Erkrath

 

 

 

Erkrath – Stadt Erkrath – Informationen – Unternehmen – Erkrath

 

Das Foto basiert auf dem Bild "Villa Bayer - Vorne" aus dem zentralen Medienarchiv Wikimedia Commons und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Der Urheber des Bildes ist Tirkon.

Rathaus Erkrath, Urheber: Tirkon.

Herzlich willkommen auf der Seite über Erkrath. Der im Bundesland Nordrhein-Westfalen liegende Ort erstreckt sich über eine Fläche von 26,9 Quadratkilometern. Die Einwohnerzahl von Erkrath liegt momentan bei ungefähr 46.042 womit die durchschnittliche Einwohnerzahl pro Kilometer bei 1.714 liegt. Hier gilt das Autokennzeichen ME. Der Verwaltungssitz von Erkrath befindet sich in der Bahnstraße 16, 40699 Erkrath.

Zu erreichen ist diese auch über die Domain www.erkrath.de. Der zuständige Regierungsbezirk für Erkrath ist der Regierungsbezirk Düsseldorf. Auf dieser Seite über Erkrath finden Sie nicht nur geschichtliche Informationen oder die Chronik von Erkrath, sondern auch die von uns empfohlenen Unternehmen aus der umliegenden Region.

G + H Innenausbau

Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel das Heiligenhäuschen, Haus Unterbach und die Villa Bayer machen Erkrath noch weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt. Desweiteren bestehen Partnerschaften von Erkrath mit Cergy-Pontoise in Frankreich und mit dem Distrikt West Lancashire in England.

Juwel - Immobilien Erkrath

Weitere Informationen finden Sie auch über www.erkrath.de. Erreichen können Sie Erkrath über gängige Verkehrswege. Der Gemeindeschlüssel lautet 05 1 58 004. Die Gemeinde Erkrath liegt auf einer Höhe von 45 – 162 Metern über dem Meeresspiegel. Über die Koordinaten: 51° 13′ N, 6° 55′ O ist Erkrath auch erreichbar.

Spielzeug-Laden

Suchen Sie eine Arbeitsstelle, planen eine Umschulung oder einen Berufswechsel? In unserem Stellenmarkt finden auch Sie die passenden Stellenangebote ( Stellenmarkt Erkrath ). Auch für Sparfüchse empfehlen wir Ihnen Unternehmen und Angebote aus dem ganzen Landkreis und auch aus Erkrath ( Sonderangebote Erkrath ).

 Gärtnerei Wendling Erkrath

Wo knüpft man schon besser Kontakte als auf einem Event? Ob Discos, Partys, Events, Messen, Ausstellungen oder Märkte, die Veranstaltungen Erkrath finden Sie immer brandaktuell in unserem Veranstaltungskalender ( Veranstaltungen Erkrath ) der auch für den gesamten Landkreis gilt.

 Beauty Oase Hofmann

Erkrath ist eine am Flüsschen Düssel im Kreis Mettmann gelegene niederbergische Stadt in Nordrhein-Westfalen, unmittelbar östlich von Düsseldorf. Erkrath liegt an den westlichen Ausläufern des Niederbergischen Landes in der Niederrheinischen Bucht. Während die westliche Stadtgrenze nach Düsseldorf 46 m über NN liegt, erhebt sich der höchste Punkt der Stadt, an den Willbecker Höhen Richtung Haan-Gruiten, auf 168 m. Zur Stadt gehört auch die Fundstelle des Neandertalers und der größte Teil des eiszeitlichen Wildgeheges im weltberühmten Naturschutzgebiet Neandertal.

Marianne Schulz Heilpraktikerin Physiotherapeutin Haan Marianne Schulz Heilpraktikerin Physiotherapeutin Haan

Erkrath grenzt an die Städte Hilden, Haan und Mettmann (allesamt Kreis Mettmann), sowie im Westen an die Landeshauptstadt Düsseldorf. Es ist die fünftgrößte Stadt des Kreises. Erkrath ist als Stadt noch sehr jung, es erhielt erst am 15. März 1966 von der Landesregierung NRW aus der Hand des damaligen Innenministers Willi Weyer die Stadterhebungsurkunde und ist damit die jüngste Gemeinde im Kreis Mettmann mit Stadtrechten.

Autowaschpark Mettmann

Der Ort hingegen ist wesentlich älter. Der Name „Erkrath“ wird erstmalig 1148 in zwei Urkunden des Stiftes Werden genannt. Bernhard von Everkrothe, ein Freischöffe, und Siegbert, ein „Freier von Everekrothe“, werden dort erwähnt. Der Zeitpunkt der ersten Besiedlung des Ortes liegt im Dunklen der Geschichte. Auch die Herkunft des Namens Erkrath (mundartlich Erkrot) ist nicht eindeutig zu bestimmen.

Traditionelle Thai Massage Haan Traditionelle Thai Massage Haan

Während die Endung -rath oder -rot/-rode auf eine Rodung hinweist (hier vermutlich auf die Jüngere Rodeperiode 800-1200), bezieht sich die erste Silbe oft auf den Namen beispielsweise eines Erstsiedlers. Im Jahre 1237 schließlich findet der Miles (Ritter) Daniel de Erkerode Erwähnung, der als Ritter im Gefolge des Grafen Adolf III. von Berg Kreuzzugsteilnehmer war, und der Legende nach seinem sterbenden Herrn vor Damiette in Ägypten in letzter Stunde beigestanden hat. Dessen Stammsitz war vermutlich das Haus Bavier, vormals auch „Schletzgut“ genannt, welches als Keimzelle des Ortes angesehen wird.

Pflanzen Laukart Hilden Pflanzen Laukart Hilden

Auch bei dem in einer Eheabrede von 1368 genannten Hof Erkenroide bei Geirensheim (gemeint ist das benachbarte Gerresheim, heute ein Stadtteil von Düsseldorf) wird es sich sehr wahrscheinlich um das Haus Bavier gehandelt haben. Die Herren von Erkerode waren vermutlich auch die Bau- und ersten Patronatsherren der katholischen Pfarrkirche. Bereits 1144 wird in einer Urkunde das Herrengut Haus Morp genannt. Der dort genannte Name Morafa bedeutet in etwa Moor oder fließendes Wasser. Die keltische Endung afa/apa steht für Gewässer, ehemals war Haus Morp also eine Wasserburg.

Rommerskirchen Steuerberatungsgesellschaft mbH Haan Rommerskirchen Steuerberatungsgesellschaft mbH Haan

Zwischen 1148 und 1241 werden neben den drei erwähnten Personen noch drei weitere Namensträger Erkerode genannt, ohne dass jedoch feststellbar ist, in welchem Verwandtschaftsverhältnis sie zueinander standen oder ob sie jemals im Ort gelebt haben. Ursprünglich handelte es sich bei der Ansiedlung offenbar nur um den Hof Bavier, in einer Urkunde von 1377 wird Erkrath jedoch bereits ausdrücklich als Dorf bezeichnet.

Thimm Fahrzeuglackierung Klaus Hilden Thimm Fahrzeuglackierung Klaus Hilden

Im benachbarten Unterbach (seit alters her ein Teil von Erkrath und erst seit 1975 ein Stadtteil von Düsseldorf) wird 1169 ein Heriman de Unterbeke erwähnt. Zugleich ist dies die erste Quelle für das Haus Unterbach, welches für die Stadtgeschichte von Bedeutung sein wird. Diese heute noch bestehende Anlage wurde vermutlich im 10.

Brautmode Hohrath Velbert

Jahrhundert als Wehrburg gegen Wikinger- und Ungarneinfälle erbaut, einen Nachweis diesbezüglich gibt es jedoch nicht. Das Patronatsrecht über die Kirchengemeinde haben spätestens ab der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts die Herren des Hauses Unterbachs inne, was einige Beurkundungen ab circa 1400 belegen. Das Haus Unterbach war ab dieser Zeit zudem der Fronhof der verschiedenen Güter der Umgebung. Für das Jahr 1484 ist die Gründung einer Schützenbruderschaft belegt.

Jürgen Lutterklas Malerbetrieb

In der Zeit zwischen 1500 und 1800 blieb Erkrath ein unbedeutendes, von Landwirtschaft geprägtes Dorf. Lediglich die Besitzerwechsel des Hauses Unterbach und des Hofes Bavier, sowie Patronatsurkunden der Unterbacher Herren bezüglich der Kirchengemeinde legen Zeugnis über das Geschehen dieser Zeit ab. Über das Schicksal der Ortschaft während des Dreißigjährigen Krieges ist zur Zeit nichts bekannt.

Umzug mit Umsicht Gilbert Pötke 

Da in der Umgebung Ratingen nahezu vollständig zerstört wurde und das nahe Gerresheim zweimal durch Söldnertruppen überrannt und gebranntschatzt wurde, wird ähnliches nicht auszuschließen sein. In den Karten über das Großherzogtum Berg aus der Zeit zwischen 1600 und 1750 wird die Ortschaft unter den Schreibweisen Erkrad, Erckraidt, oder Erckrat(h) als Kirchdorf an der Düssel zwischen den Nachbarorten Grutten (Gruiten), Schuyler (Schöller), Medman/Metman (Mettmann) und Gerissheim (Gerresheim) aufgeführt.

H&M Blechtechnik GmbH

Auch in der ersten Landesaufnahme und geografischen Beschreibung des Großherzogtums Berg, der Topographia Ducatus Montani von Erich Philipp Ploennies, erschienen 1715, findet Erkrath namentliche Erwähnung:

St. Elisabeth Mettmann

„Von dem Ambt Metman: Es wird solches in das Ober und unterAmbt getheilet, das OberAmbdt hat 2 grose Kirchspiel, nemlich (1.) Metman und 2. Wülfrath: Das unterambt bestehet aus 4 Kirchspielen (1.) Gerresheim, (2.) Erckrath, (3.) Ellert, (4.) Hubelrath. Die zwey erstgedachte Kirchspiel des OberAbts sind reformiert, die übrigen Catholisch.

Hörgeräte Tilenius

Das landt belangendt, ist solches über die maßen schön und gut, und wird dießes Ambt Vor eines Von den besten im ganzen Herzogthumb, gerechnet, weilen darinnen schöner frucht-wachs, Viehzucht, auch fischereyen zu finden; […]“ – Topographia Ducatus Montani 1715

Auch die Häuser Unterbach und Morp sind als Adelichhaus oder Freye=höf in den Karten verzeichnet, das als Gesteins bezeichnete Neandertal wird kurz beschrieben.

Friseur Langenfeld 

Nachdem die Ortschaft nahezu sieben Jahrhunderte dem Großherzogtum Berg zugehörig war, fiel auch Erkrath 1815 nach dem Wiener Kongress an das Königreich Preußen und wurde Bestandteil der Rheinprovinz. Im 19. Jahrhundert wurde der bisher nur bäuerliche Ort zunehmend durch die Industrialisierung geprägt, es gründeten sich Papierfabriken, Webereien, Bergbau-, Maschinen-, Eisen- und Stahlindustrien.

Neuss Dachtechnik Jüchen

Um 1830 wurde Erkrath das bergische Nizza oder die Lunge Düsseldorfs genannt, denn durch die Erschließung einer Heilquelle wurde es vorübergehend ein gut besuchter und weithin bekannter Kurort. Das große Kurhaus aus der damaligen Zeit ist erhalten geblieben, im Kurpark finden sich noch die Liegehallen, Badehäuschen und einige Badeteiche.

Haar Studio Agatina Matera Agatina Velbert 

Als jedoch die Heilquelle um 1870 versiegte, war es mit dem Kurort, der von vielen Gicht- und Rheumakranken besucht worden war, endgültig vorbei. Es ist heute nicht mehr eindeutig klärbar, ob die Quelle schwefelhaltiges Heilwasser lieferte, es wird eher von einer Nutzung als Kaltwasser-Badeanstalt ausgegangen.

Rahmen Handlung - Mettmann

Ursprünglich verwaltungsrechtlich der Samtgemeinde Gerresheim zugehörig, wurde Erkrath 1898 eine selbstständige Bürgermeisterei. Zu dieser Zeit stieg die Einwohnerzahl, bedingt durch den Zuzug von Arbeitskräften der neuen Industrie in und vor allem um Erkrath (Kalkwerk Neandertal, Eisenhütte Hochdahl, Gerresheimer Glashütte), stark an.

Gartenmöbel Lifestyle

Die Nationalsozialisten hatten bei der Machtergreifung 1933 Schwierigkeiten in Erkrath Fuß zu fassen. Dies war vor allem durch die Bevölkerungsstruktur und der Gegenwehr von Bürgermeister Hallauer bedingt.

 Spanischer Garten J. Fonseca Hilden

Die Erkrather Bevölkerung bestand zu einem Teil aus Konservativ-Katholischer Bauernschaft die zumeist Zentrum wählten, zum anderen Teil aus SPD und vor allem KPD nahe stehenden Arbeitern der Industrie der Region. Schon in den Jahren vor der Machtergeifung kam es zwischen KPD-Mitgliedern und SA-Truppen zu Schlägereien.

Basteln & Werken Einrahmungen Schumacher Hilden 

Hervorzuheben ist die Ermordung des SS-Scharführers Kurt Hilmer durch Gerresheimer Kommunisten vor dem Gebäude der Erkrather NSDAP-Geschäftsstelle am 20. Juni 1932. Hilmer wurde hiernach zu einem Märtyrer der Nazis, die Beschuldigten, auch unbeteiligte Erkrather Kommunisten, hingerichtet.

 Nail Lounge Monheim

Bürgermeister Werner Hallauer, der seitens der Ortsgruppenleitung scharf angegangen und ständig diskreditiert wurde und diese sogar aufgrund einer nachgewiesenen Wahlmanipulation bei der Aufsichtsbehörde, dem Landkreis Düsseldorf-Mettmann, anzeigte, wurde 1935 zum Bürgermeister der Stadt Burscheid ernannt und somit „weggelobt“.

Die zwei Jahre vorab waren gekennzeichnet von ständigen Streitereien zwischen der Verwaltung unter Hallauer und vor allem dem Ortsgruppenleiter Tillmann. Die NSDAP setzte mit Heinrich Rasche am 17. Juni 1935 einen der Ihren in dieses Amt ein.

Während des Zweiten Weltkriegs kam es zwischen 1942 und 1945 zu gelegentlichen Bombenabwürfen über der Stadt mit Sachschäden und Todesfällen, die eigentlich dem nahegelegenen Düsseldorf gelten sollten.

Auch Zwangsarbeiter wurden in Erkrath eingesetzt, vor allem zur Unterstützung in der Landwirtschaft, der Beseitung von Bombenschäden oder zur Aushebung von Schützengräben, Panzersperren und ähnlichem. Am 17. April 1945 marschierten amerikanische Truppen von Unterbach kommend in die Stadt ein, besetzten diese und befreiten sie von der nationalsozialistischen Herrschaft. Letzte Versuche der Wehrmacht den Vormarsch aufzuhalten scheiteren kläglich.

In den ersten Nachkriegsmonaten starben sieben Kinder bei einer Blindgängerexplosion, als diese unbeaufsichtigt an liegengelassener Munition spielten. Der Heimatverein Ercroder Jonges regte die Aufstellung eines Denkmales zum Gedächtnis an die Geschehnisse an der Stelle des Geschehens an.

Von einer am 21. November 1944 über Hochdahl-Trills abgeschossenen britschen Halifax-Maschine befand sich der Motor über Jahrzehnte auf dem Gelände eines Bauernhofes. Aufsehen erregte vor wenigen Jahren die Recherche Geschichtsinteressierter über diesen Abschuss mit dem Auffinden eines der wenigen Überlebenden dieses Abschusses, eines ehemals kanadischen Soldaten, der nach über 60 Jahren erstmals wieder deutschen Boden betrat und Erkrath und die Absturzstelle besuchte.

Am 1. Juni 1898 bildete Erkrath zusammen mit den Ortschaften Unterbach, Hochdahl, Bruchhausen und Millrath eine eigene Bürgermeisterei, nachdem es aus der Landbürgermeisterei Gerresheim ausgeschieden war. Im Jahre 1929 brachte die Neuordnung des Landkreises Düsseldorf-Mettmann wesentliche Veränderungen mit sich.

Teile von Morp und Ludenberg kamen hinzu, Hochdahl und Bruchhausen mussten abgegeben werden. Am 1. Januar 1975 wurde im Rahmen der Kommunalen Neugliederung des Landes Nordrhein-Westfalen die Gemeinde Hochdahl wieder eingegliedert und der frühere Ortsteil Unterbach in die Stadt Düsseldorf eingemeindet, so dass Erkrath heute aus den drei Ortsteilen Alt-Erkrath, Hochdahl und Unterfeldhaus besteht.

Unterfeldhaus war ursprünglich ein Bestandteil des unmittelbar angrenzenden Unterbachs und wurde bei der kommunalen Neugliederung hiervon abgespalten und Erkrath zugeschlagen. Dort befindet sich das größte Gewerbegebiet der Stadt und auch das Haus Unterbach selbst, obwohl es historisch dem Ort Unterbach auf der anderen Straßenseite zugehörig war. Jeder Ortsteil hat dazu noch eine Unzahl von historisch gewachsenen oftmals früher selbständigen Wohnplätzen, Weilern, Höfen, Rittergütern und Kirchbezirken.

Alt-Erkrath ist keine amtliche Bezeichnung, sondern ein örtlich verbreiteter Begriff, um den Stadtteil der alten Kernstadt Erkrath vom der gleichen Bezeichnung für die Gesamtstadt mit allen Stadtteilen zu unterscheiden.

Durch Alt-Erkrath fließt die Düssel. Sehenswert sind die Güter Haus Morp, Haus Unterbach und Haus Brück (allesamt ehemalige Wasserburgen, was man teilweise heute noch erkennen kann), sowie das Heiligenhäuschen am Römerweg, eine kleine Kapelle unbekannten Alters, welche vermutlich in das späte 15. Jahrhundert datiert werden kann.

Das älteste Gebäude der Stadt, die katholische Kirche St. Johannes der Täufer, entstand als dreischiffige Pfeiler-Basilika vermutlich im letzten Viertel des 12. Jahrhunderts. Genaue Bau- und Fertigstellungsdaten, sowie die Bauherren sind heute nicht mehr feststellbar. Ende des 12. Jahrhunderts wird ein Kaiserswerther Kanoniker Lodewicus, Pastor der Kirche zu Erkerode erwähnt, woraus man ableiten kann, dass der zu diesem Zeitpunkt noch sehr kleine Ort bereits eine Pfarrkirche hatte.

Teile der ältesten Bausubstanz sind zudem eindeutig romanisch. Die ursprüngliche Vermutung, dass eine ehemals vorhandene flache Holzdecke im 14. Jahrhundert durch ein gotisches Kreuzgratgewölbe ersetzt wurde, ist durch ein Gutachten von 1987 weitestgehend widerlegt. Hierbei wurde auch festgestellt, dass der wuchtige Westturm nachträglich an das Hauptgebäude angebaut wurde. Die heute vorhandene barocke Schweifhaube dieses Turmes datiert von 1785. Sie wurde nach einem Blitzschlag 1855 teilerneuert.

Die Sakristei sowie die beiden kleinen Osttürme entstanden bei einer dringend notwendigen Erweiterung und Renovierung zur Wende zum 20. Jahrhundert. Die circa 200 Meter westwärts an der Bahnstraße liegende evangelische Kirche entstand im Stil einer rheinischen Pfarrkirche zwischen 1828 und 1831 und ersetzte einen Vorgängerbau, der aus Platzgründen und wegen baulicher Mängel Ende des 18. Jahrhunderts abgetragen werden musste. Eine evangelische Gemeinde mit Pfarr- und Kirchengebäude gibt es in Erkrath nachweislich seit 1677.

In Alt-Erkrath selbst leben heute etwa 13.000 der insgesamt rund 46.800 Einwohner der Stadt.

Hochdahl ist der größte und östliche Stadtteil von Erkrath im Kreis Mettmann. Durch den Ort fließt der Sedentaler Bach.

Die Größe Hochdahls beträgt circa 1.300 ha bei ungefähr 30.000 Einwohnern (Stand 2002). Bemerkenswert sind das Planetarium im Bürgerhaus (eines von nur acht Planetarien in Nordrhein-Westfalen) und die Fundstätte des Neandertalers im weltberühmten Neandertal.

Der Name des Ortsteiles geht aus einem 1392 erstmalig erwähnten Hof namens Ym Dale und einem 1416 genannten Hof mit dem Namen Uf dem Dahl hervor, die sehr wahrscheinlich identisch sind. Der Name Hochdahl als offizielle Ortschaftsbezeichnung wurde aber erst 1938 eingeführt, vorher wurde der Name nur als Bezeichnung für die Bahnstation der Düsseldorf-Elberfelder Bahn genutzt. Die wenigen Siedlungen und Gehöfte der damaligen Zeit wurden unter der Ortsbezeichnung Millrath geführt.

Beim Bau der Eisenbahn war ein Eisenerzlager entdeckt worden; zu seiner Ausbeutung wurde 1849 ein Hüttenwerk errichtet, das bis 1912 in Betrieb war. 1871, auf dem Höhepunkt seiner Produktivität, waren vier Hochöfen, zwölf Winderhitzer und 136 Koksöfen in Betrieb. Der Direktor war Julius Schimmelbusch, Hüttenarzt war Professor Karl Sudhoff.

Hochdahl entstand ab 1929 aus dem Zusammenschluss ländlich geprägter Weiler. Anfang der 1960er Jahre wurde die „Neue Stadt Hochdahl“ als sogenannte New Town für Düsseldorf geplant. In der Planung umschließen mehrgeschossige Wohnungen, die die Topographie des Geländes nachzeichnen, Einfamilienhäuser in einem Verhältnis von 1 zu 1. Aufgrund der hohen Nachfrage nach billigem Wohnraum der zumeist jungen Familien und dem Druck der Bauwirtschaft wuchs der Anteil der mehrgeschossigen Wohnungen aber auf 80 %.

1972 kam es nach Kritik der Bürger vor allem am Projekt des Zentrums als Einkaufszentrum mit 21-geschossigem Hotel zum Bruch mit der Planung des „Vaters von Hochdahl“ Aloys Machtemes. 1977 wird der wesentlich kleinere Hochdahler Markt als dörflich-kleinstädtisches Zentrum errichtet und in den folgenden Jahrzehnten um diverse Bauabschnitte (Karschhauser Straße, Bast-Zeile, Arkaden) erweitert.

Die „Nachbarschaften“, ebenfalls kleine Ansiedlungen und Höfe, wurden in der Zeit nach 1972 miteinander verbunden. Hochdahl wurde so zu einer Vorstadt und besteht nun als Zusammenschluss der alten Siedlungen (Alt)-Hochdahl, Trills, Millrath, Willbeck, Kempen und Sandheide.

Der Ortsteil Millrath selbst ist wesentlich älter als Hochdahl. Eine erste Erwähnung Milroyde, hieraus lässt sich eine Rodung eines Siedlers namens Milo ableiten (die Vermutung, dass der Ortsname auf die Existenz einer Mühle schließen lässt gilt als unwahrscheinlich), findet 1218 statt. Das älteste Anwesen Millraths, der Hof Schlickum, wird bereits 1050 genannt.

Hochdahl war bereits 1896 Bestandteil der neu gegründeten Bürgermeisterei Erkrath, nachdem diese aus der Samtgemeinde Gerresheim ausschied und selbstständig wurde. Bei einer Neuordnung der Landkreise der Rheinprovinz 1929 wurde Hochdahl wieder aus der Bürgermeisterei ausgegliedert. Bis 1974 war Hochdahl mit den wesentlich kleineren Ortschaften Gruiten (heute ein Stadtteil von Haan) und Schöller (heute ein Stadtteil von Wuppertal) zusammengefasst in der Amtsverwaltung Gruiten.

Im Zuge der kommunalen Neugliederung des Landes NRW im Jahr 1975, bei der die Amtsverwaltungen abgeschafft wurden und viele Gemeinden ihre Selbstständigkeit verloren, wurde Hochdahl wieder nach Erkrath eingemeindet. Dies geschah auf Initiative von Erkrath selbst, da man die eigene Eingemeindung nach Düsseldorf befürchtete, welches bereits den alteingesessenen Erkrather Ortsteil Unterbach vereinnahmte.

Obwohl Erkrath weit weniger Einwohner hat als das durch die großen Bauprojekte stark gewachsene Hochdahl, blieb es Namensgeber des Ortes, da Erkrath im Gegensatz zu Hochdahl Stadtrechte besitzt.

In den Räumen der Sternwarte Neanderhöhe Hochdahl wurde 1970 erstmals in Europa einiges von den Mondlandemissionen Apollo 11 und Apollo 12 mitgebrachtes Mondgestein ausgestellt.

In Hochdahl gibt es fünf Grundschulen, eine Hauptschule, eine Realschule, ein Gymnasium und ein Internat.

Unterfeldhaus ist der kleinste der drei Stadtteile Erkraths im Kreis Mettmann. Erst seit 1970 gibt es Unterfeldhaus in seiner heutigen Form.

Unterfeldhaus war bis 1975 Teil des Erkrather Stadtteils Unterbach, das im Zuge der kommunalen Neugliederung Nordrhein-Westfalens nach Düsseldorf eingegliedert wurde. Diese Trennung hat sich aber nie kulturell und kirchlich manifestiert. Das praktizierte Leben gestaltet sich immer noch wie in einem einheitlichen Stadtteil.

Zumal Unterbach sich durch eine gewisse räumliche Abgeschiedenheit zu Düsseldorf einen dörflichen und eigenständigen Charakter erhalten hat, und gemeinsam mit Unterfeldhaus durch ein reges Vereins- und Karnevalsleben gekennzeichnet ist, welches auch heute noch bis nach Alt-Erkrath hineinragt.

So ist der traditionelle Karnevals-Sonntagsumzug in Unterbach auch immer ein Umzug für den Erkrather Bürger gewesen (und ist es immer noch, obwohl sich in Alt-Erkrath seit einigen Jahren ein eigenständiger Karnevalsumzug etabliert hat, der regelmäßig am Samstag der Vorwoche stattfindet). Zudem besuchen die Unterbacher Schüler die weiterführenden Schulen von (Alt-)Erkrath, auch der Sportverein SC Unterbach hat seine Heimspielstätte im benachbarten Unterfeldhaus.

Vormals bestand Unterfeldhaus, welches bis 1975 Teil des damaligen Erkrather Stadtteils Unterbach war, lediglich aus einer zusammenhängenden Bebauung entlang des Millrather Weges, der damals noch entlang der heutigen Straße Maiblümchen führte und wenigen kurzen Nebenstraßen. Ansonsten entstand der gesamte Stadtteil innerhalb eines Jahrzehnts.

Für diese Entwicklung stand der damalige Erkrather Stadtdirektor Albert Peters, weshalb Unterfeldhaus im Volksmund auch Petershausen genannt wurde. Hier befindet sich auch das größte Industrie- und Gewerbegebiet der Stadt, welches an den Bundesautobahnen A 3 und A 46 liegt.

Ursprünglich gehörte die Flurfläche Unterfeldhaus (der Name entstammt vom Hof „Velthusen“, erstmals erwähnt 1218) zum Rittergut Haus Unterbach (erstmalige Erwähnung 1169). Das Haus Unterbach befindet sich beachtenswerterweise nicht im (Düsseldorfer) Unterbach, sondern vis-à-vis auf der anderen Straßenseite im (Erkrather) Unterfeldhaus.

Das alte Wappen der Gemeinde (Alt-)Erkrath aus dem Jahre 1938, entworfen vom Heraldiker Wolfgang Pagenstecher, zeigt den Bergischen Löwen und die 1935 erbaute Neandertalbrücke, die ein grünes Tal, das Neandertal, überbrückt. Aus diesem Wappen und dem 1939 ebenfalls von Pagenstecher entworfenen Hochdahler Wappen mit dem Millrather Mühlrad wurde das Wappen der neuen Stadt Erkrath im Juni 1977 vom Heraldiker Lothar Müller-Westphal aus Düren neu entworfen.

Die heraldische Beschreibung des Wappens lautet: In einem Tal, gebildet aus zwei an den Schildflanken aufsteigenden Bergen, ein rotes Mühlrad überhöht von einem schreitenden, blaugekrönten und blaubewehrten roten Löwen im Schildhaupt.

Städtepartnerschaften bestehen mit dem französischen Cergy-Pontoise – diese Stadt ist genau wie Hochdahl eine in den 1960er Jahren gebaute New Town – und mit dem britischen Distrikt West Lancashire. Des Weiteren besteht eine „Städtefreundschaft“ mit Leinefelde in Thüringen, dem Geburtsort von Johann Carl Fuhlrott (1804-1877), dem Entdecker des Neandertalers.

Eine „Patenschaft“ hat Erkrath für Port-de-Paix (Haiti) übernommen.

Erkrath war lange landwirtschaftlich geprägt. Noch heute sind einige Herrensitze und große Güter zu finden oder werden noch in Straßennamen erinnert (Haus Bavier). Mit der Industrialisierung und der Eisenbahn kamen erste Betriebe ins Tal der Düssel, so besonders die Papierfabriken Bernsau (1868-1974), Rheinische Buntpapierfabrik (1907-1967) und Pose-Marré (später von 1919-2000 Edelstahlgießerei), die Textilindustrie mit Webereien (bis 1931) und die Bergbau-, Eisen- und Stahlindustrie und Maschinenbau (Dr. Werner 1912-1927, Carl Schwemmann 1918-1975, MAE seit 1931, Carl Pack 1897-1953, Hermann Steingass 1892-1965, die Eintrachtshütte in Hochdahl 1838-1912 und die Fa. Gebrüder Lüngen seit 1909, die anfangs Erkrather tertiäre Sande und Tone für Gießereiformen fabrizierte.

Aber auch viele andere kleine Betriebe stellten aus einheimischen Gruben Ziegel her oder gruben Sande ab. Auch die benachbarte Kalkindustrie in Hochdahl bis 1945 und Wülfrath sowie die Gerresheimer Glashütte (bis 2005) zogen Arbeitskräfte aus Erkrath an. Bis in die 1990er Jahre hinein waren in Alt-Erkrath die Kosmetik-Betriebe Helena Rubinstein (Verwaltung) und Chicogo (Produktionsstätten) ansässig.

Die heutige Struktur der Wirtschaft der drei Ortsteile ist geprägt durch kleine und mittelständische Unternehmen des Handels, der Dienstleistungen und des verarbeitenden Gewerbes. Für Neuansiedlungen auf fünf ausgewiesenen verkehrsgünstig gelegenen Gewerbegebieten wird besonders bei zukunftsorientierten Unternehmen der Informationstechnologie, der Medizin- und Gentechnik und bei Beratungsunternehmen geworben.

Seit Sommer 2007 hat S. C. Johnson & Son seinen Firmensitz in Erkrath.

Erkrath bietet sich mit seiner Lage zwischen dem Rand des Bergischen Landes und der Großstadt Düsseldorf auch überörtlich für Besucher an. Das Naturschutzgebiet Neandertal mit seinem modernen, 1997 an anderer Stelle neueröffneten Neanderthal Museum für Ur- und Frühgeschichte mit Repliken der dort 1856 von Johann Carl Fuhlrott gemachten Knochenfunde des Neandertalers hat weltweites Renommée.

Erwähnenswert ist der Evolutionspfad, ein als Zeitstrahl eingerichteter Wanderweg an der Düssel vorbei zum nur über die Eintrittskarte des Museums zugänglichen Bereich des Fundortes des Neandertalers. In näherer Umgebung befindet sich auch das 1935 gegründete, 23 Hektar große Eiszeitliche Wildgehege Neandertal, in dem Tarpane, Wisente und Auerochsen und weitere selten gewordene oder nachgezüchtete Tiere zu beobachten sind.

Aus dem ehemaligen mitten im Wald gelegenen Museumsgebäude wurde eine Steinzeitwerkstatt. Das Neandertal wird vom Kreis Mettmann und seinen zehn Städten als Neanderland gemeinsam touristisch vermarktet.

Das Museum Lokschuppen, unmittelbar an der Steilrampe der Eisenbahnstrecke Düsseldorf-Wuppertal gelegen, dokumentiert die Geschichte der ersten Eisenbahn im Westen Deutschlands. Ansehnlich sind auch die Wasserburgen und Festen Häuser.

Auch das Naturschutzzentrum Bruchhausen hat überörtliche Bedeutung. Ein traditioneller Ausflug für die ganze Familie zum Speisen führt zur Stinder Mühle in ein Nebental der Düssel. Aber auch ein Spaziergang durch den Rathelbecker Busch hinauf zur Rathelbeck ist empfehlenswert.

Der Unterbacher See ist eine traditionelle Freizeitanlage der Erkrather mit vielen Angeboten für Wassersportler und Sonnenanbeter.

Auf den Willbecker Höhen am östlichen Rande Hochdahls befindet sich das Observatorium der Sternwarte Neanderhöhe (snh), mit mehreren Beobachtungstürmen für praktische astronomische Beobachtung, Werkstätten, Fotolabor, einer Amateurfunkstation, einer Meteosat-Empfangsanlage für Wetterbilder und einem professionellen Tonstudio mit Seminarräumen sowie einer Fachbücherei.

Die snh bietet ein breites Spektrum an Weiterbildungsmöglichkeiten und Jugendarbeit zu astronomischen Themen, Physik, Elektrotechnik, Computer- und Nachrichtentechnik sowie Fotografie an. Bekannt wurde die snh 1970 als im dortigen Schulungszentrum an der Hildener Straße erstmals in Europa von den Mondlandemissionen Apollo 11 und Apollo 12 mitgebrachtes Mondgestein gezeigt wurde.

Seit 1980 betreibt die snh im Hochdahler Bürgerhaus eines der nur acht Planetarien Nordrhein-Westfalens.

An mehreren Stellen in Erkrath, zum Beispiel am südlichen Ortsende von Alt-Erkrath auf der Bergkuppe am Römerweg oder von einigen Stellen in Hochdahl und Millrath, hat man bei entsprechender Witterung eine Fernsicht auf Düsseldorf, Leverkusen, den Kölner Dom, das Siebengebirge und über die Kraftwerke Niederaußem und Grevenbroich-Neurath bis zur Eifel.

Zwischen Düsseldorf und Erkrath wurde am 20. Dezember 1838 von der Düsseldorf-Elberfelder Eisenbahn-Gesellschaft die erste Eisenbahnstrecke im Westen Deutschlands eröffnet.

Im weiteren Verlauf dieser Strecke wurden zwischen den Bahnhöfen Erkrath und Hochdahl, wo in knapp 2,5 km Entfernung ein Höhenunterschied von 82 Meter zu überwinden ist, von 1841 bis 1926 die Eisenbahnzüge auf der Steilrampe Erkrath-Hochdahl mit einem Seil von zwei stehenden Dampfmaschinen und seit 1855 mit einer Umlenkrolle von einer herunterfahrenden Lokomotive hochgezogen.

Nach 1926 wurden leistungsfähige Drück- und bei Güterzügen zusätzlich Vorspannlokomotiven eingesetzt. Es war schon beeindruckend, wenn sich auf „Pfiff“ bis zu vier Dampflokomotiven mit „Anlauf“ den Berg hinauf quälten.

Erst seit der Elektrifizierung der Steilstrecke 1963 und der Gesamtstrecke 1964 schaffen es die Züge ohne weitere Hilfe den Weg hinauf zum Hochdahler Bahnhof. Damit war der Zwangshalt auch aller Schnellzüge in Erkrath, mit dem man für eine Ansiedlung im Ort warb (1914 täglich 84 Züge), vorbei.

Pünktlich zum 150-jährigen Jubiläum der Bahnlinie im Jahr 1988 wurden die alten Nahverkehrszüge abgeschafft und die neue S-Bahn-Linie S 8 zwischen Mönchengladbach und Hagen eingeführt. Auch heute noch ist diese Strecke die steilste ohne Zahnradstange betriebene Hauptstrecke Deutschlands.

Eine zweite Bahnlinie von Düsseldorf über Mettmann nach Dortmund, gebaut 1873-1879 von der Rheinischen Eisenbahngesellschaft, führte nördlich an Erkrath vorbei. Das kleine Erkrath hatte deshalb schon sehr früh mit dem Haltepunkt (Bahnhof seit 1. Mai 1914) Erkrath Nord einen echten Hauptbahnhof und einen Nordbahnhof.

Diese Konkurrenzstrecke zur Düsseldorf-Elberfelder, der späteren Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft wurde überwiegend für Güterzüge des nahegelegenen Kalkwerkes Neandertal und für Schienenbusse und im Fernverkehr für die Kohlengruben im südlichen Ruhrgebiet genutzt.

Aber auch der Tourismus zum Neandertal und der Aufschwung Erkraths mit neuen Baugebieten um Erkrath Nord wurde gefördert. Der vor wenigen Jahren durch die private Regiobahn-Gesellschaft durchgeführte Ausbau der Strecke und die damit einhergehende Neueinführung der Regiobahnlinie S 28 ließ auch diese Strecke bezüglich Fahrgastzahlen und Attraktivität immens an Bedeutung gewinnen.

Folgende S-Bahnhöfe liegen auf dem Stadtgebiet Erkraths: Erkrath (S 8), Erkrath Nord (S 28), Hochdahl (S 8) und Hochdahl-Millrath (S 8) (siehe hierzu S-Bahn Rhein-Ruhr). Der Bahnhof Neandertal (S 28) liegt unmittelbar jenseits der Stadtgrenze.

Die Autobahn A 3 führt unmittelbar östlich über die Neandertalbrücke an Alt-Erkrath vorbei. Die 1935 erbaute Stahlbetonbrücke, die beinahe ein Wahrzeichen Alt-Erkraths wurde (und die auch im alten, 1938 eingeführten Wappen von Erkrath an zentraler Stelle zu sehen ist), wurde nach 50-jähriger Nutzung im Laufe des Jahres 1985 im Zuge der Verbreiterung der A 3 auf drei Spuren innerhalb einiger Monate spektakulär abgerissen.

Die heutige, auf den Bildern abgebildete standardisierte Betonbrücke versieht ihren Dienst nun seit mehr als zwei Jahrzehnten. Die Zufahrt zum Autobahnnetz erfolgt in der Regel über die A 46 mit den Anschlussstellen Erkrath, Kreuz Hilden und Haan-West/Haan-Hochdahl oder über die Anschlussstelle der A 3 Düsseldorf / Mettmann.

Bundesstraßen tangieren Erkrath nicht, die B7 zwischen Mettmann und Düsseldorf verläuft einige Kilometer nördlich hinter der Stadtgrenze.


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Erkrath und Düssel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia.
Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Einzelheiten sind in den Nutzungsbedingungen beschrieben.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Dem Artikel Erkrath-Hochdahl aus der freien Enzyklopädie Wikipedia.
Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Einzelheiten sind in den Nutzungsbedingungen beschrieben.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Dem Artikel Erkrath-Unterfeldhaus aus der freien Enzyklopädie Wikipedia.
Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Einzelheiten sind in den Nutzungsbedingungen beschrieben.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Das Foto basiert auf dem Bild “ Villa Bayer – Vorne “ aus dem zentralen Medienarchiv Wikimedia Commons und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Der Urheber des Bildes ist Tirkon.