Steuerberater

Steuerberater

Der Ursprung des Wortes liegt im Althochdeutschen. Es hat sich aus „stiura“ entwickelt und beschreibt schon immer Abgaben im Sinne von Unterstützung oder Hilfe. Aber auch Begriffe wie Tribut oder Zoll dienten als Begriffe für die Steuern. Was früher in Form von Naturalien oder Dienstleistungen erbracht wurde, wird heute nur noch als Geldleistung erhoben.

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Die Germanen kannten in der vorrömischen Zeit lediglich die freiwillige Ehrenabgabe an den Fürsten. Doch linksrheinisch setzte sich bereits damals die römische Finanzverwaltung durch, die in Trier von einem „Provinzialprokurator“ geleitet wurde. Heutzutage bilden Steuern die Haupteinnahmequelle eines modernen Staates und sind das wichtigste Mittel für dessen Finanzierung, zumal für diese Abgaben keine Gegenleistung erbracht wird.

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So werden die Staatsausgaben durch die Summe aller Steuereinnahmen finanziert. Da den Bürgern die Steuerpflicht auferlegt wird, handelt es sich um eine Pflichtabgabe. Da diese Abgabe nicht immer freiwillig abgeführt wird, gibt es rechtliche Möglichkeiten diese einzufordern. Dies reicht vom Zwangsgeld bis hin zur Freiheitsstrafe, die von der Staatsgewalt zur Durchsetzung dieses Rechts eingesetzt werden können. Fest steht jedoch, dass es sich hier schon immer um Pflichtabgaben handelte und das, was früher als einheitliche Abgabe begann heute ein undurchschaubares Netz an Steuerarten bildet. Um sich in diesem Dschungel zurechtzufinden, bieten Steuerberater oder Steuerbüros ihre Dienste bei der Beratung in steuerrechtlichen oder betriebswirtschaftlichen Bereichen an.