Heiligenhaus

 

 

Heiligenhaus – Stadt Heiligenhaus – Informationen – Unternehmen – Heiligenhaus

 

Heiligenhaus - Oliver Hess

Urheber: Oliver Hess, Proweb Consulting GmbH

Herzlich willkommen auf der Seite über Heiligenhaus. Der im Bundesland Nordrhein-Westfalen liegende Ort erstreckt sich über eine Fläche von 27,5 Quadratkilometern. Die Einwohnerzahl von Heiligenhaus liegt momentan bei ungefähr 26.462 womit die durchschnittliche Einwohnerzahl pro Kilometer bei 963 liegt. Hier gilt das Autokennzeichen ME. Der Verwaltungssitz von Heiligenhaus befindet sich Hauptstraße 157, 42579 Heiligenhaus.

Zu erreichen ist diese auch über die Domain www.heiligenhaus.de. Der zuständige Regierungsbezirk für Heiligenhaus ist der Regierungsbezirk Düsseldorf. Heiligenhaus grenzt an Essen, Velbert, Wülfrath und Ratingen. Auf dieser Seite über Heiligenhaus finden Sie nicht nur geschichtliche Informationen oder die Chronik von Heiligenhaus, sondern auch die von uns empfohlenen Unternehmen aus der umliegenden Region.

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Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel die Evgl.-ref. Stadtkirche, die ehem. Pilgerhütte und die Katholische Kirchen St. Suitbertus machen Heiligenhaus noch weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt. Desweiteren bestehen Partnerschaften von Heiligenhaus mit Meaux in Frankreich, mit Basildon und Mansfield in England und mit Zwönitz im Erzgebirge.

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Weitere Informationen finden Sie auch über www.heiligenhaus.de. Erreichen können Sie Heiligenhaus über gängige Verkehrswege. Der Gemeindeschlüssel lautet 05 1 58 012. Die Gemeinde Heiligenhaus liegt auf einer Höhe von 190 Metern über dem Meeresspiegel. Über die Koordinaten: 51° 20′ N, 6° 58′ O ist Heiligenhaus auch erreichbar.

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Suchen Sie eine Arbeitsstelle, planen eine Umschulung oder einen Berufswechsel? In unserem Stellenmarkt finden auch Sie die passenden Stellenangebote ( Stellenmarkt Heiligenhaus ). Auch für Sparfüchse empfehlen wir Ihnen Unternehmen und Angebote aus dem ganzen Landkreis und auch aus Heiligenhaus ( Sonderangebote Heiligenhaus ).

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Heiligenhaus ist eine Mittlere kreisangehörige Stadt im Kreis Mettmann. Sie liegt im Städtedreieck Düsseldorf–Essen–Wuppertal im Niederbergischen Land. Die Stadt erstreckt sich auf einem in west-östlicher Richtung verlaufenden ungefähr 160 Meter hohen Geländerücken, der nach Norden und Süden zum Vogelsangbachtal beziehungsweise Angertal hin stark abfällt.

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Die Stadt besteht aus den sechs Honschaften Hetterscheidt, Tüschen, Leubeck, Isenbügel, Oefte und Hasselbeck. Hetterscheidt wurde 2004 international bekannt durch Harry Binghams Bestseller-Roman „The Sons of Adam“ (ISBN 0007157924). In diesem wird ein Kriegsgefangenenlager des untergegangenen Deutschen Kaiserreichs für kriegsgefangene westliche Offiziere während des I. Weltkrieges geschildert: „in Hetterscheidt […] a little way outside Düsseldorf“.

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Die Hofbezeichnung Isenbügel wurde 1250 erstmalig als Isenbugele erwähnt. Nach dem Hof Isenbügel wurde die gleichnamige Honschaft und somit auch der Stadtteil benannt. Des Weiteren besteht die Stadt aus den Stadtteilen Hofermühle, Unterilp, Oberilp, Wassermangel, Nonnenbruch, Unterstadt, Beeker Busch, Innenstadt, Vogelviertel, Waldsiedlung, Oberstadt, Heide, Abtsküche, Migua und in Kürze GrünSelbeck.

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Städtepartnerschaften bestehen zu Meaux in Frankreich, zu Basildon und Mansfield in England sowie zur Stadt Zwönitz im Erzgebirge. Im kulturellen Bereich werden fortlaufend Kunstausstellungen, Theatervorstellungen, Kleinkunst und Konzertabende in der Aula des Immanuel-Kant-Gymnasiums oder im „Club – Zentrum für Kultur und Freizeit“ des Jugendfreizeitheimes angeboten.

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Stadtbücherei, Museum Abtsküche – Heimatkundliche Sammlung – mit Backhaus und das Feuerwehrmuseum mit Geräten und Ausrüstungsgegenständen aus 150 Jahren Feuerwehrgeschichte runden das kulturelle Angebot vor Ort ab.

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Bauwerke
* Evgl.-ref. Stadtkirche (Alte Kirche); schlichte barocke Saalkirche von 1769.
* Katholische Kirchen St. Suitbertus (genannt „Dom“ aufgrund des hohen, weithin sichtbaren neugotischen Turmhelms; Grundsteinlegung der Kirche 5. Juli 1896, später Kriegsbeschädigungen) und St. Ludgerus (Konsekration 1962); ferner die katholische Kapelle St. Jakobus (fertiggestellt 1909 im neoromanischen Stil) in der Abtsküche / Hetterscheidt gegenüber dem Stauteich, dort ehemalige Sommerresidenz der Äbte von Werden.

 

Heiligenhaus bietet knapp 13.000 Beschäftigten Arbeitsplätze, davon etwa 9.700 in der mittelständisch-strukturierten Metall verarbeitenden Industrie. Hervorragende Bedeutung hat die Stadt als Standort der Zulieferindustrie für die gesamte deutsche Automobilproduktion (Schlösser, Beschläge, Verriegelungen etc.).

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Aber auch die Produkte der traditionell gewachsenen Schloss- und Baubeschlagindustrie nehmen einen Spitzenplatz auf dem europäischen Markt ein. Als bekanntester Industriebetrieb ist wohl die Kiekert AG zu nennen, Hersteller von Autoschließsystemen für viele namhafte Marken (unter anderem VW, BMW).

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Im Jahr 2000 wurde die Kiekert AG vom Finanzinvestor Permira für 530 Mio € über eine fremdfinanzierte Übernahme erworben. Aufgrund der hierbei übertragenen Schuldenlast und der schlechten Konjunktur auf dem Automobilmarkt, drohte die Firma 2006 in die Insolvenz zu gehen, was gravierende Auswirkungen auf die Wirtschatfskraft und die finanzielle Leistungsfähigkeit der Stadt gehabt hätte (Verlust von Arbeitsplätzen und Wegfall von Steuereinnahmen). Glücklicherweise konnte diese Insolvenz jedoch abgewendet werden.

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Die Buslinien 770 nach Ratingen Ratingen-Hösel oder 771 nach Ratingen Mitte stellen den Anschluss an die S 6 Köln – Düsseldorf – Ratingen Ost – Essen her. Außerdem besteht durch die Buslinie 772 eine Verbindung über den Stadtteil Unterilp nach Essen-Kettwig und an die dort gelegene S-Bahnstation Kettwig Stausee.

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Für den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif.

Das Rathaus, in der Stadtmitte gelegen, ist seit 1989 durch einen modernen Anbau gemeinsames Haus für Rat und Verwaltung. Im neu gestalteten Ratssaal finden nicht nur Sitzungen des Rates, sondern auch Empfänge, Kleinkunst-Veranstaltungen und bürgerschaftliche Begegnungen statt.

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Das Klinikum Niederberg im benachbarten Velbert, dessen Eigentümer die Städte Velbert und Heiligenhaus sind, ist auch für Heiligenhaus zuständig.

Heiligenhaus verfügt über 15 Kindergärten, 6 Grundschulen, noch eine Hauptschule bis 2010, eine Realschule, eine Gesamtschule und ein Gymnasium.

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Die berufsbildenden Schulen sind in den Nachbarstädten Velbert und Ratingen ansässig. Für die Erwachsenenbildung steht der Volkshochschul-Zweckverband Velbert/Heiligenhaus zur Verfügung. Die über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Musikschule ist Ausbildungsstätte für circa 625 Schüler.

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Als Niederbergisches Land wird der Nordteil des Bergischen Landes in Nordrhein-Westfalen bezeichnet. Vom Deilbach in Velbert-Langenberg, der die historische Grenze nach Westfalen markiert, erstreckt es sich über abfallende Terrassen Richtung Westen.

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Landschaftlich bildet im Norden die Ruhr die Grenze; da dieser nördlichste Teil heute zum Ruhrgebiet gehört, wird es in der Regel nicht mehr zum Niederbergischen Land gerechnet. Im Westen bildet der Rhein und im Süden die Wupper die Grenze des Niederbergischen Landes.

Im Zentrum des Niederbergischen Landes liegen die zum Kreis Mettmann gehörenden Städte Heiligenhaus, Velbert und Wülfrath. Bestrebungen in den 1970er Jahren, diese Städte – zusammen mit den damals noch selbstständigen Gemeinden Langenberg und Neviges – zur Großstadt Niederberg zusammenzufassen, scheiterten.

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Historisch gehören die Stadt Mülheim an der Ruhr, Kettwig vor der Brücke und der Duisburger Süden zum Niederbergischen Land, da sie bis zur Auflösung des Herzogtums Berg dem Herzogtum angehörten. Wuppertal, geographisch an der Grenze zwischen Ober- und Niederbergischem Land gelegen, wird in der Regel keinem der beiden Teile zugerechnet und versteht sich als Zentrum des Bergischen Landes.

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Die Ruhr (nicht zu verwechseln mit der Rur) ist ein etwa 221 Kilometer langer, rechter Nebenfluss des Rheins in Nordrhein-Westfalen (Deutschland) mit einem Einzugsgebiet von 4.485 Quadratkilometern. Sie fließt über rund 124 Kilometer auf dem Gebiet des Regionalverbands Ruhr und ist für die größte europäische Industrieregion, das Ruhrgebiet, namensgebend. Dessen Name erklärt sich daraus, dass die Industrialisierung im ausgehenden 18. Jahrhundert im Bereich des Flusses, wo die Kohle dicht unter der Erdoberfläche gelagert ist, begann.

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Eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung des Flusses liegt heute in der Trink- und Brauchwasserversorgung des Ruhrgebiets sowie in der Energiegewinnung. Im 19. Jahrhundert war die Ruhr zeitweilig die meistbefahrene Wasserstraße Deutschlands. Gegenwärtig findet Güterverkehr nur noch auf den letzten 12 Flusskilometern zwischen dem Mülheimer Rhein-Ruhr-Hafen und dem Rhein statt. Das Tal der Ruhr ist ein wichtiges Naherholungsgebiet für den Metropolraum Rhein-Ruhr.

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Im Unterlauf beträgt die mittlere Abflussmenge der Ruhr am Pegel Mülheim 79 Kubikmeter pro Sekunde; somit ist sie nach ihrer Wasserführung der fünftgrößte Nebenfluss des Rheins.

 

Die Ruhr entspringt im Rothaargebirge im Hochsauerland am Nordhang des Ruhrkopfes (696 m ü. NN) auf der Rhein-Weser-Wasserscheide. Während die Ruhr in Richtung Westen fließt und schließlich in den Rhein mündet, fließt das Wasser der nur kurzen Bäche, die am Südosthang des Ruhrkopfes entspringen, in die Orke.

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Diese wiederum entspringt nur etwas weiter östlich am Reetsberg und fließt anfangs in westlicher, dann aber in östlicher Richtung in die Eder, deren Wasser über die Fulda in die Weser fließt.

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Die Ruhrquelle liegt rund 674 Meter hoch, etwa 1,5 Kilometer nordwestlich von Winterberg-Elkeringhausen, 3 Kilometer nordöstlich von Winterberg und 4 Kilometer südöstlich der Nordhelle. Seit 1849 ist sie mit Mauerwerk gefasst. In einem morastigen Bereich, etwa 20 Meter oberhalb der Einfassungsmauern, tritt das erste Ruhrwasser an die Oberfläche.

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Die Ruhr fließt, mit Ausnahme der ersten zwanzig Kilometer, im Wesentlichen in Ost-West-Richtung; dabei wird sie beidseitig von Gebirgszügen des Rheinischen Schiefergebirges begrenzt.

Aus dem Quellbereich fließt die Ruhr zunächst nach Norden (die Bundesstraße 480 ist hier parallel geführt), auf den Naturpark Arnsberger Wald zu, vor dem sie bei Olsberg in Richtung Westen abbiegt.

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Nach Olsberg schließen sich im Norden die recht hoch aufragenden südlichen Berge des genannten Naturparks an, der bis in das Tal des Flusses reicht. Innerhalb der Gemeindegebiete von Bestwig und Meschede fließt das Ruhrwasser weiter in Richtung Westen nach Arnsberg, dem Sitz der Bezirksregierung.

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Etwas weiter nordwestlich, zwischen Ense und Wickede, erreicht der Fluss die Südseite des Haarstrangs, knickt bei Wickede nach Westen ab und fließt von nun an zwischen dem Haarstrang und den Höhen des Sauerlandes nach Westen, vorbei an Fröndenberg, Menden, Holzwickede, Iserlohn und Schwerte. Auf der Strecke vor dem Haarstrang hat die Ruhr den größten Teil des von ihr zu überwindenden Gesamthöhenunterschiedes bereits hinter sich. Bei Iserlohn hat der Fluss noch eine Höhe von 106 m ü. NN.

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Das Gebiet Dortmunds reicht im Süden am steilen Hang des Ardey bis an die Ruhr. Die südlichen Stadtteile haben sich vielfach zu bevorzugten Wohnlagen entwickelt, so auch Syburg. Dort liegt hoch über der Ruhr jenes Bauwerk, mit dem Dortmund erste geschichtliche Erwähnung fand: die Hohensyburg.

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Am gegenüberliegenden Ufer, auf dem Stadtgebiet Hagens münden Lenne und Volme in die Ruhr. Mit der aus Süden kommenden Lenne nimmt die Ruhr hier ihren größten Nebenfluss auf, durch den sich ihr mittleres Abflussvolumen von 30 auf 55 Kubikmeter pro Sekunde fast verdoppelt. Kurz darauf passiert die Ruhr mit dem Hengsteysee den ersten großen Ruhrstausee.

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Herdeckes Zentrum befindet sich über einer Flussschleife, genau zwischen dem Hengstey- und dem Harkortsee, an dessen rechtem Ufer Wetter liegt. Durch ihre direkte Lage am Fluss waren Wetter und das etwas ruhrabwärts gelegene Witten wichtige Zentren der frühen Industrialisierung des Ruhrgebietes.

Am Harkortsee schlägt die Ruhr einen markanten Bogen um einen Ausläufer des Ardeygebirges, um schließlich weiter durch das südliche Ruhrgebiet zu fließen. In Bochum ragen heute weithin sichtbar die Gebäude der Ruhr-Universität auf den Höhen über dem Kemnader See empor. Nahe bei Hattingen führt seit Jahrhunderten eine Brücke über den Fluss, die lange vom Hilinciweg genutzt wurde. Erst 2002 wurde fast an derselben Stelle eine neue Brücke in Richtung Bochum errichtet.

Von Bochum-Dahlhausen nach Essen-Steele wendet sich die Ruhr eine Weile nach Süden, strömt dann wieder westwärts um Essen-Überruhr herum durch den Baldeneysee, tangiert Werden, das mit seinem Kloster bis 1803 eine selbständige Reichsabtei war und seit dem 1. August 1929 zur Stadt Essen gehört, und wendet sich hinter dem Kettwiger See wieder nach Norden. Kettwig (seit 1975 Stadtteil von Essen) hat einen historischen Fachwerkkern. Kettwigs Ruhrbrücke wurde 1282 erstmals urkundlich erwähnt. Die südlichen Stadtteile Essens liegen auf etwa 30 Kilometer Länge an der Ruhr.

Bei der historischen Furt des Hellweges in Mülheim an der Ruhr, nahe Schloss Broich, erreicht der Fluss das Niederrheinische Tiefland und ändert seinen Lauf ein letztes Mal in die Hauptrichtung nach Westen. Als letzter nennenswerter Zufluss mündet der Rumbach in unmittelbarer Nähe zur Mülheimer Innenstadt von rechts in die Ruhr. Oberhausen hat nur mit seiner Südgrenze ein wenig Kontakt zum Flussufer, bevor die Ruhr Duisburg erreicht, wo sie nördlich der Innenstadt verläuft.

Nachdem das Ruhrwasser etwa 160 Brücken unterquert hat, mündet der Fluss nach 221 Kilometern in nur noch 17 m ü. NN bei Duisburg-Ruhrort in den Rhein. Die Mündung der Ruhr liegt bei Rheinkilometer 780 und wird durch die Landmarke Rheinorange markiert. Diese 25 Meter hohe Stahlbramme stammt von dem Kölner Bildhauer Lutz Fritsch und wurde 1992 in Duisburg-Neuenkamp errichtet.

An der Wasserscheide des Rothaargebirges, wo die Ruhr ihren Ursprung hat, entspringen etliche Nebengewässer der oberen und mittleren Ruhr. Die Quelle der Namenlose beispielsweise liegt in nur rund 1,5 Kilometern Entfernung von der Ruhrquelle entfernt, um sich dann über die Neger unterhalb von Siedlinghausen am Rande des Rothaargebirges mit der Ruhr zu vereinen. Von der Ruhrquelle bis zum Ursprung ihres größten Nebenflusses, der Lenne, beträgt die Distanz gerade einmal 8 Kilometer.

Der hohe Kamm des Rothaargebirges ist in der Erdgeschichte weiter aufgefaltet worden und bis heute erosionsbeständiger als die übrigen Bereiche des umgebenden Mittelgebirges, durch das die Ruhr und ihre Nebenflüsse das Wasser nach Süden ableiten.

Bereits nach Verlassen des Rothaargebirge bei Olsberg hat die Ruhr etwa die Hälfte des bis zum Rhein zu überwindenden Höhenunterschiedes überwunden. Dabei wird das Ruhrtal von bis zu 400 Meter höheren Kuppen des Mittelgebirges überragt.

Die runden Wölbungen der Berge des Sauerlandes sind die nach langer Erosion entstandenen Überbleibsel eines Gebirges, das im Paläozoikum und Mesozoikum entstanden ist. Die Täler wurden hier seit dem Tertiär und Quartär ausgewaschen.

Im ihrem Mittellauf im Niedersauerland durchfließt die Ruhr ein 100 bis 200 Meter in das Bergland eingeschnittenes Sohltal. Das mittlere Ruhrtal zeigt dabei eine mehrstufige Terrassenlandschaft, die im Verlauf der wechselnden Vereisungen während des Pleistozän ausgebildet worden ist. Während der Drenthestadien der Saaleeiszeit reichte die Vergletscherung Norddeutschlands bis an die Ruhr vor dem Nordrand des Mittelgebirges heran.

Die Oberflächengestalt des mittleren und unteren Ruhrtals wurde damals vom abfließenden Schmelzwasser und von der schiebenden Kraft des Eises geformt. Die Schmelzwasser des Gletschers strömten durch das Ruhrtal nach Westen.

Zeitweilig war der Abfluss durch eine Barriere aus Eismassen und Geröll beim heutigen Essen behindert, so dass ein gewaltiger eiszeitlicher See aufgestaut wurde, der das Tal noch beim heutigen Schwerte füllte. Der Ost-West-Verlauf des Ruhrtals sammelt in der Gegenwart überwiegend das vom südlich gelegenen Mittelgebirge herangeführte Wasser.

Die letzten Kilometer der Ruhr und ihre Mündung liegen im Niederrheinischen Tiefland. In der Ebene hat sich der Lauf des Flusses, wie auch der des Rheins, mit der Zeit immer wieder verlagert. Zuletzt jedoch hat der Mensch die Mündung verändert und ihre vorläufig endgültige Position bestimmt.

Von der Ruhr bekam das Ruhrgebiet seinen Namen. Die Industrialisierung der Region nahm hier ihren Anfang, da die Ruhr zu einem schiffbaren Verkehrsweg für die Ruhrschifffahrt im 18. Jahrhundert ausgebaut wurde.

Die Kohleflöze traten überall in der Nähe des Flusses an die Oberfläche und fallen nach Norden hin immer tiefer ab. So wurden die ersten Zechen in der Nähe der Ruhr angelegt, und wanderten später weiter nach Norden, um in größeren Tiefen die Kohle abzubauen. So entwickelte sich das Ruhrgebiet immer weiter nördlich der Ruhr in Richtung Emscher.

Der Lauf der Ruhr und ihr Tal mit teils steilen Hängen stellen ein natürliches Hindernis dar. Aufgrund dieser landschaftlich günstigen Situation, und um die Flussübergänge der Handelsstraßen zwischen dem Bergischen Land im Süden und der Hellwegzone im Norden zu sichern, entstanden an den Hängen des Ruhrtals zahlreiche Burgen und Adelssitze.

Die früheste, noch erhaltene Befestigungsanlage ist Schloss Broich, das Ende des 9. Jahrhunderts als Sperrfort gegen die Wikinger erbaut wurde. Broich gehört zu den bedeutendsten mittelalterlichen Wehrbauten der späten Karolingerzeit im Ruhrgebiet. Andere Burgen gehörten im 13. Jahrhundert zum Erzbistum Köln, zur Grafschaft Mark, zum Herzogtum Berg oder zur Grafschaft Limburg.

Heute noch genutzt oder als Ruinen erhalten sind zum Beispiel das Schloss Arnsberg, in Dortmund die Hohensyburg, in Hagen das Wasserschloss Werdringen, in Wetter die Burg Wetter und die Burg Volmarstein, in Witten das Schloss Steinhausen, die Burg Hardenstein, das Haus Witten und das Haus Herbede, in Hattingen das Haus Kemnade, die Burg Blankenstein und die Isenburg, in Essen die Burg Altendorf und die Neue Isenburg sowie in Mülheim das Schloss Styrum.

Bereits vor der industriellen Revolution wurden im Ruhrtal vor allem Mühlen, aber auch die verschiedensten Handwerke und Fertigungen unterhalten, zu deren Betrieb Wasser oder Wasserkraft notwendig waren. In Witten wurden die Ruhrmühlen bereits 1321 erwähnt. In Mülheim entwickelte sich um das Jahr 1650 die Lederherstellung, die auf Ihrem Höhepunkt im Jahre 1920 über 50 Betriebe umfasste.

Auch in den ehemals selbständigen Ortschaften Kettwig und Werden lebte man von jeher an und mit dem Fluss. Der Deilbachhammer in Kupferdreh ist ein erhaltenes Zeugnis vorindustrieller Eisenverarbeitung an einem Nebengewässer der Ruhr.

Jahrzehntelang hat die Henrichshütte im Ruhrtal Hattingens Wirtschaft dominiert. Jetzt sind die alten Hochöfen Teil des Westfälischen Industriemuseums. Die Route der Industriekultur widmet sich dem Thema der Industriegeschichte der Ruhr.

Die Übertragung des Flussnamens der Ruhr auf die Bezeichnung der Städtelandschaft des Ruhrgebiets, die heute überwiegend nördlich des Flusses liegt, war an die historische Entwicklung der Industrialisierungsphase gekoppelt, insbesondere an die Nordwanderung des Bergbaus. Kohleabbau war zunächst vor allem im Ruhrtal leicht möglich, denn hier treten die Kohleflöze zu Tage.

Auch konnte im Stollenbergbau ohne aufwändige Steilschächte der Abbau untertage vorangetrieben werden. Mülheim, Witten oder Wetter an der Ruhr waren Zentren dieser frühen Industrialisierung an der Ruhr. Entsprechend verstand man unter dem Ruhrgebiet im 19. Jahrhundert zunächst das industrialisierte Gebiet an der mittleren und unteren Ruhr.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erreichte der Bergbau die Emscherregion. Die Technik war so weit fortgeschritten, dass die dort tiefer liegenden kohleführenden Schichten unter mächtigen Deckgebirgen erreicht werden konnten.

Bereits im frühen 20. Jahrhundert wurde der Begriff Ruhrgebiet gelegentlich für die gesamte Industrieregion nördlich der Ruhr benutzt, die sich dabei noch in einer Phase schnellen Wachstums befand. Seit etwa 1930 wird das Ruhrgebiet als der durch Montanindustrien entstandene und geprägte Ballungsraum wahrgenommen, wie wir ihn heute kennen.

Von der Mündung, zusammen mit dem Ruhrschifffahrtskanal, ist der Fluss 12,21 km hinauf nach Mülheim an der Ruhr zur Binnenwasserstraße (Kategorie Va) ausgebaut. Somit ist die Ruhr bis kurz vor die Schlossbrücke für das ″Große Rheinschiff″ befahrbar. Im Mülheimer Stadtteil Speldorf liegt der 1927 eröffnete Rhein-Ruhr-Hafen.

In Duisburg ist die Ruhr oberhalb des Ruhrwehres mit dem Rhein-Herne-Kanal verbunden. Von Mülheim weiter flussaufwärts bis Essen-Rellinghausen ist sie als Landeswasserstraße für Fahrzeuge mit einem maximalen Tiefgang von 1,70 Metern, einer Länge von höchstens 38 Metern und einer Breite von bis zu 5,20 Metern befahrbar.

Bereits 1033 verlieh König Konrad II. der Benediktinerabtei Werden das Regal der Schifffahrt auf der Ruhr von der Mündung bis Werden. Auch eine alte Ruhrmündung, die nahe der Duisburger Altstadt, vor dem Stapeltor, auf einen Altrheinarm traf, wurde im Mittelalter wahrscheinlich als Hafen genutzt. Bedeutung für den Transport erlangte die Ruhr im 18. Jahrhundert für die Kohle. 1770 veranlasste die preußische Regierung unter König Friedrich II. daher eine Studie über einen möglichen Ruhrausbau, der zwischen 1774 und 1780 umgesetzt wurde. 16 Schleusen, Buhnen und der heute vielfach als Rad- und Fußweg genutzte Leinpfad stammen aus dieser Zeit.

Schiffbar war die Ruhr zuvor natürlicherweise nur zwischen der Ruhrmündung bei Ruhrort und Mülheim an der Ruhr. Seit dem 14. Jahrhundert befuhren Duisburger, Ruhrorter und Mülheimer Schiffe den Unterlauf des Flusses. Nur die Zechen im Mülheimer Raum konnten von diesem preiswerten Transportweg profitieren. In Mülheim entstand die erste Kohleniederlage des Ruhrgebiets, verbunden durch Schiebewege zu den Kleinzechen. Ab etwa 1750 wurde die Ruhr hier gezielt als Transportweg für den Absatz der Kohle ins übrige Rheinland genutzt. Die Werdener Zechen mussten ihre Kohle über Kohlfurt nach Solingen und Cronenberg schaffen.

Nach dem Ruhrausbau, also in den Jahren zwischen 1780 und 1801, fuhren Schiffe die Ruhr hinauf bis Fröndenberg-Langschede. In dem kleinen Langscheder Hafen wurden Getreide aus dem Umland und Salz aus der Saline Königsborn verladen. Der nun deutlich vereinfachte Kohlentransport ins Rheinland führte wiederum zu einer höheren Nachfrage. Die für die Ruhrschiffahrt eingesetzte Aaken zeichneten sich durch ihren geringen Tiefgang aus, bei einer Nutzlast von bis zu 175 Tonnen. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts verlagerte sich jedoch der Transport auf die Eisenbahn, so dass die Ruhr für den Güterverkehr wirtschaftlich uninteressant und oberhalb von Mülheim eingestellt wurde.

An der Mündung in Duisburg-Ruhrort entstand mit den Duisburg-Ruhrorter Häfen der größte Binnenhafen Europas.


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