katholische St. Konrad-Kirche im Hildener Süden, die in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts von Hermann Gottfried unter anderem mit einem monumentalen Altarbild und einem siebenteiligen Bilderfries ausgestaltet wurde.

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Zur Weihnachtszeit kommen hunderte Besucher, um das „Hildener Weihnachtshaus“, das Eigenheim eines ortsansässigen Unternehmers, welches zur Weihnachtszeit mit einer Lichtinstallation im amerikanischen Stil aufwändig geschmückt wird, zu bestauenen.

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Hildens Naherholungsgebiete sind der Stadtwald im Nordosten und das Heidegebiet Karnap-West im Südwesten. Hier besteht die Gelegenheit zu ausgedehnten Spaziergängen. Neben dem Elbsee im Nordwesten, der oft zum Baden genutzt wird, findet sich eine Anzahl weiterer, meist künstlich entstandener Seen, die großenteils Angelvereinen verpachtet sind.

 

Außerdem verfügt Hilden über ein Freibad und ein Multifunktionsbad mit Wellness- und Saunabereich. Gelegenheit zur sportlichen Betätigung bieten die insgesamt 53 Sportvereine, das Tenniszentrum des Ex-Profis Wilhelm Bungert, die Bezirkssportanlage und einige privat betriebene Sport- und Fitnesszentren.

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Bereits 1926 wurden am Sandberg die ersten Flugversuche unternommen. Damit ist Hilden die Wiege des Segelfluges im Rheinland und kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Das Segelfluggelände Hilden-Kesselsweier ist ein beliebtes Ausflugsziel.

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Lange Zeit klassenhöchste Fußballmannschaft war der SV Hilden-Nord, der zwar nur noch in der Landesliga spielt, aber auf gelungene Auftritte auf DFB-Pokal-Ebene (2:1 gegen SC Freiburg) und das Hervorbringen eines Nationalspielers wie Michael Tarnat zurückblicken kann. Auf eine mehr als hundertjährige Geschichte kann der VfB 03 Hilden zurückblicken, der zwischen 2003 und 2005 den Durchmarsch von der Bezirks- in die Verbandsliga schaffte.

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Neben Fußball hat sich, was sportlichen Erfolg angeht, eine weitere Sportart etabliert: Inline-Skaterhockey. Die Hilden Flames spielen unter dem Dach der Hildener Allgemeinen Turnerschaft und haben binnen drei Jahren den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft. Dazu konnten im Nachwuchsbereich Erfolge gefeiert werden. So spielen die Flames in zwei weiteren Alterbereichen erstklassig (Stand 2007).

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Des Weiteren wurde dem lokalen Base- und Softballverein, den Hilden Wains, am 19. September 2007 per Ratsbeschluss die finanzielle Unterstützung und Bereitstellung eines Grundstückes zum Bau einer Ballsportanlage im Nordwesten Hildens zugesichert.

 

Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche bietet Hilden mit den Jugendtreffs „Area 51“ im Norden, sowie dem „Jueck“ in der Stadtmitte. Im Süden findet sich der Jugendtreff am Weidenweg („JAW“). Kinder und jüngere Jugendliche finden Anlaufstellen im „Kinder- und Jugendtreff St. Konrad“ (Hilden Süd), im „Jugendclub Mühle“ (Hilden Ost) sowie in der „Kid’s Corner St. Jakobus“ (Stadtmitte), außerdem am „Abenteuerspielplatz“, dessen Träger die „Freizeitgemeinschaft Behinderte und Nichtbehinderte e. V.“ ist.

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Regelmäßige Veranstaltungen

Hilden ist mit dem Auto über nahegelegene Autobahnen (Hildener Kreuz, A 3/A 46, Abfahrt auch an der A 59) zu erreichen.

Öffentlicher Personennahverkehr: Hilden liegt im Bereich des VRR und ist mit der S-Bahn-Linie S 7 Solingen Hbf – Düsseldorf Flughafen Terminal sowie mehreren Buslinien der Rheinbahn erreichbar. Es gibt in Hilden zwei S-Bahn-Stationen: den Bahnhof Hilden (eröffnet 1874) und den Haltepunkt Hilden Süd (seit 1979), der S-Bahn-Verkehr zwischen Düsseldorf, Hilden und Solingen wurde 1980 aufgenommen.

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Der Straßenbahnbetrieb (es gab zwei Linien von Düsseldorf-Benrath über Hilden nach Wuppertal-Vohwinkel sowie nach Solingen-Ohligs, die von der Rheinischen Bahngesellschaft betrieben wurden) wurde bereits 1962 eingestellt.

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Weiterhin verfügt Hilden über ein sehr stark ausgebautes Fahrradweg-Netz. Ebenso sind in der Stadt reine Fahrradstraßen vorhanden. Zusätzlich verfügt Hilden über eine Vielzahl von Fahrradständern mit massiver Verankerung sowie durch die Stadt mietbare Schließanlagen für Fahrräder an Sammelpunkten des öffentlichen Personennahverkehr, beispielsweise am Bahnhof.

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Die einseitig industriell geprägte Wirtschaftsstruktur, die Hilden während des 20. Jahrhunderts aufwies, gehört heute der Vergangenheit an. So verließen unter anderen die Thyssen AG und Mannesmann-Röhrenwerke AG) Hilden in Folge der schweren Wirtschaftskriese um 1980[2]. Wenige Großbetriebe sind heute noch erhalten, darunter ICI Paints (ehemals Wiederhold-Werke, Lacke und Farben) und 3M.

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Letztere betreiben in Hilden ihr europaweit größtes Werk. Insbesondere der Niedergang der Stahl- und Metallindustrie zwang die Stadt zum gewerblichen Strukturwandel, der äußerst erfolgreich verlaufen ist. Der Schwerpunkt der Gewerbeansiedlung liegt bei kleinen und mittelständischen Unternehmen, die je nach betrieblicher Ausrichtung in Stadtrandlagen oder in der Innenstadt angesiedelt sind.

 

Dabei wurde darauf geachtet, dass der Nachfrage nach kleinen Gewerbeeinheiten durch entsprechende Parzellierung der Gewerbeflächem Rechnung getragen wurde. Angesichts der extremen Flächenknappheit in einer der dichtest besiedelten Städte Deutschlands ist auch die Arbeitsplatzintensität ein Ansiedlungskriterium für neue Unternehmen.

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Im Laufe der achtziger und neunziger Jahre hat sich Hilden so als Dienstleistungs- und Technologieschwerpunkt etablieren können. Die Arbeitslosenquote betrug im Juni 2003 6,0 % und lag damit erheblich unter dem Landes- und Bundesdurchschnitt.

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Zudem bewirbt das Hildener Stadtmarketing intensiv den Handelsstandort Hilden. Insbesondere der Einzelhandel ist intensiv gefördert worden, so dass der Ruf der Einkaufsstadt Hilden Nachfrage aus allen angrenzenden Kommunen anzieht. Auch der Großhandel hat in Hilden eine lange Standorttradition. Aufgrund der extrem verkehrsgünstigen Lage hat sich eine Vielzahl von Speditions- und Transportunternehmen angesiedelt.

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Öffentliche Institutionen runden das Bild ab: So ist Hilden Standort eines Finanzamtes, des Landesprüfungsamts und des landeseigenen Instituts für öffentliche Verwaltung. In der Hildener Kaserne ist außerdem das Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr stationiert.

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Zu den in Hilden ansässigen Unternehmen gehören, neben den oben genannten, Qiagen, JMT und ProACTIV, Eyckeler & Malt, viele Betriebe aus dem Technologie- und Logistik-Sektor sowie im Bereich der Printmedien der Verlag Deutsche Polizeiliteratur und die Bäckerblume.

Flussterrassen sind geomorphologische Formen, die weite Landschaften auf allen Kontinenten prägen und für die Anlage zahlreicher Siedlungen wichtig waren.

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Flussterrassen entstehen durch den fluviatilen Transport von Gesteinstrümmern in niederschlagsreichen Zeiten und die darauffolgende Ablagerung als zusammenhängende Sedimentschichten auf einer oder beiden Seiten des Flusses.

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Die älteste Flussterrasse ist die obenliegende Oberterrasse, später entstand nach der Abtragung der Oberterrasse die Mittelterrasse und schließlich nach der Abtragung der Mittelterrasse die Niederterrasse.

Nachdem die Wassermassen abnahmen, schnitten sich die Flüsse in die Flussterrassen und formten die Hochufer, manchmal auch als Hochgestade bezeichnet. Die Ströme mäanderten zwischen den Hochufern und formten in der Niederung eine Auenlandschaft. Durch das mehrmalige Durchlaufen dieses Zyklus‘ entstanden ganze Treppen von Flussterrassen.

In Europa entstanden die größten Flussterrassen während der Eiszeiten bzw. durch den Wechsel von Kalt- und Warmzeiten (etwa von Saale zu Eem) während des Pleistozäns und Holozäns. Bisweilen kommt es auch heute noch zur Bildung neuer Terrassen, z.B. in flachen Gebieten bei Überschwemmungen, im Bergland bei wasserreichen Wildbächen oder beim Abgang großer Muren.

Die Flussterrassen sind bevorzugte Siedlungsgebiete. Sie liegen nahe an den fruchtbaren Flussauen und sind gleichzeitig gegen Hochwasser geschützt. Der Siedlungsdruck führte in den Städten zur Eindeichung und Besiedlung der Flussauen trotz der Überflutungsgefahr.

Am Beispiel der Alpen sieht man, dass während einer Kaltzeit sich die Gletscher in den Gebirgen vergrößern. Sie binden eine große Menge Wasser und schürfen Geröll aus dem Fels. In den davorgelagerten Gebieten herrscht tundrenartiges Klima, und durch Windtransport lagert sich das Gesteinsmehl vielerorts als Löss ab.

Wenn die Gletscher am Wechsel zur Warmzeit schmelzen, bringt das Schmelzwasser das Geröll aus dem Gebirge. Wenn sich im Mittel- oder Unterlauf des Flusses seine Fließgeschwindigkeit verringert, kann das Wasser größeren Kies nicht mehr weitertransportieren und das Geröll lagert sich in Form von Flussterrassen wieder ab.

Diese Terrassen verlieren im allgemeinen an Umfang oder Mächtigkeit, je näher der Fluss seiner Mündung kommt. Der Grund dafür ist, dass die Korngröße der fluviatilen Sedimente entlang des Flusslaufes immer mehr abnimmt und sich die feinsten Teilchen hauptsächlich erst im Flussdelta oder im Meer ablagern.

Die Terrassen errodieren mit zunehmendem Alter und werden schwerer erkennbar.

In der Geologie, der Hydro- bzw. Limnologie und der Geotechnik stellen die Flussterrassen eine gute Möglichkeit dar, die früheren Gewässerverhältnisse zu rekonstruieren sowie Schlüsse auf Durchlässigkeit, auf Grundwasser und auf die Festigkeit des Bodens zu ziehen.

Sie lassen oft auch Rückschlüsse auf die Talformen und die Einzugsgebiete früherer Zeiten zu, sowie auf die Fließrichtungen, Wasserscheiden und die meteorologischen und biologischen Verhältnisse der Eiszeiten.

In Gebirgsländern treten neben den Flussterrassen eine Reihe anderer Terrassenformen auf, die vielfach ebenfalls auf die Eiszeiten zurückgehen. Solche Formen sind unter anderem die Talschultern von U-förmigen bzw. Trogtälern und einige Arten von Moränen.

Der Oberrheingraben ist kein Tal im herkömmlichen Sinne, sondern ein Grabenbruch, der von Sedimenten wieder aufgefüllt wurde. In diese hat sich der Rhein eingegraben und bildete so die Rheinauen.

Die während des Holozäns geschaffene Flussterasse heißt Niederterrasse (manchmal regional auch als Hochgestade bezeichnet). Am Niederrhein sind auch die Hochufer zur älteren Mittelterrasse und teilweise zur Oberterrasse zu erkennen. Je älter die Terrassen, desto feiner und härter sind die Sande, die dort gefunden und teilweise abgebaut werden.

Die Ortsbezeichnung hohes Ufer wurde bereits in römischer Zeit verwendet. So findet der lateinische Name alta ripa Verwendung in Altrip sowie in der Burg Tolna nahe der Donau.

Die Region Niederrhein (meist verkürzt als Niederrhein bezeichnet) ist eine an die Niederlande grenzende Region beziehungsweise Landschaft im Westen des deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Die Region benennt sich nach dem landschaftsprägenden nördlichsten deutschen Abschnitt des Rheins.

Eine eindeutige Abgrenzung des Niederrheingebietes existiert nicht; denn der Niederrhein bildete weder historisch, geologisch, politisch oder kulturell eine kontinuierliche Einheit. Gelegentlich wird gesagt, er definiere sich vornehmlich aus dem, was er nicht ist: Er ist nicht Niederlande, nicht Westfalen, nicht Bergisches Land und nicht Eifel samt Villerücken. Teile des Niederrheins überlagern sich mit dem Ruhrgebiet, das jedoch nicht zu den historischen Landschaften zählt.

Naturräumlich ist der Niederrhein der nördliche Teil der Niederrheinischen Bucht und bezieht damit auch Teile des zentralen Rheinlandes mit ein, die im allgemeinen Sprachgebrauch nicht zum Niederrhein zählen.

Kerngebiet des Niederrheins sind die Kreise Kleve, Wesel und Viersen sowie die Stadt Krefeld. Des Weiteren zählen am östlichen und südlichen Rand Teile der Städte Isselburg und Oberhausen sowie die Stadt Duisburg, der Rhein-Kreis Neuss, die Stadt Mönchengladbach und der Kreis Heinsberg zum Niederrhein.

Das Gebiet entspricht ungefähr den ehemaligen Landesherrlichkeiten, dem Herzogtum Kleve, der Grafschaft Moers sowie dem ursprünglich maasländischen Quartier Roermond des Herzogtums Geldern und dem nördlichen, linksrheinischen Teil des Kurfürstentums Köln.

Vor Gründung der preußischen Rheinprovinz zählten diese Gebiete größtenteils zur Provinz Jülich-Kleve-Berg, während als Provinz Großherzogtum Niederrhein stattdessen Gebiete am heutigen Mittelrhein und in der Pfalz zusammengefasst wurden.

Düsseldorf, die rheinnahen Teile des Kreises Mettmann und Teile von Leverkusen, die zum historischen Herzogtum Berg gehörten, werden hingegen nur im weiteren Sinne dem Niederrhein zugerechnet. Sie verstehen sich zumeist als Bestandteil des (Gesamt-)Rheinlandes.

Linksrheinisch reicht der Niederrhein im weiteren Sinne bis ungefähr zur Linie Heinsberg, Erkelenz, Grevenbroich, Dormagen, rechtsrheinisch bis Monheim und den nördlichen Stadtteilen Leverkusens. Diese Linie entspricht auch der Verbreitung der niederrheinischen Bierspezialität Alt.

Während es folglich keinen Oberen Niederrhein gibt, werden die Kreise Viersen, Heinsberg und Neuss sowie Mönchengladbach und Krefeld zum Mittleren Niederrhein zusammengefasst und die Kreise Wesel und Kleve als Unterer Niederrhein bezeichnet.

Diese Einteilung folgen in etwa auch die beiden Industrie- und Handelskammern am Niederrhein: der Niederrheinischen IHK Duisburg-Wesel-Kleve in Duisburg (die sich auch als Region NiederRhein bezeichnet) und die IHK Mittlerer Niederrhein in Krefeld.

Zur touristischen Vermarktung haben die Kreise Kleve, Viersen und Wesel sowie die Stadt Krefeld die Niederrhein Tourismus GmbH gegründet. Zum Verein Kulturraum Niederrhein zählen die Kreise Kleve, Neuss, Viersen und Wesel und die Städte Düsseldorf, Duisburg, Krefeld und Mönchengladbach.

Zur Region Düsseldorf/Mittlerer Niederrhein haben sich die Kreise Mettmann, Neuss und Viersen sowie die Städte Düsseldorf, Krefeld und Mönchengladbach zusammengeschlossen. Der Niederrhein bildet auch den deutschen Teil des Arbeitsgebietes zweier Europaregionen: der Euregio Rhein-Waal und der Euregio Rhein-Maas-Nord.

Auch der Regierungsbezirk Düsseldorf wird gelegentlich herangezogen, um den wenig zielführenden Versuch zu unternehmen, die niederrheinischen Grenzen zu definieren. Der Regierungsbezirk umfasst auch sämtliche rheinischen Ruhrgebietsstädte inklusive Mülheim an der Ruhr und Essen, jedoch auch das zweifelsohne nicht zum Niederrhein gehörende bergische und niederbergische Land.

Der Niederrhein hat im dünn besiedelten Norden und Westen einen recht ländlichen Charakter, obwohl der Anteil der Landwirtschaft am Wirtschaftsvolumen auch hier sinkt. Eines der markantesten Projekte des Kreises Kleve war die Umwandlung des ehemaligen Militärflugplatzes in Weeze zum zivilen Airport Weeze.

Die Stadt Mönchengladbach, die im 19. Jahrhundert wegen ihrer Textilindustrie das „Rheinische Manchester“ genannt wurde, hat sich ähnlich wie Krefeld diesen Wirtschaftszweig und den damit einhergehenden spezialisierten Maschinenbau bis heute als wichtiges Standbein erhalten, allerdings mit geschrumpfter Tragweite.

Krefeld entwickelte sich – bedingt durch die vorherige Aufnahme calvinistischer Exulanten – im 18. Jahrhundert zum Zentrum der Produktion von Samt und Seide und konnte diese Tradition auch unter naturgemäß sehr erschwerten Bedingungen so erfolgreich bewahren, dass die Dichte der Präsenz von Seidenwebereien weltweit noch immer unerreicht ist.

Eine Spezialität stellt die renommierte und europaweit führende Krawattenherstellung dar. Die für Krefeld eminent wichtige Chemieindustrie und der Maschinenbau besitzen auch in Duisburg nicht unbeachtliches Gewicht.

Der Strukturwandel von der breitgefächerten Montanindustrie zum Dienstleistungssektor setzt sich im Rheinischen Ruhrgebiet, besonders in Duisburg und Oberhausen, weiter fort, obwohl die Stahlerzeugung ihre Krise überwunden hat und auch langfristig weiter fortbesteht. Die Stilllegung der letzten Duisburger Zeche wurde bereits beschlossen.

Neben Büroimmobilien und Mikroelektronik weist auch die durch Europas größten Binnenhafen (Duisport in Duisburg) begünstigte Transportlogistik einen wachsenden Stellenwert auf. So war es in erster Linie die verkehrsgeographische Lagegunst am Zusammenfluss von Rhein und Ruhr, die Duisburg und das gesamte Ruhrmündungsgebiet zum größten Standort der deutschen Stahlindustrie und zum Zentrum der deutschen Rheinschifffahrt machte.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf verfügt, als einer der größten deutschen Banken- und Börsenplätze, als Messe-, Handels- und Modestadt sowie Sitz von Konzernen und Wirtschaftsverbänden über einen starken tertiären Sektor. Der Flughafen Düsseldorf zählt zu den meistfrequentierten der Bundesrepublik.

Von dem im Fokus der Branche stehenden regen Büroflächenumsatz dieser Wirtschaftsmetropole profitiert auch die linksrheinische Nachbarstadt Neuss, die mit Düsseldorf einen der größten Binnenhäfen Europas betreibt. Durch den Braunkohlentagebau Garzweiler und entsprechende Kohlekraftwerke prägt die Energiewirtschaft das Umland von Grevenbroich, der zweitgrößten Stadt im Rhein-Kreis Neuss.

Die Niederrheiner sind für ihren Karneval bekannt, dessen Treiben insbesondere in der südlichen Teilregion von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Auch in der Bildenden Kunst kann die Landschaft auf eine lange Tradition verweisen, die sie u. a. der Düsseldorfer Kunstakademie verdankt. Zu den bedeutenden Kunstmuseen des Landes zählen das Kaiser-Wilhelm-Museum in Krefeld, das der Skulptur gewidmete Lehmbruck-Museum und das Museum Küppersmühle in Duisburg, das Museum Abteiberg in Mönchengladbach, das Museum Schloss Moyland (in Bedburg-Hau bei Kleve), die Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen wie auch das museum kunst palast und die Kunstsammlung NRW mit ihren beiden Standorten in Düsseldorf.

Kunst und Naturidylle verbindet das Neusser Museum Insel Hombroich. In Hünxe-Drevenack bei Wesel findet sich das Otto-Pankok-Museum, in dem permanent Werke des niederrheinischen Malers und Grafikers ausgestellt werden. Unter den zahlreichen weiteren Museen finden sich beispielsweise das Niederrheinische Motorradmuseum in Moers, das Deutsche Textilmuseum in Krefeld, das eine der wichtigsten Sammlungen dieser Thematik zeigt, die karnevalistische Narrenmühle im Viersener Stadtteil Dülken und das neue Duisburger Atlantis Kindermuseum, das größte seiner Art in Deutschland. In der Skulpturensammlung Viersen, rund um die Städtische Galerie im Park, befinden sich Objekte von Anthony Cragg, Erwin Heerich, Roberto Matta, Karl Horst Hödicke und der New Star von Mark di Suvero.

Als überregional anerkannte Theater gelten das Düsseldorfer Schauspielhaus und die Deutsche Oper am Rhein, eine Theatergemeinschaft der Städte Düsseldorf und Duisburg. Die Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach sind das älteste in dieser Form bestehende deutsche Kooperationstheater.

Das Land Nordrhein-Westfalen unterhält die Burghofbühne Dinslaken und das Rheinische Landestheater in Neuss. Nicht nur Kinder haben ihren Spaß im Düsseldorfer Marionetten-Theater und im ähnlichen Krefelder Haus Krieewelsche pappköpp. Das Moerser Schlosstheater, das noch junge Theater Oberhausen, das Metronom-Theater (Oberhausener Musicaltheater), das Forum Freies Theater und das Kom(m)ödchen (Düsseldorf) sowie die Comödie Duisburg bereichern gleichfalls die Bühnenlandschaft.

Für konzertanten Ohrenschmaus sorgen die Düsseldorfer Symphoniker, die Duisburger Philharmoniker und die in Krefeld und Mönchengladbach ansässigen Niederrheinischen Sinfoniker, die allesamt auch als Opernorchester dienen. Zu den bedeutenden niederrheinischen Autoren gehören Hanns Dieter Hüsch und der durch sein Hauptwerk Die Insel des zweiten Gesichts bekannte Schriftsteller Albert Vigoleis Thelen.

Zu den etablierten Festivals gehören u. a. die im Amphitheater des Archäologischen Parks stattfindenden Xantener Sommerfestspiele (Ballett, Musik und Theater), die Duisburger Akzente (Bildende Kunst, Lesungen, Tanz/Ballett, Theater, Tagungen), Haldern Pop in Rees und das Moers Festival, das aus der niederrheinischen Jazz-Szene ebenso wenig wegzudenken ist wie das in der Festhalle stattfindende Jazz Festival Viersen.

Zur Vernetzung aller Aktivitäten, die der Erforschung der Region gewidmet sind, unterstützt und fördert die Niederrhein Akademie/Academie Nederrijn e.V. mit Sitz in Xanten grenzüberschreitend die Arbeit der Bildungseinrichtungen, Museen, Archive und Vereine am Niederrhein. Sie arbeitet dabei eng mit dem Institut für niederrheinische Kulturgeschichte und Regionalentwicklung (InKuR) der Universität Duisburg-Essen zusammen, das sich zum Ziel gesetzt hat, die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Bereich der Forschungen zur Kulturgeschichte und Regionalentwicklung des niederrheinischen Raums und seiner Nachbargebiete von den Anfängen bis zur Gegenwart zu fördern.

Der „Chefideologe“ (so Die Zeit) des Niederrheins war Hanns Dieter Hüsch, der im Gegensatz zur mehrheitlich katholisch geprägten Region aus dem evangelischen Moers stammte, jedoch lange Zeit in Mainz wohnte. „Der Niederrheiner an sich weiß nichts, kann aber alles erklären!“, war seine Beschreibung der Menschen, die aus „seiner“ Region stammen.

„Das Wesen des Niederrheinischen ist die Kunst der reinen Vermutung, seine sprachliche Form ein hemmungslos assoziierendes Schwadronieren“, schrieb der Mönchengladbacher Christof Siemes in der Zeit. „Der Satzbau ist wie die Gegend: weit und ungegliedert.“ Die „Kunst der reinen Vermutung“ spiegelt sich in der von Niederrheinern gerne und häufig verwendeten Formulierung „Da geh’ ich ma’ von aus“ prächtig wider. Die Rheinische Post bedachte die Menschen dieser Region mit den Worten „Der Niederrheiner ist die tiefergelegte Version des Rheinländers“.

Sprachlich ist der Niederrhein im Süden durch die Benrather Linie begrenzt, die die Ausbreitung der hochdeutschen Lautverschiebung kennzeichnet. Nördlich dieser Linie sagen der Mundart treu gebliebene Einheimische make statt machen und es wird Niederrheinisch gesprochen, das zu den niederfränkischen Dialekten gerechnet wird. Südlich der Benrather Linie folgt das ripuarische Sprachgebiet; dort heißt es maache statt machen. Darin zeigt sich eine etwas größere Nähe zu südlicheren Dialekten und auch zur hochdeutschen Standardsprache.

Da die Linie nicht den heutigen politischen Grenzen folgt und sowohl Düsseldorf als auch Mönchengladbach durchschneidet, ist sie eine kulturelle Trennungslinie, wenn auch nur mit geringfügiger Relevanz. Sie ist nicht nur eine Sprachgrenze, sondern auch eine Grenze zwischen Bautechniken und zwischen Erbverhalten. Nördlich der Benrather Linie wurden die Häuser von der Giebelseite her aufgeschlossen, südlich von der Traufseite. Südlich der Benrather Linie gab es Realteilung, nördlich erbte nur der älteste Sohn.

In sich ist der Niederrhein wiederum durch die Uerdinger Linie in zwei sprachliche Regionen geteilt. Nördlich dieser Sprachlinie sagt man ek bzw. ik an Stelle von ich, südlich davon statt dessen esch bzw. isch. Die Uerdinger Linie verläuft vom belgischen Löwen über das niederländische Roermond und Viersen, überquert zwischen Krefeld-Uerdingen und Duisburg-Mündelheim den Rhein, verläuft nördlich von Mintard durchs Ruhrgebiet und trifft bei Wuppertal wieder auf oben genannte Benrather Linie.

Der niederfränkische Dialekt zwischen den beiden Linien wird Limburgisch-Bergisch genannt, eine etwas missverständliche Bezeichnung. Keine Einigkeit besteht darüber, ob er schon zum niederdeutschen Sprachraum oder noch zum mitteldeutschen zu zählen ist. Der nördlich davon gepflegte niederfränkische Dialekt ist das Kleverländische.

Es bildet mit der limburgisch-bergischen Mundart und einem weiteren Niederrheinischen Dialekt, dem Ostbergischen, Mölmsch, ein Dialektkontinuum. Die niederfränkischen Dialekte unterscheiden sich sehr klar vom hochdeutschen Regiolekt, hier Niederrheinisches Deutsch genannt, welches heute die verbreitetste Umgangssprache am Niederrhein darstellt. An der Issel und in der Hohen Mark verläuft die Einheitsplurallinie, die dort das niedersächsische Westfälische vom Kleverländischen trennt.

Im Bereich der Emscherzone, zu der man den Duisburger Norden, Oberhausen und den Essener Norden rechnet, wird in der Regel eher Ruhrdeutsch statt Niederrheinisches Deutsch gesprochen.


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