Haan

 

 

Haan – Stadt Haan – Informationen – Unternehmen – Haan

 

Das Foto basiert auf dem Bild "Altes Rathaus Haan" aus dem zentralen Medienarchiv Wikimedia Commons und steht unter der Creative Commons "Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported"-Lizenz. Der Urheber des Bildes ist Noebse.

Das Rathaus der Stadt Haan, Urheber: Noebse.

Herzlich willkommen auf der Seite über Haan. Der im Bundesland Nordrhein-Westfalen liegende Ort erstreckt sich über eine Fläche von 24,2 Quadratkilometern. Die Einwohnerzahl von Haan liegt momentan bei ungefähr 29.240 womit die durchschnittliche Einwohnerzahl pro Kilometer bei 1.208 liegt. Hier gilt das Autokennzeichen ME.

Zu erreichen ist diese auch über die Domain www.haan.de. Der zuständige Regierungsbezirk für Haan ist der Regierungsbezirk Düsseldorf. Auf dieser Seite über Haan finden Sie nicht nur geschichtliche Informationen oder die Chronik von Haan, sondern auch die von uns empfohlenen Unternehmen aus der umliegenden Region.

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Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel das Rathaus im Stil des Historismus, das Das Haus an der Heege und die Mahnertmühle, machen Haan noch weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt. Desweiteren bestehen Partnerschaften von Haan mit Eu in Frankreich, mit Berwick-upon-Tweed in England, mit Bad Lauchstädt in Sachsen-Anhalt und mit Dobrodzień in Polen.

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Weitere Informationen finden Sie auch über www.haan.de. Erreichen können Sie Haan über gängige Verkehrswege. Der Gemeindeschlüssel lautet 05 1 58 008. Die Gemeinde Haan liegt auf einer Höhe von 160 Metern über dem Meeresspiegel. Über die Koordinaten: 51° 12′ N, 7° 1′ O ist Haan auch erreichbar.

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Wo knüpft man schon besser Kontakte als auf einem Event? Ob Discos, Partys, Events, Messen, Ausstellungen oder Märkte, die Veranstaltungen Haan finden Sie immer brandaktuell in unserem Veranstaltungskalender ( Veranstaltungen Haan ) der auch für den gesamten Landkreis gilt.

 

Haan ist eine mittlere kreisangehörige Stadt des Kreises Mettmann. Sie liegt nahe Düsseldorf, Wuppertal und Solingen. 1975 wurde Gruiten zu Haan eingemeindet. Haan liegt ungefähr auf halber Strecke zwischen Düsseldorf (18 km Entfernung) und Wuppertal (13 km Entfernung) am Übergang des Bergischen Landes zur Niederrheinischen Bucht. Offiziell rechnet sich die Stadt der Rheinschiene zu, ist kulturell und architektonisch jedoch eher durch das Bergische Land geprägt.

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Mit ihren rund 30.000 Einwohnern ist Haan die drittkleinste der zehn Städte im Kreis Mettmann. Der höchst gelegene Punkt der Stadt liegt in 213 m über NN, der tiefstgelegene Punkt in 72 m über NN. Haan gliedert sich in offiziell zwei Stadtteile: Das sogenannte „Alt-Haan“, das mit rund 22.500 Einwohnern den größeren Teil der Stadt bildet, sowie das im Jahr 1975 eingemeindete Gruiten mit rund 7.500 Einwohnern.

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Haan wird im nördlichen Teil von der Düssel, im südlichen Teil von der Itter durchflossen. Die Itter bildet dabei zu großen Teilen die Stadtgrenze zu Solingen. Haan grenzt an folgende kreisangehörigen und kreisfreien Städte (im Norden beginnend und im Uhrzeigersinn fortlaufend): Mettmann, Wuppertal, Solingen, Hilden und Erkrath.

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Haan bezeichnet sich selbst als „Gartenstadt“. Im 19. Jahrhundert waren den Wohnhäusern noch tiefe Gartenflächen zugeordnet. Samenhandlungen spielten für die städtische Wirtschaft eine bedeutende Rolle. Die Stadt ist ringsum von einem ausgedehnten Grüngürtel umgeben, beginnend vom Osterholz im Nordosten, über das Ittertal im gesamten Süden, den Kesselsweier und den Hildener Stadtwald im Westen bis hin zum Düsseltal und den Ausläufern des Neandertals im Nordwesten.

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Innerhalb des Siedlungsgebiets erstrecken sich das Haaner Bachtal, das sich vom Osten Haans bis nah an die Innenstadt ausdehnt, sowie das Gelände rund um den Sandbach im Westen der Stadt. Auch in der Innenstadt wird ein großes Augenmerk auf gepflegte Grünanlagen gelegt, so dass dort insbesondere im Sommer exotische, bunt blühende Pflanzen zu sehen sind.

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Die Ursprünge Haans werden ungefähr auf das Jahr 2200 v. Chr. zurückdatiert. Damals wurde im heutigen Stadtkern eine Siedlung in Hag-Form, also mit Wall, Palisadenzaun und Heckenstreifen ausgestattet, gegründet. Dementsprechend soll sich der Name „Haan“ von Hagen ableiten, mit einer Umbildung analog zu Hain. Ab 718 n. Chr. liegt Haan nahe der zwischen Sonnborn und Elberfeld verlaufenden sächsisch-fränkischen Grenze. Da die heutige Kaiserstraße ein Aufmarschweg für die fränkischen Truppen in Richtung Osten ist, entsteht in Haan ein Marketenderwesen zur Versorgung der Soldaten.

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Um 850 wird auf dem Alten Kirchplatz eine vorromanische Kirche errichtet, die im Jahr 935 durch Erzbischof Wichfried von Köln geweiht wird.

1386 findet die Straße von Hilden über Haan nach Elberfeld, die heutige Bundesstraße 228, erstmals urkundliche Erwähnung. Die ersten Belege für das bis ins 20. Jahrhundert in Haan weit verbreitete Schleifer- und Webergewerbe lassen sich auf die Jahre 1589 bzw. 1724 zurückdatieren.

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1808 geraten die Ämter Haan, Ellscheid, Millrath (heute zu Erkrath), Gruiten, Schöller und Sonnborn (beide heute zu Wuppertal) unter französische Herrschaft und werden zur „Mairie Haan“ vereinigt. 1815 wird diese Gemeinde unter preußische Verwaltung gestellt und zu einer preußischen Bürgermeisterei umgewidmet.

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1841 erhält Haan mit der Fertigstellung der Bahnlinie Elberfeld-Gruiten-Düsseldorf Anschluss an das sich stetig ausdehnende Schienennetz. 1867 folgt mit der Strecke Köln-Ohligs-Gruiten eine weitere Verbindung.

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Im selben Jahr scheidet Sonnborn aus der Bürgermeisterei Haan aus. 1894 lösen sich auch Millrath, Gruiten und Schöller aus dem Verband und bilden eine eigenständige Bürgermeisterei Gruiten.

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1899 erhält Haan eine eigene Straßenbahnverbindung von Benrath (heute zu Düsseldorf) nach Vohwinkel (heute zu Wuppertal). 1921 werden die Stadtrechte an Haan verliehen.

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Zur Jahreswende 1944/1945 hinterlässt der 2. Weltkrieg sichtbare Spuren im Stadtbild, als am Silvester- und Neujahrstag Wohngebiete in Ober- und Mittelhaan bombardiert werden. Dabei kommen 70 Menschen ums Leben. Am 16. April 1945 ziehen amerikanische Truppen in Haan ein; im Juli 1945 werden sie von den britischen Streitkräften abgelöst.

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Als Zeichen der deutsch-polnischen Versöhnung wird 1957 eine Patenschaft Haans über den nunmehr unter polnischer Verwaltung stehenden ehemaligen Kreis Guttentag-Loben (heute Dobrodzień) in Oberschlesien ins Leben gerufen. 1967 kommt eine Städtepartnerschaft mit Eu (Normandie in Frankreich) hinzu.

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Im Zuge der kommunalen Neugliederung 1975 wird Gruiten zu Haan eingemeindet. Zuvor haben sich die Bürgerinnen und Bürger beider Orte durch Proteste in der Landeshauptstadt Düsseldorf erfolgreich gegen eine Eingemeindung Haans zu Solingen sowie Gruitens zu Wuppertal zur Wehr setzen können.

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Im Jahr 1982 wird eine Städtepartnerschaft mit Berwick-upon-Tweed (Northumberland/Großbritannien) gegründet. Nach der Wiedervereinigung ergänzt Bad Lauchstädt in Sachsen-Anhalt die Reihe der Haaner Partnerstädte. 2004 wird die bisherige Patenschaft über Dobrodzień zu einer Städtepartnerschaft umgewidmet.

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Haan unterhält Partnerschaften mit dem französischen Eu (seit 1967), mit dem englischen Berwick-upon-Tweed (seit 1982), mit dem sachsen-anhaltischen Bad Lauchstädt (seit 1990) sowie mit dem polnischen Dobrodzień (deutsch Guttentag) (seit 2004).

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Alljährlicher Höhepunkt im Veranstaltungskalender der Stadt ist die Haaner Kirmes, die immer am letzten Dienstag im September endet und am vorhergehenden Samstag beginnt (nächster Termin: 27.–30. September 2008). Für die Straßenkirmes mit jährlich schätzungsweise 400.000 Besuchern wird die komplette Haaner Innenstadt gesperrt (sogar die B228).

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Für die Haaner Bevölkerung nimmt die Kirmes einen hohen Stellenwert ein, der in anderen rheinischen Städten eher dem Karneval vorbehalten ist. Hier wie dort stellt der Montag den Höhepunkt der Feierlichkeiten dar: Am Kirmesmontag schließen die Haaner Geschäfte und Amtsstuben frühzeitig und die Kinder erhalten schulfrei – dieser Tag ist der traditionelle Treffpunkt der Haaner, während die übrigen Tage eher den auswärtigen Besuchern „gehören“.

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Über die geschichtlichen Ursprünge der Haaner Kirmes bestehen unterschiedliche Auffassungen. Ein Jahrmarkt auf Haaner Gebiet wurde erstmals 1715 urkundlich erwähnt. Einige Historiker vermuten jedoch, die Haaner Kirmesgeschichte reiche bis in die Zeit der Sachsenfeldzüge Karls des Großen im 8. und 9. Jahrhundert zurück. Damals könnten Marketender die auf Haaner Gebiet, nahe der bei Sonnborn verlaufenden feindlichen Linie, biwakierenden karolingischen Soldaten versorgt haben.

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Den traditionellen Abschluss der Haaner Kirmes bildet das von den Schaustellern gestiftete Feuerwerk am Dienstag Abend. Die Haaner Kirmes zählt in Schaustellerkreisen mit zu den bedeutendsten Veranstaltungen in Deutschland und ist das größte Volksfest im Bergischen Land.

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Das idyllische Ittertal an der Stadtgrenze zu Solingen lädt zu ausgedehnten Wanderungen ein. Das kleine Flüsschen Itter, das bei Solingen-Gräfrath entspringt und bei Düsseldorf-Benrath in den Rhein mündet, beherbergte bis weit ins 20. Jahrhundert hinein an seinen Ufern die Kottenwirtschaft. Hierbei handelt es sich um kleine, einfache Häuser, in denen mit Hilfe eines Wasserrades Blasebälge, Schmiedehämmer und Schleifsteine zur Bearbeitung von Metall angetrieben wurden.

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Insbesondere die berühmten Solinger Klingen haben hier ihren Ursprung. Auf Haaner Gebiet liegen acht ehemalige Kotten und Mühlen: Von Ost nach West sind dies der Bastians- und der Ernenkotten, die Heidberger Mühle, der Köllers- bzw. Haaner Kotten, die Breidenmühle, der Schaafenkotten, die Brucher Mühle und der Brucher Kotten.

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Die Existenz der Kotten und Mühlen lässt sich teilweise bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen. Die historischen, meist im Fachwerkstil erbauten Gebäude sind bis auf eine Ausnahme (Breidenmühle) noch erhalten und bis heute entweder zu Wohnhäusern oder, wie im Fall der Heidberger Mühle, zu Restaurants umgebaut worden.

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Der alte Ortskern Gruitens mit seinen gut erhaltenen Fachwerkhäusern stellt die größte intakte historische Siedlung auf Haaner Stadtgebiet dar. Ältestes Bauwerk ist das Haus am Quall, von dem zumindest ein Gebäudetrakt auf das 14. Jahrhundert zurückdatiert werden kann.

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Das Haus am Quall wurde von dem eigens gegründeten Förderverein vor wenigen Jahren liebevoll restauriert und ist heute für Feiern, Lehr- und Informationsveranstaltungen etc. nutzbar. Die evangelisch-reformierte Kirche aus dem Jahr 1721 sowie die katholische St.-Nikolaus-Kirche aus dem Jahr 1879 überragen das pittoreske Dorf.

 

Charakteristisch für das Haaner Stadtbild sind die noch zahlreich vorhandenen Häuser im bergischen Schieferbaustil. Daneben existieren aber auch zahlreiche Gebäude in weiteren historischen Baustilen, insbesondere aus der wilhelminischen Epoche.

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* Das Rathaus im Stil des Historismus wurde 1902/1903 an der Kaiserstraße errichtet. Charakteristisch ist der geschmückte Giebel über den großen Bleiglasfenstern des Ratssaales sowie das Türmchen zur Rechten des Gebäudes.

* Ein Spiegelbild des wilhelminischen Baustils stellen die im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts errichteten Gebäude am Alten Markt (siehe Foto oben) dar.

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* Die evangelische Kirche an der Kaiserstraße wurde 1864 ihrer Bestimmung übergeben. Der Backsteinbau löste das ein Jahr zuvor abgerissene romanische Gebäude auf dem Alten Kirchplatz ab, das seit etwa 850 als Gottesdienststätte diente. In der Kirche findet man noch heute den Türstein der alten Kirche, einer der ältesten Steine Deutschlands.

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* Das Haus an der Heege (Kaiserstraße) ist eines der wohl schönsten Beispiele für die bergische Schieferbauweise auf Haaner Boden. Das ehemalige evangelische Pfarrhaus wurde 1790 errichtet und wird durch einen dichten Baumbestand idyllisch umrahmt.

 

* Ein weiteres prominentes Beispiel für die auch als „bergischer Barock“ bezeichnete Schieferbauweise ist das im Jahr 1728 erbaute Becherhus an der Kaiserstraße, das seit jeher als Gaststätte dient.

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Ein Brand zerstörte 1998 das ebenfalls für den Restaurantbetrieb genutzte Dachgeschoss, das daraufhin jedoch restauriert werden konnte. Der Biergarten der Gastwirtschaft ist in der warmen Jahreszeit geöffnet.

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* Im gesamten Haaner Stadtgebiet ist noch eine ganze Reihe historistischer Villen aus der Zeit der Jahrhundertwende anzutreffen (gute Beispiele: Schillerstraße, Königstraße, Bahnhofstraße, Düsseldorfer Straße).

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* Hervorzuheben ist außerdem die Hofgruppe am unteren Nachbarsberg, die nicht weniger als zehn ehemalige Weber- bzw. Schleiferhäuser umfasst. Die aus Schiefer- und Fachwerkhäusern bestehende Siedlung ist komplett denkmalgeschützt und verleiht einen guten Eindruck, wie das alte Haan ausgesehen haben muss.

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Sie legen Zeugnis vom Wohlstand der Fabrikanten und Großbürger dieser Zeit ab und sind bis heute typisch für das Erscheinungsbild rheinisch-bergischer Städte, die im ausgehenden 19. Jahrhundert in einer wirtschaftlichen Blüte standen.

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* Die Mahnertmühle, eine ehemalige Mühle aus dem 14. Jahrhundert, befindet sich an der Stadtgrenze zu Erkrath. Sie steht seit 1982 unter Denkmalschutz und wird heute als Restaurant betrieben. Ebenfalls eine Privatinitiative, die „Haaner GartenLust“, bemüht sich um die Wiederbelebung des Gartenstadt-Charakters. Geschichtliche Vorgänger hierzu finden sich 1952 und 1954 mit dem Tag der Blume (begleitet durch einen Blumenkorso und die Prämierung besonders schöner Privatgärten).

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Seit der Premiere im Juni 2006, bei der zehn Privatgärten für das Publikum geöffnet wurden, findet jährlich ein Tag der „Haaner GartenLust“ statt. Dieser wurde 2007 erstmals von einem Garten- und Pflanzenmarkt auf dem Karl-August-Jung-Platz begleitet.

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Der sogenannte „Haans“ ist eine Art neues Stadtmaskottchen, welches von Franz Leinfelder, einem Haaner Künstler, entworfen wurde und aus lackiertem Stahlblech von der Firma Heuser-Apparatebau gefertigt wurde.

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Es gibt insgesamt acht große verschiedenfarbige Haans, die bis zu 4,50 m hoch und über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind: unter anderem auf dem Kreisverkehrs-Rund Alleestraße, auf dem Kreisel Ohligser Straße, am Kellertor neben der Flurstraße, an der Bahnhofstraße und an der Böttingerstraße.

Darüber hinaus gibt es 18 kleine Haans, die käuflich zu erwerben waren und nun zum Teil Schaufenster und Ladenlokale zieren. Bevor die Skulpturen in Haan aufgestellt wurden, befanden sie sich zehn Jahre auf Wanderschaft durch deutsche Museen und Ausstellungen.

Darüber hinaus gibt es 18 kleine Haans, die käuflich zu erwerben waren und nun zum Teil Schaufenster und Ladenlokale zieren. Bevor die Skulpturen in Haan aufgestellt wurden, befanden sie sich zehn Jahre auf Wanderschaft durch deutsche Museen und Ausstellungen.

Erdacht wurde der Haans von der mittlerweile zum Arbeitskreis gereiften ehemaligen Privat-Initiative „Haan-Quer“.

Ansässige Unternehmen
* Discher Technik GmbH
* Ostermann Einrichtungshaus GmbH&Co.KG
* Curanum AG
* Rockwell Automation

In Gruiten besteht ein Bürgerhaus für die Veranstaltungen von Bürgern und Vereinen. In Haan gibt es ein Jugendhaus, wo sich Jugendliche treffen können. Seit einiger Zeit finden dort auch regelmäßig Konzerte statt.

Haan verfügt über eine gute Verkehrsanbindung: Die Bundesautobahn 46 (Düsseldorf–Wuppertal; mit zwei eigenen Ausfahrten) sowie die Bundesstraße 228 (Düsseldorf–Benrath–Wuppertal–Vohwinkel) durchqueren das Stadtgebiet, mit zwei Bahnstationen in Haan und Gruiten ist die Stadt an das Regionalverkehrs- und S-Bahn-Netz sehr gut angeschlossen. Der Flughafen Düsseldorf ist 22 km entfernt.

Haan liegt im Verbreitungsgebiet von drei regionalen Tageszeitungen: Der Rheinischen Post, der Westdeutschen Zeitung und, wenngleich mit unregelmäßiger Haaner Berichterstattung, der Neuen Rhein Zeitung. Darüber hinaus erscheinen im wöchentlichen Abstand die Anzeigenblätter Lokal Anzeiger, Wochenpost und Super Tipp, sowie alle zwei Wochen der kostenlose Haaner Treff mit einer Mischung aus lokaler Berichterstattung und Anzeigenservice.

Für die Radio- und Fernsehberichterstattung ist die in Mettmann ansässige private Radiostation Radio Neandertal sowie das Lokalstudio Wuppertal des Westdeutschen Rundfunks zuständig.

Über die Stadtgrenzen bekannt ist auch der ursprünglich in Haan produzierte Kräuterschnaps Butzelmann.

Die Gartenstadt ist ursprünglich ein von dem Briten Ebenezer Howard im Jahr 1898 in England entworfenes Modell der planmäßigen Stadtentwicklung als Reaktion auf die schlechten Wohn- und Lebensverhältnisse sowie die horrend steigenden Bodenpreise in den stark gewachsenen Großstädten.

Allerdings wird der Begriff Gartenstadt häufig genutzt, um begrünte Stadtteile oder Bauprojekte romantisch zu beschreiben.

Ebenezer Howard war Genossenschaftssozialist und war nach einem gescheiterten Siedlungsexperiment in Amerika wieder nach London zurückgekehrt, wo er als Parlamentsstenograph arbeitete.

Sein Ziel war, das rasante Wachstum, das britische Großstädte (vor allem London) im Zuge der Industrialisierung erfahren hatten, in geordnete Bahnen zu lenken. Statt eines unkontrollierten Wachstums neuer Stadtviertel am Rande der bestehenden Großstadt bzw. weiterer Verdichtung im Stadtinneren, die zur Bildung von Slums führt, schlug Howard die völlige Neugründung von Städten im Umland vor.

Der Spekulationsgewinn bei der Umwandlung von billigem Agrarland in wertvolles Bauland sollte der (genossenschaftlich organisierten) Allgemeinheit der neuen Stadt zugute kommen und einen großen Teil der Baukosten tragen. Der Boden bleibt genossenschaftlicher Gemeinbesitz und wird nur in Erbpacht verliehen. 1898 hieß Howards Buch noch Tomorrow – a peaceful path to real reform, gemeint ist die genossenschaftssozialistische Lösung der Bodenfrage. Erst die zweite Auflage hieß Gardencities of tomorrow.

Das Buch bewirkte die Entstehung der Gartenstadtbewegung, die zunächst auf die Gründung derartiger Gartenstädte zielte und damit auch sozialreformerische Ideen verband. Wichtig war die Mitbestimmung der Bewohner und lebenslanges Mietrecht.

Die Gartenstädte sollten im Umland großer Städte auf bisherigem Agrarland neu gegründet werden. Sie sollten aus mehreren (7) eigenständigen Teilen (also: mittelgroßen Städten) bestehen, die durch breite Agrargürtel voneinander getrennt und durch Eisenbahnen miteinander verbunden wären. Damit sollte die bisherige strikte Trennung von Stadt und Land aufgehoben und die Nachteile der Großstadt vermieden und die Vorteile der Großstadt (etwa leicht erreichbare gute Kultureinrichtungen) beibehalten werden.

Ein häufig vergessener Aspekt der Gartenstadt-Konzeption ist die Nutzungstrennung: Die einzelnen Funktionen sollten konzentrisch angeordnet und durch breite Grünstreifen voneinander getrennt werden. Um einen gartenähnlich gestalteten zentralen Platz sollten die öffentlichen Gebäude angeordnet werden.

Um diese sollte ein erster Parkring (und zwar 58 Hektar groß) angeordnet werden, der von einem etwa 600 Meter tiefen Ring mit Wohngebäuden umgeben wird. In der Mitte des Wohnringes sollte die „Grand Avenue“ angelegt werden, die einen Grüngürtel besitzt, in dem Schulen, Kirchen und Spielplätze angeordnet werden sollten. Außerhalb des Wohnringes sollten die industriellen und gewerblichen Arbeitsplätze liegen.

Die englische Gartenstadtbewegung organisierte sich in der „Garden City Association“ (Gartenstadtgesellschaft), die schließlich großflächig Land in der englischen Grafschaft Hertfordshire ankaufte und ab 1903 im Sinne der Bewegung bebaute: so entstand die Gartenstadt Letchworth. 1920 gelang die Gründung der zweiten englischen Gartenstadt Welwyn Garden City. Nach dem 2. Weltkrieg folgten Dutzende staatlich gegründeter englischer New Towns rund um London.

Howards Skizzen zum Bau einer Gartenstadt waren sehr regelmäßig geometrisch: kreisrund in konzentrischen Kreisen, aber keineswegs als Baupläne gedacht. Die nach Plänen der Architekten Raymond Unwin und Barry Parker gebaute erste Gartenstadt Letchworth ist dagegen betont unregelmäßig mit bewusst krummen Straßen entlang der Geländekonturen angelegt, die Häuser sind im traditionellen englischen Stil gebaut.

Diese besondere Bauweise der ersten Gartenstadt Letchworth, d. h. das architektonische und ästhetische Konzept, wurde zum Vorbild vieler Siedlungen im In- und Ausland, die sich ebenfalls Gartenstadt nannten, obwohl sie mit dem ursprünglich zugrundeliegenden genossenschaftssozialistischen Modell überhaupt nichts zu tun haben.

Die daraus resultierende Gartenstadtbewegung war eine städtebauliche Strömung. Sie propagierte ein Leben im Grünen, also Siedlungen mit Gärten zur Selbstversorgung, Parks und kleiner Industrie, das Einfamilienhaus mit Garten wurde zum Ideal der Wohnform.

Die Gartenstadt-Idee fand auch in Deutschland starken Anklang, wo schon ab Mitte des 19. Jahrhunderts ähnliche Vorstellungen bei der Gründung großer Villenkolonien für das Bürgertum entwickelt worden waren (Marienthal in Hamburg, Lichterfelde-West, Alsen und später Grunewald in Berlin, Villenviertel in Dresden). In Deutschland entstanden mit fortschreitender Industrialisierung als Antwort auf die Probleme und Nöte der Arbeiter ab 1900 gemeinnützige Baugesellschaften.

1902 wurde in Berlin die Deutsche Gartenstadt-Gesellschaft (DGG) gegründet. Zu den Gründern gehörten die aus dem Umfeld des Friedrichshagener Dichterkreises und der Neuen Gemeinschaft stammenden Brüderpaare Bernhard Kampffmeyer und Paul Kampffmeyer, Heinrich Hart und Julius Hart sowie Wilhelm Bölsche und Gustav Landauer.

Erster Vorsitzender der DGG wurde Heinrich Hart. Zu den ersten Vorstandsmitgliedern gehörten Wilhelm Bölsche, Julius Hart, Fidus, Magnus Hirschfeld, Bernhard Kampffmeyer, Adolf Otto und Franz Oppenheimer. Nach dem Tod von Heinrich Hart übernahm Bernhard Kampffmeyer 1906 den Vorsitz in der DGG.

Die DGG war nicht als Baugesellschaft angelegt, sondern wollte zunächst als lebens- und sozialreformerische Organisation für die Idee der Gartenstädte eintreten. § 1 der Satzung besagte: „Die deutsche Gartenstadt-Gesellschaft ist eine Propagandagesellschaft. Sie erblickt ihr Hauptziel in der Gewinnung des Volkes für die Begründung von Gartenstädten.“

Vortrags- und Lichtbildveranstaltungen sorgten für die Verbreitung der Gartenstadt-Idee. Auch eine Zeitschrift „Gartenstadt“ wurde herausgegeben.

Ihre sozialreformerischen Ziele formulierten die Gründer in den Statuten wie folgt: „Eine Gartenstadt ist eine planmäßig gestaltete Siedlung auf wohlfeilem Gelände, das dauernd in Obereigentum der Gemeinschaft gehalten wird, derart dass jede Spekulation mit dem Grund und Boden unmöglich ist.“

Mit dieser ursprünglichen Zielsetzung ging man weit über das hinaus, was Villenkolonien oder der Werkswohnungsbau leisten wollten. Die Ziele der Deutschen Gartenstadt-Gesellschaft beziehen sich auf die folgenden zwei Kernpunkte:

1. Städtebaulich sollen mit einer weiträumigen und niedrigen Bauweise der Gartenstädte gesunde Wohnungen geschaffen werden, die auch einen Zugang zu eigenem Garten einschließen.

2. Nach genossenschaftlichem Prinzip gibt es ein Gemeineigentum an Grund und Boden. Der durch die Umwandlung von Ackerland in neugeschaffene Wohnfläche erzielte Wertzuwachs verbleibt in der Gemeinschaft und eine Bodenspekulation wird vermieden. Mieten werden nach dem Kostendeckungsprinzip erhoben und bleiben dauerhaft niedrig. Die Mieter sind zugleich Genossenschaftsmitglieder und erhalten ein von Seiten der Genossenschaft praktisch unkündbares Dauerwohnrecht.

Hellerau (heute: Dresden-Hellerau; geplant ab 1906, gebaut ab 1909) war die erste, zugleich vollständigste und radikalste deutsche Verwirklichung einer Gartenstadt in Deutschland.

Auch das Augsburger Thelottviertel wird als erste Gartenstadt Deutschlands bezeichnet. Baubeginn war 1907, die Fertigstellung erfolgte 1929.

Die seit 1909 entstandene Krupp-Siedlung Margarethenhöhe in Essen wird oft ebenfalls als erste deutsche Gartenstadt bezeichnet (geplant von Georg Metzendorf/Kruppsches Baubüro), sie ist aber Gartenstadt nur in Hinblick auf die Bauweise. Ein genossenschaftliches Konzept fehlt hier völlig.

Die 1905 in Karlsruhe von Hans Kampffmeyer, dem jüngeren Cousin von Bernhard Kampffmeyer, mitgegründete Gartenstadt-Genossenschaft folgt dagegen dem ganzheitlichen, sozial geprägten Anspruch der englischen Gartenstadtbewegung und schloss in einer Art Bündnis Volkswirte, Sozialreformer, Architekten, Hygieniker, Kommunalpolitiker, Genossenschaftler und Verleger zusammen.

Bereits ab 1904 nahm die Gartenstadt-Gesellschaft Abschied von der Utopie einer Gesellschaftserneuerung und wollte sich fortan nur noch für eine konsequente Bodenreform einsetzen. Auch die Idee der autarken und autonomen Gartenstadt wurde zunehmend zugunsten von Wohnsiedlungen, Gartenvorstädten und Erweiterung von Städten im Sinne der Gartenstadt aufgegeben.

Man orientierte sich also am Gängigen und Machbaren. Mit dieser bürgerlich-reformerischen Linie, für die wesentlich Hans Kampffmeyer stand, öffnete sich die Gartenstadt-Bewegung weiteren Bevölkerungskreisen.

Der Vorstand der DGG Deutschen Gartenstadt-Gesellschaft hatte im Jahr 1909 mit Bernhard Kampffmeyer, Paul Kampffmeyer, Adolf Otto und Franz Oppenheimer nur noch wenige der ursprünglichen Gründungsmitglieder. Hinzu kamen Carl Johannes Fuchs, Paul-Schultze Naumburg, Werner Sombart, Joseph August Lux, Ferdinand Avenarius, Peter Behrens, Richard Riemerschmid, Hermann Muthesius und Karl Schmidt. Schmidt, Muthesius und Riemerschmid waren bereits 1906 maßgeblich an der Gründung Helleraus beteiligt und brachten reale Erfahrungen mit in den Vorstand.

Im Jahre 1909 führt Bernhard Kampffmeyer zusammen mit Adolf Otto eine Exkursion der DGG zu englischen Gartenstädten durch, die maßgeblich die weitere Entwicklung beeinflusst. 1909 wird der Begriff Gartenstadt bereits inflationär für unterschiedlichste Formen von Siedlungen benutzt und ist teilweise zum Spielball von Baugesellschaften geworden. Kampffmeyer klagt „das Wort Gartenstadt ist zu einem großen Sammelbegriff geworden, in den man heute ziemlich unterschiedslos die verschiedensten Siedlungsgebilde hinein wirft – ohne Rücksicht auf soziale Grundlagen und Ziele“. Bernhard Kampffmeyer entwickelt aus den Erfahrungen der Studienreise einige theoretische Überlegungen zu den Begriffen ‚Gartenstadt‘, ‚Gartendorf‘ und ‚Gartenvorstadt‘, die er zusammengefasst 1919 publiziert.

Der Beginn des Ersten Weltkrieges stoppte oder verhinderte zunächst die Ausführung vieler Pläne, und die Bautätigkeiten mussten zeitweilig eingestellt werden.

Am Ende und nach dem ersten Weltkrieg kam es im Deutschen Reich durch Arbeitskräftemangel in der Landwirtschaft, Reparationsforderungen, die freigesetzten und arbeitslosen Soldaten und die Flüchtlingsströme zu ernsten Versorgungs-, Ernährungs- und Unterbringungsengpässen. Der Begriff Steckrübenwinter ist teilweise heute noch in Erinnerung. Direkt nach dem ersten Weltkrieg wurden nun an vielen Orten auf ehemaligem Ackerland mit geringstem baulichen Aufwand im Rahmen von Genossenschaftsmodellen Wohnsiedlungen erbaut, die den Menschen schnell günstigen Wohnraum und die Möglichkeit zur Selbstversorgung schaffen sollten. Deshalb besaßen die Häuser ausreichend große Gartengrundstücke (z. B. rd. 1200–1300 m² für zwei Familien), um in gewissem Umfang Gemüse und Obst anbauen und Kleintierhaltung betreiben zu können.

Ein Beispiel hierfür ist die Siedlung Daheim des gleichnamigen Genossenschaftsvereins in Berlin Mariendorf östlich der Trabrennbahn. Hier wurden auf erworbenem Ackerland zweistöckige Doppelhäuser für je vier Familien nach Typenplänen von 1919 bis 1923 in einer Sparbauweise errichtet und in den folgenden Jahren entsprechend den finanziellen Möglichkeiten der Genossenschaft schrittweise vervollständigt. Die Außenwände wurden z. B. als Hohlwände mit auf der Schmalseite stehenden Ziegeln gebaut (Tauberwand), um den Materialbedarf zu verringern. Die Balkenlagen der Zwischendecken und der Dachkonstruktionen haben relativ große Abstände von rd. 1,00 m; oft wurde auch Altholz aus Abbruchhäusern verwendet. Die Genossenschaftsmitglieder waren am Aufbau der Siedlung mit beteiligt.

Zu einem der bedeutendsten Vertreter dieser Bauweise wurde nach dem Ersten Weltkrieg der Architekt Paul Schmitthenner, der seit 1913 an der Ausführung verschiedener Gartenstädte beteiligt war, und der vielfach über Gartenstädte und „Volkswohnhäuser“ nach deren Prinzipien publizierte.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges blieb von der Idee der Gartenstadt nurmehr das Einfamilienhaus als Wohnideal übrig.

Die unmittelbar in Gartenstädten geschaffenen Wohneinheiten blieben eine sehr geringe Zahl gegenüber den von anderen Wohnungsbau-Gesellschaften und dem Werkswohnungsbau geschaffenen Wohneinheiten. Die Wirkung der Gartenstadt-Idee beeinflusste aber die Stadtplanung nachhaltig.

Bedenken um den relativ großen Flächenverbrauch verhinderten in Europa (und hier besonders in der Bundesrepublik Deutschland) zunächst eine weiterreichende Verbreitung, während in den USA großflächige Wohngebiete entstanden und das eigene Haus mit Garten für nahezu alle Bevölkerungs- und Einkommensschichten realisiert werden konnte. Der schon früh erreichte hohe Motorisierunggrad der US-Amerikaner beschleunigte in Verbindung mit einer deutlich preiswerteren (Holz-) Bauweise diese Entwicklung.

Noch vor den städtebaulichen Modellen der Bandstadt und der Ville Radieuse von Le Corbusier wurde das Gartenstadt-Modell zum folgenreichsten Modell städtebaulicher Planung im 20. Jahrhundert.

Echte Gartenstädte sind im deutschsprachigen Raum nicht gegründet worden, wobei Hellerau eine Ausnahmestellung einnimmt, da hier in der Zeit der Gründung außer der formalen Selbständigkeit alle Kriterien einer echten Gartenstadt erfüllt waren (Hellerau gehörte damals administrativ zu Klotzsche, wurde jedoch tatsächlich von der Gartengesellschaft Hellerau mbH verwaltet; die Eingemeindung in Dresden erfolgte erst 1950).

Bei den nachfolgend (soweit bekannt nach dem Baujahr sortiert) aufgelisteten Stadtteilen handelt es sich nur um Siedlungen mit gartenstadtähnlichem Charakter. Siedlungen, die zwar den Namen Gartenstadt tragen, aber eher als Villenvorort, als gewöhnliche Einfamilienhaussiedlung oder gar als Großwohnsiedlung einzuordnen sind, sollen in dieser Liste nicht enthalten sein und müssen ggf. nach entsprechenden Recherchen wieder entfernt werden.

Siedlungen, die vom Charakter einer Gartenstadtsiedlung ähneln:

* die bereits 1893 gegründete Reformsiedlung Eden bei Oranienburg
* die 1906–1915 nach Plänen von Robert Schmohl errichtete Krupp-Siedlung Dahlhauser Heide in Bochum-Hordel
* die 1907–1915 erbaute Gartenstadt Marga in Brieske bei Senftenberg (Brandenburg)
* die 1907 gegründete Gartenstadt Karlsruhe in Karlsruhe-Rüppurr
* das 1907 bis 1929 gebaute Augsburger Thelottviertel
* die 1908 gegründete Gartenstadt Hellerau (heute Dresden-Hellerau; beteiligt waren namhafte Architekten wie Heinrich Tessenow, Richard Riemerschmid, Hermann Muthesius, Kurt Frick)
* die 1908 erbaute Gartenstadt Nürnberg
* die seit 1909 entstandene Siedlung Teutoburgia in Herne-Börnig
* das 1909 von Karl Ernst Osthaus entwickelte Projekt Gartenstadt Hohenhagen in Hagen unter Beteiligung verschiedener bekannter Architekten u. a. Bruno Taut, Walter Gropius, van de Velde
* die 1909 von Theodor Fritsch gegründete Siedlung Heimland bei Rheinsberg in Nordbrandenburg (noch im Anfangsstadium in Konkurs gegangen)
* die in 29 Bauabschnitten von 1909-1934/38 errichtete Gartenstadt Margarethenhöhe in Essenunter Leitung von Georg Metzendorf
* die 1909 gegründete Gartenstadt Hüttenau in Hattingen-Welper nach Plänen von Georg Metzendorf
* den 1910 gegründeten Stadtteil Wandsbek-Gartenstadt, heute zu Hamburg-Wandsbek
* der 1910–1922 erbaute Stadtteil Magdeburg-Reform
* die 1911 gegründete Gartenstadt in Dresden-Briesnitz
* die 1911 begonnene Gartenstadt Luginsland in Stuttgart
* der ab 1911 geplante Stadtteil Emst in Hagen
* die ab 1912 geplante Gartenstadt Falkenberg, heute zu Berlin-Altglienicke gehörig, sogenannte „Tuschkasten-Siedlung“, Architekt: Bruno Taut
* die 1912–1913 anlässlich der Internationalen Baufachausstellung (IBA) entstandene Gartenvorstadt Leipzig-Marienbrunn
* die ab 1912 von der Mannheimer Gartenvorstadt-Genossenschaft erbaute Gartenstadt Mannheim-Waldhof
* die 1913–1914 erbaute Gartenstadt Staaken, seinerzeit am Rande von Spandau gelegen (im Umfeld von Berlin)
* die ab 1913 erbaute Gartenstadt Crengeldanz in Witten
* die ab 1913 erbaute Dortmund-Gartenstadt, nach Entwürfen von Professor Heinrich Metzendorf
* der 1913–1914 erbaute Stadtteil Welheim in Bottrop
* die 1914 erbaute Gartenstadt Ludwigshafen
* die 1915 erbaute gartenstädtische Werkssiedlung „Kolonie“ in Zschornewitz am großen Braunkohlekraftwerk
* die 1915–1937 erbaute Gartenstadt Gablenzsiedlung in Chemnitz ); umfassend denkmalgerecht rekonstruiert 1999-2002
* die 1916–1917 nach Entwürfen von Paul Schmitthenners erbaute Gartenstadt Plaue bei Brandenburg an der Havel
* die 1916–1919 nach Plänen von Paul Schmitthenner und Otto Rudolf Salvisberg unter der Leitung Georg Haberland und Karl Janisch erbaute gartenstädtische Werkssiedlung Piesteritz der Mitteldeutschen Stickstoffwerke in der Lutherstadt Wittenberg
* die 1919–1923 erbaute Siedlung Daheim in Berlin Mariendorf (Genossenschaftsverein)
* die 1919–1921 erbaute Siedlung Freidorf in Muttenz, Kanton Basel-Landschaft, vom Bauhausarchitekten Hannes Meyer ist der bedeutendste Siedlungsbau der Schweiz aus der Zeit zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg.
* die 1924–1929 erbaute Gartenstadt Kirchrode im gleichnamigen Stadtteil von Hannover (Genossenschaftsverein Landbau Niedersachsen E.G.M.B.H.; Grundstücke wurden in Erbpacht verliehen).
* die 1923–1924 erbaute SKW-Siedlung in Garching an der Alz von Otto Rudolf Salvisberg
* die 1924–1929 entstandenen Bernoullihäuser in Zürich von Prof. Hans Bernoulli
* die 1925-28 entstandene Gartenstadt-Siedlung Atlantic in Berlin (Architekt: Rudolf Fränkel)
* die in den 1920er Jahren nach Plänen von Paul Barth erbaute Handwerkersiedlung Leuna, die im Zusammenhang mit dem Aufbau der Leuna-Werke als Gartenstadt angelegt wurde
* die in den 1920er Jahren gebaute Gellendiner Siedlung in Anklam
* die 1933 erbaute Gartenstadt in Braunschweig
* von dem in Bamberg ab 1935 geplanten neuen Stadtteil im Waldgebiet Spinnseyer wird nur der erste Bauabschnitt verwirklicht, der zweite begonnen. Ab 1946 gehen die Arbeiten weiter. Ein dritter Bauabschnitt der sogenannten Spinnseyersiedlung wird begonnen. 1951 beschliesst der Stadtrat die Umbenennung in Gartenstadt. Nacheinander entstehen weitere Bauabschnitte ( bis zum 7. BA 1999 )
* die 1937 durch Architekt Friedrich Kerner erbaute Siedlung Schenkenberg in Chemnitz
* die 1937–1944 von der Kurmärkischen Kleinsiedlungsgesellschaft erbaute Daimler-Werkssiedlung in der Stadt Ludwigsfelde
* die beiden ab 1939 erbaute Stadtteile Elmschenhagen Nord (von den Brüdern Paul August Reimund Frank und Hermann Frank) und Elmschenhagen Süd (nach Entwürfen von Paul Schaeffer-Heyrothsberge) in Kiel
* die ab 1954 erbaute Gartenstadt Vahr und die ab 1960 erbaute Gartenstadt Süd in Bremen (siehe Bremer Ortsteile)
* die Gartenstadt „Seseke Aue“ 1995/96, 280 Wohneinheiten in Kamen. Entstanden im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Emscher Park.

Bei folgenden Gartenstädten sind Angaben zu den Baujahren oder zur Baustruktur und zum Siedlungscharakter derzeit nicht bekannt:

* die unter Bestandsschutz stehende Gartenstadt Alsterdorf in Hamburg-Alsterdorf
* der rechts der Hase gelegene Stadtteil von Bramsche-Mitte
* die Gurten-Gartenstadt, in der Agglomeration von Bern
* die Stadtteile Gartenstadt in Krefeld, Schweinfurt und Rostock
* die Gartenstadt Keesburg (Würzburg)
* die Gartenstadt Schönau in Dortmund
* die Gartenstadt in Freiburgs Stadtteil Haslach
* der Stadtteil Kleefeld in Hannover
* die Gartenstadt in Puchenau von Roland Rainer
* der Stadtteil Lebenstedt und große Teile der Stadt Salzgitter
* der Stadtteil Reuschenberg in Neuss
* der Bergarbeiterstadtteil Dinslaken-Lohberg
* die Gartenstadt Neubiberg bei München
* Wilhelmshaven (Bsp: ehemalige Adolf-Hitler-Wohnsiedlung und das Inselviertel)
* Wevelinghoven im Rhein-Kreiss-Neuss
* die Gartenstadt Nietleben (heute Stadtteil von Halle/Saale)


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